Blick ins Buch

Romane

Peter Camenzind

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Über das Buch

Dieser in unmittelbarer Nachfolge von Gottfried Kellers Der grüne Heinrich stehende »Erziehungsroman« hat mit seinen erfrischenden, allem Pathetischen abholden Naturschilderungen bis heute nichts an Charme und Farbe verloren.

Editionen (7)

ISBN9783518735725
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum11.12.13
Seitenzahl178

Rezensionen & Bewertungen

38 Bewertungen

6 Rezensionen

3,8

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  • rudolf_schmitt
    rudolf_schmitt

    71 Follower

    4,0

    Eines vorweg: Den Stil des Romans empfand ich als recht altbacken. Aber: Die charakterliche, seelische und körperliche Entwicklung Peter Camenzinds wird spannend erzählt. Des Weiteren fand ich die zahlreichen Naturbeschreibungen großartig.

    12. Feb. 2026

  • henvondra
    henvondra

    79 Follower

    4,0

    Ach Hermann… ❤️ Peter Camenzind ist ein Bergbauersohn. Sein Vater ist hart und schlägt ihn. Doch Peter ist feinfühlig, liebt die Natur und nimmt sie sensibelst wahr. Als er für seine Mutter einen Brief schreibt, fällt sein Schreibtalent auf. Und so darf er, als armer Bauernsohn, studieren und bekommt Aufträge von Zeitungen. In verschiedensten Städten macht Camenzind sich auf die Suche nach seiner Identität, nach dem Sinn des Lebens, nach Liebe und Freundschaft, nach Selbstverwirklichung und seinem Platz in der Welt… „Peter Camenzind“ ist Hermann Hesses erste Novelle, genauer gesagt sein erster Bildungs- bzw. Entwicklungsroman. Ich bin Hesse-Ultra und schätze ihn vor allem für dieses Genre. Keiner beschreibt den Prozess der Selbstfindung so wunderschön und doch zerrissen wie Hesse. Hier merkt man aber, dass er noch am Anfang seiner schriftstellerischen Schaffens stand. Peter Camenzind berichtet von seinem Erwachsenwerden und das in schnellem Tempo. Es gibt immer wieder sehr oberflächliche, flache Episoden und dann wieder intensive, tiefgehende Phasen. Durchgehend großartig sind seine Naturbeschreibungen. Besonders an diesem Buch ist, dass Hesse sehr lebensbejahend und wunderbar konstruktiv schreibt, und das zwischen all den Irrungen und Wirrungen des adolszenten Lebens. Besonders die Freundschaft Camenzinds zum körperlich beeinträchtigten Boppi hat mich am Ende sehr berührt. Hesse lohnt immer, aber „Narziß und Goldmund“, „Demian“ und „Unterm Rad“ sind stärker.

    24. Juli 2025

  • daughterofhel
    daughterofhel

    12 Follower

    5,0

    Hesses erste große Erzählung.

    6. Okt. 2024

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hermann Hesse

Hermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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