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Ein traumhafter Nachtzirkus voller Magie, aber Charaktere zum Einschlafen
Dieses Buch liest man nicht für die (leider recht magere) Handlung, sondern für die magischen ✨Zirkus-Vibes✨. Denn die sind wirklich außergewöhnlich schön eingefangen. 🎡🎠🍿 Im echten Leben würde ich zwar keinen Fuß in einen Zirkus setzen, sobald dort Tiere auftreten müssen, aber in der fiktiven Welt? Her mit meiner Eintrittskarte! 🎟️ Nach dem ersten Kapitel, das in der Du-Form geschrieben ist, war ich direkt hooked und fühlte mich so, als würde ich selbst vor dem Nachtzirkus stehen. 🎪 Kennt ihr noch von früher diese Spielbücher, bei denen man als Leser:in die Hauptfigur ist und entscheidet, wie es weitergeht? Daran haben mich diese Kapitel total erinnert. Leider waren sie eher kurze Zwischenspiele, meist nur eine oder zwei Seiten lang, die sich quer durch das Buch zogen. Wie dem Pawlowschen Hund lief mir daher schon der Sabber, wenn ich eines dieser Kapitel von Weitem sah. 🐶💦 Aber auch sonst wird der Nachtzirkus einfach fantastisch, magisch und so wundervoll beschrieben! ✨ I’m talking: Duft von Popcorn und Karamell in der Luft. 🍿 Nicht nur ein, sondern unzählige verschiedene Zirkuszelte voller traumartiger Attraktionen, jedes eine ganz eigene Welt für sich. 🤹🏻♂️ Von der Autorin so liebevoll und einzigartig ausgearbeitet, dass ich beim Lesen wirklich alles um mich herum vergessen habe. Zwar hüllt der Nachtzirkus sich ausschließlich in Schwarz, Weiß und Grautöne, aber seine Magie sprüht nur so vor Fantasie und Farben. ⚪️⚫️🔘 Die Szenen in den unterschiedlichen Zirkuszelten waren der Grund, warum ich das Buch nicht abbrechen wollte. Aber leider, leider, leider besteht der Roman eben nicht nur daraus, sondern es gibt auch noch eine egale „Liebesgeschichte“ und einen komplett unnötigen Wettstreit zwischen zwei größenwahnsinnigen Männern.🙂↔️ Warum also nur 3,5 Sterne? Weil ich einfach nicht über einen riesengroßen Kritikpunkt hinwegsehen kann: die Figuren. ❌ Für ein Buch mit nur etwa 500 Seite kamen mir erstens viel zu viele Leute darin vor. Und zweitens: charakterlich unterscheiden die sich alle kaum voneinander. Like, why?! Sämtliche Protagonist:innen, selbst die beiden Main Character, sind einfach komplett mid und gleichförmig. 🥱 Wenn nach der Hälfte der Seiten die Persönlichkeiten der Figuren random ausgetauscht worden wären, hätte ich das nicht mal gemerkt. 🤷🏼♀️ Ich konnte sie beim Lesen kaum auseinanderhalten, mir die Namen nicht merken und war stellenweise total lost, wer gerade mit wem spricht. Und unsympathisch waren sie mir allesamt auch noch. 🥲 Okay, einige Personen verfügen über magische Fähigkeiten, aber ihre sonstigen Eigenschaften und Besonderheiten sind so schwach ausgearbeitet, dass selbst das fast schon wieder egal war. (Ausnahmsweise handelt es hier übrigens nicht um ausgedacht-komplizierte Fantasy-Namen, sondern um ganz normale. Gut möglich, dass jemand Bob hieß, I wouldn’t know. Vielleicht hießen auch alle Bob, was macht’s für 'nen Unterschied? Ich habe das Buch gestern beendet und könnte euch nicht mehr als vier Namen nennen, wenn mein Leben davon abhänge.) Mein Fazit: Würde ich euch den Nachzirkus empfehlen? Puhh, maybe wenn ihr Lust auf magische Zirkus-Vibes habt und dafür langweilige Figuren und eine kaum existente Handlung im Kauf nehmen wollte. Addiert man das zusammen, erhält man ein achterbahnartiges Leseerlebnis, bei dem auf jedes Bauchkribbel-Hoch unweigerlich eine Fahrt ins Tal der Mittelmäßigkeit folgt. Aber wenn ihr währenddessen die ganze Zeit leckeres Karamell-Popcorn knabbert, geht’s vielleicht.🍿✨🎪

2 Tage vor
Ein traumhafter Nachtzirkus voller Magie, aber Charaktere zum Einschlafen
Dieses Buch liest man nicht für die (leider recht magere) Handlung, sondern für die magischen ✨Zirkus-Vibes✨. Denn die sind wirklich außergewöhnlich schön eingefangen. 🎡🎠🍿 Im echten Leben würde ich zwar keinen Fuß in einen Zirkus setzen, sobald dort Tiere auftreten müssen, aber in der fiktiven Welt? Her mit meiner Eintrittskarte! 🎟️ Nach dem ersten Kapitel, das in der Du-Form geschrieben ist, war ich direkt hooked und fühlte mich so, als würde ich selbst vor dem Nachtzirkus stehen. 🎪 Kennt ihr noch von früher diese Spielbücher, bei denen man als Leser:in die Hauptfigur ist und entscheidet, wie es weitergeht? Daran haben mich diese Kapitel total erinnert. Leider waren sie eher kurze Zwischenspiele, meist nur eine oder zwei Seiten lang, die sich quer durch das Buch zogen. Wie dem Pawlowschen Hund lief mir daher schon der Sabber, wenn ich eines dieser Kapitel von Weitem sah. 🐶💦 Aber auch sonst wird der Nachtzirkus einfach fantastisch, magisch und so wundervoll beschrieben! ✨ I’m talking: Duft von Popcorn und Karamell in der Luft. 🍿 Nicht nur ein, sondern unzählige verschiedene Zirkuszelte voller traumartiger Attraktionen, jedes eine ganz eigene Welt für sich. 🤹🏻♂️ Von der Autorin so liebevoll und einzigartig ausgearbeitet, dass ich beim Lesen wirklich alles um mich herum vergessen habe. Zwar hüllt der Nachtzirkus sich ausschließlich in Schwarz, Weiß und Grautöne, aber seine Magie sprüht nur so vor Fantasie und Farben. ⚪️⚫️🔘 Die Szenen in den unterschiedlichen Zirkuszelten waren der Grund, warum ich das Buch nicht abbrechen wollte. Aber leider, leider, leider besteht der Roman eben nicht nur daraus, sondern es gibt auch noch eine egale „Liebesgeschichte“ und einen komplett unnötigen Wettstreit zwischen zwei größenwahnsinnigen Männern.🙂↔️ Warum also nur 3,5 Sterne? Weil ich einfach nicht über einen riesengroßen Kritikpunkt hinwegsehen kann: die Figuren. ❌ Für ein Buch mit nur etwa 500 Seite kamen mir erstens viel zu viele Leute darin vor. Und zweitens: charakterlich unterscheiden die sich alle kaum voneinander. Like, why?! Sämtliche Protagonist:innen, selbst die beiden Main Character, sind einfach komplett mid und gleichförmig. 🥱 Wenn nach der Hälfte der Seiten die Persönlichkeiten der Figuren random ausgetauscht worden wären, hätte ich das nicht mal gemerkt. 🤷🏼♀️ Ich konnte sie beim Lesen kaum auseinanderhalten, mir die Namen nicht merken und war stellenweise total lost, wer gerade mit wem spricht. Und unsympathisch waren sie mir allesamt auch noch. 🥲 Okay, einige Personen verfügen über magische Fähigkeiten, aber ihre sonstigen Eigenschaften und Besonderheiten sind so schwach ausgearbeitet, dass selbst das fast schon wieder egal war. (Ausnahmsweise handelt es hier übrigens nicht um ausgedacht-komplizierte Fantasy-Namen, sondern um ganz normale. Gut möglich, dass jemand Bob hieß, I wouldn’t know. Vielleicht hießen auch alle Bob, was macht’s für 'nen Unterschied? Ich habe das Buch gestern beendet und könnte euch nicht mehr als vier Namen nennen, wenn mein Leben davon abhänge.) Mein Fazit: Würde ich euch den Nachzirkus empfehlen? Puhh, maybe wenn ihr Lust auf magische Zirkus-Vibes habt und dafür langweilige Figuren und eine kaum existente Handlung im Kauf nehmen wollte. Addiert man das zusammen, erhält man ein achterbahnartiges Leseerlebnis, bei dem auf jedes Bauchkribbel-Hoch unweigerlich eine Fahrt ins Tal der Mittelmäßigkeit folgt. Aber wenn ihr währenddessen die ganze Zeit leckeres Karamell-Popcorn knabbert, geht’s vielleicht.🍿✨🎪
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