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Romane

Die Geschichte des verlorenen Kindes − Reife und Alter (Neapolitanische Saga 4)

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Über das Buch

Als ich nach Neapel zurückzog, vermied ich es, wieder feste Beziehungen zu Lila aufzubauen. Das war nicht leicht. Sie versuchte fast sofort, erneut in mein Leben einzubrechen, und ich ignorierte sie, tolerierte sie, ertrug sie.
Es sind die achtziger Jahre, Elena ist schließlich doch nach Neapel zurückgekehrt, aus Liebe. Die beste Entscheidung ihres ganzen Lebens, glaubt sie, doch als sich ihr nach und nach die ganze Wahrheit über den geliebten Mann offenbart, fällt sie ins Bodenlose. Lila, die ihren Schicksalsort nie verlassen hat, ist eine erfolgreiche Unternehmerin geworden, aber dieser Erfolg kommt sie teuer zu stehen. Denn sie gerät zusehends in die grausame, chauvinistische Welt des verbrecherischen Neapels, eine Welt, die sie zeit ihres Lebens verabscheut und bekämpft hat.

Dieses Buch ist Teil der Neapolitanischen Saga .
Die Neapolitanische Saga von Elena Ferrante erzählt die Geschichte der beiden Protagonistinnen Lila und Lenù von ihrem gemeinsamen Aufwachsen im Neapel der 1950er-Jahre an. Bis die eine spurlos verschwindet und der anderen nichts bleibt, als dagegen anzuschreiben.

Editionen (5)

ISBN9783518777978
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum06.02.18
Seitenzahl614

Rezensionen & Bewertungen

248 Bewertungen

24 Rezensionen

4,1

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  • mai.lieee
    mai.lieee

    334 Follower

    4,0

    Bewegend, intensiv, authentisch.

    Achtung, leichte Spoiler! Der vierte Teil der Neapolitanischen Saga ist ein würdiger Abschluss einer großartigen Reihe. Ich habe alle vier Bände mit Spannung gelesen und fand besonders Ferrantes Schreibstil unglaublich bewegend. Ab Tinas Verschwinden war mir das Ende fast schon klar, aber das hat meine Leselust nicht gemindert. Klar, in den letzten beiden Bänden hätte man manche Kapitel straffen können, aber wirklich gestört hat mich das nicht. Die Geschichte von Lila und Elena, ihrer komplizierten Freundschaft und ihrem völlig unterschiedlichen Leben, hat mich durchweg fasziniert. Ich lese sonst selten Reihen, weil ich Kurzgeschichten und offene Enden sehr mag. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung, eine mehrbändige Geschichte so intensiv zu verfolgen. Die Freundschaft der beiden hat mich berührt, und ein Happy End für beide hätte ich mir gewünscht. Aber Ferrantes Stil lebt gerade von der realistischen Darstellung des Lebens, das nicht immer versöhnlich endet. Insgesamt gibt’s von mir 4 bis 5 Sterne – eine fesselnde, intensive Lektüre, die nachwirkt.

    9. Feb. 2025

  • tineasboe
    tineasboe

    55 Follower

    5,0

    Auch der letzte Teil der Saga hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Das Buch saugt einen in das Setting des armen Neapel und erzählt die Geschichte der Freundinnen emotional und überzeugend weiter. Schade, dass es jetzt vorbei ist...

    14. Sept. 2025

  • chewy
    chewy

    55 Follower

    5,0

    Der Höhepunkt der emotionalen Reihe (Vorsicht kleiner Spoiler)

    Alle Fäden finden nun zusammen oder eben auch nicht. Am Ende bleiben manche Fragen offen und wichtige Ereignisse bekommen keine genaue Erklärung. Aber das macht es auch am Ende aus im Leben. Wir können nicht für alles eine Antwort bekommen und müssen mit dieser Ungeklärtheit leben lernen. Es betrifft nicht nur Freundschaften, es betrifft einfach alle Ebenen und zwischenmenschlichen Beziehungen, die uns begegnen. Das macht die Würze des Lebens aus und sollte so respektiert werden, als natürlicher Teil des Ganzen. Ein wunderbares Buch, eine wundervolle Buchreihe. In 10 Jahren werde ich sie noch einmal in die Hand nehmen und wieder Neues lernen und wissend nicken. Davon bin ich überzeugt.

    Der Höhepunkt der emotionalen Reihe (Vorsicht kleiner Spoiler)

    24. Mai 2026

3 von 24 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Elena Ferrante

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.

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