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Ganz nett und schnell gelesen war dieses frühe Werk des Autors. Ein Mann hadert damit, nicht erfolgreich zu sein, und versucht auf ganz spezielle Weise etwas zu schaffen: Er will einen Berg besteigen, ganz allein und bei sehr bedrohlichen Bedingungen. 📘Es läßt sich übrigens erraten, was Irene mit dem Bergführer gesprochen hat; sicher über das Wetter, und dann wohl über den Nordgrat, ob der wirklich so schwer sei, wie man immer sage. Er lächelt nur, der Bergführer, und nimmt nicht einmal die Pfeife aus dem Mund. Er könnte ihr eine Geschichte erzählen, die sie vor zwei Jahren erlebt haben; zwei eigene Vettern waren es, die er damals auf dem oberen Sandgletscher zusammensuchte und deren gemeinsame Reste man in einem einzigen Sarg begrub, da man sie nicht unterscheiden konnte.📘 Die beiden Frauen in der Erzählung sind wohl die Verkörperungen der Lebensentwürfe, zwischen denen der Protagonist schwankt. Beständigkeit und Verantwortung versus Neues und Spannendes. Was er zum Ende wählt, werde ich hier nicht verraten, aber er bekommt die Antwort auf diese Frage am Berg, in der Extremsituation, aus der Stille. Ich hab es ganz gern gelesen, auch das Nachwort war interessant und informativ, aber es gibt keine uneingeschränkte Empfehlung dafür.
5 Tage vor
Ganz nett und schnell gelesen war dieses frühe Werk des Autors. Ein Mann hadert damit, nicht erfolgreich zu sein, und versucht auf ganz spezielle Weise etwas zu schaffen: Er will einen Berg besteigen, ganz allein und bei sehr bedrohlichen Bedingungen. 📘Es läßt sich übrigens erraten, was Irene mit dem Bergführer gesprochen hat; sicher über das Wetter, und dann wohl über den Nordgrat, ob der wirklich so schwer sei, wie man immer sage. Er lächelt nur, der Bergführer, und nimmt nicht einmal die Pfeife aus dem Mund. Er könnte ihr eine Geschichte erzählen, die sie vor zwei Jahren erlebt haben; zwei eigene Vettern waren es, die er damals auf dem oberen Sandgletscher zusammensuchte und deren gemeinsame Reste man in einem einzigen Sarg begrub, da man sie nicht unterscheiden konnte.📘 Die beiden Frauen in der Erzählung sind wohl die Verkörperungen der Lebensentwürfe, zwischen denen der Protagonist schwankt. Beständigkeit und Verantwortung versus Neues und Spannendes. Was er zum Ende wählt, werde ich hier nicht verraten, aber er bekommt die Antwort auf diese Frage am Berg, in der Extremsituation, aus der Stille. Ich hab es ganz gern gelesen, auch das Nachwort war interessant und informativ, aber es gibt keine uneingeschränkte Empfehlung dafür.
5 Tage vor





