Blick ins Buch

Thriller

Memoria

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Über das Buch

Ein Sommer in naher Zukunft. Harriet wird von Erinnerungen heimgesucht, die ihr vollkommen fremd vorkommen. Nach und nach tauchen immer mehr Bruchstücke auf, und Harriet muss sich eingestehen, dass das, was sie bislang für ihr Leben hielt, vielleicht niemals so stattgefunden hat.

Harriet stand einmal vor einer Karriere als Konzertpianistin, bis eine scheinbar harmlose Operation an der Hand ihren großen Traum zerstörte. Zumindest ist es das, was sie bisher glaubte. Aber seit sie eine Frau vor einem Waldbrand gerettet hat, wird sie von seltsamen Erinnerungen geplagt: Szenen, die aus einem anderen Leben zu stammen scheinen – und immer wieder Bilder von Gewalt, die sie selbst ausübt ...

Harriet zweifelt an ihrem Verstand und begibt sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit. Doch damit scheint sie etwas loszutreten, das sie nicht mehr kontrollieren kann, und mit jeder verborgenen Erinnerung, die zurückkehrt, kommt sie einer gefährlichen Wahrheit bedrohlich nahe ...

Nach ihrem preisgekrönten Bestseller Paradise City entwirft Zoё Beck eine neue erschreckend aktuelle Zukunftsvision: Wie zuverlässig sind unsere Erinnerungen? Was machen sie mit uns? Und wer bestimmt, was wir vergessen dürfen?

Editionen (3)

ISBN9783518774281
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum11.10.23
Seitenzahl281

Rezensionen & Bewertungen

63 Bewertungen

23 Rezensionen

3,7

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  • sus.i210
    sus.i210

    170 Follower

    3,0

    Hat mich nicht vom Hocker gerissen

    Für mich nicht wirklich ein Thriller, eher ein guter Science-Fiction-Roman. Der Schreibstil flüssig und gut weg zu lesen. Die Handlung, in nicht allzu entfernter Zukunft, ist so real dargestellt, dass man mit Erschrecken feststellt, dass das gar nicht so weit hergeholt ist. Absolut erschreckend, wie es bald sein könnte. Verwirrungen führen ab der Hälfte des Buches auch ein wenig zu Spannung. Das Ende fand ich gut, hat mich aber nicht umgehauen. Für mich ein Buch der Kategorie: Kann man, muss man aber nicht.

    Hat mich nicht vom Hocker gerissen

    7. März 2026

  • julsico
    julsico

    77 Follower

    3,5

    Die Macht der Erinnerung

    Erinnerung prägen unser Leben und unseren Charakter. Umso merkwürdiger, wenn man bemerkt, dass man seinen eigenen Erinnerungen nicht trauen kann. So geht es nämlich Harriet, als sie auf dem Weg zur Arbeit eine ältere Frau aus deren abgelegenem und brennenden Haus rettet. Doch ab diesem Moment spielen Harriets Erinnerungen verrückt und sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Der Plot dieser Geschichte klingt besonders, abwechslungsreich und überraschend - und das ist er auch. Zoë Beck hat mich vor allem in der ersten Hälfte in den Bann gezogen, sodass ich immer wieder gern zu Harriet und ihrer Spurensuche zurückgekehrt bin. Die Frage, inwiefern es der Wissenschaft irgendwann möglich sein wird, unsere Erinnerungen zu beeinflussen, fand ich sehr aktuell und interessant. Dabei hätte ich es fast noch besser gefunden, wenn Zoë Beck ein paar mehr wissenswerte Fakten zum Thema Gedächtnis und (falscher) Erinnerung eingewoben hätte. Andererseits ist es natürlich auch ein Thriller, der nicht an Fahrt verlieren soll - und das ist die meiste Zeit über auch gelungen. Allein am Ende wurde mir etwas zu weit ausgeholt; jedoch ändert das nichts daran, dass ich die Geschichte sehr gern gehört habe und auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen würde.

    22. Juni 2024

  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    3,0

    Deutschland in der nahen Zukunft. Harriet hat große Erinnerungslücken und bestimmte Vorkommnisse geben ihr Rätsel auf. Sie reist zu den Orten ihrer Kindheit und tatsächlich kommen nach und nach Erinnerungen zurück, doch nicht alle scheinen vertrauenswürdig. Sie hat wohl etwas sehr Schlimmes getan - aber warum? Nun versucht jemand sie umzubringen, aber Harriet lässt sich nicht abbringen von ihrer Suche nach ihren Erinnerungen und der Wahrheit. Das Ende war sehr überstürzt und so ganz hab ich das Konzept des Thrillers nicht verstanden. Trotzdem war das Hörbuch, gelesen von Milena Karas und mit sechs Stunden relativ kurz, ganz mitreißend. Keine riesige Empfehlung aber kann man mal machen.

    1. Juni 2026

3 von 23 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Zoë Beck

Zoë Beck, geboren 1975, ist Schriftstellerin, Übersetzerin (u. a. Amanda Lee Koe und James Grady), Verlegerin (CulturBooks) und Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Zoë Beck zählt zu den wichtigsten deutschen Krimiautor*innen und wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis, dem Radio-Bremen-Krimipreis und dem Deutschen Krimipreis, ausgezeichnet. Edvard ist ihr erstes Jugendbuch.

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