Blick ins Buch

Jugendbücher

Aufbruch

3,9(32)
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Über das Buch

Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern …

Editionen (1)

ISBN9783492961752
VerlagPiper ebooks in Piper Verlag
Erscheinungsdatum12.03.13
Seitenzahl512

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

9 Rezensionen

3,9

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  • shellan_liest
    shellan_liest

    148 Follower

    4,0

    Partials stand nun fast 10 Jahre auf meinem SuB. Und ich kann gar nicht sagen, warum. Ich fand die Welt, die Dan Wells kreiert hat sehr interessant. Ein Virus wütet und jedes neugeborene Kind stirbt. Was ich schade fand, dass relativ lange mit der Erklärung gewartet wurde, was ein Partial ist. Das hätte vor allem zu Beginn des Buches ein bisschen mehr Licht ins Dunkel gebracht. Der Schreibstil war sehr locker zu lesen und so fiel es mir leicht, in die Welt abzutauchen. Die Prota fand ich auch super - ein kluges Mädchen, dass mehr will als einfach nur leben. Durch sie bekam die Story und ihr Verlauf einen Sinn. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf Band 2.

    5. Jan. 2024

  • jacquy
    jacquy

    13 Follower

    4,0

    Inhalt: Die Menschen haben die Partials erschaffen, um einen Krieg für sie zu gewinnen. Das haben sie getan, doch danach lief nichts mehr nach Plan. Es brach ein Virus aus, das 99,9% der Weltbevölkerung ausgelöscht hat. Während nun also nur noch etwa 40.000 Menschen existieren und die Partials, die dafür verantwortlich sind, mit etwa einer Million stark in der Überzahl sind, müssen die Menschen um das Überleben ihrer Art bangen. Denn: Das Virus sorgt dafür, dass keine Babys überleben. Da bisher kein Gegenmittel gefunden werden konnte, sind die Partials womöglich die Einzigen, die die Menschheit retten können. Meinung: Die Geschichte des Buches spielt meiner Schätzung nach etwa um das Jahr 2080. Der Ausbruch des RM-Virus ist nun 11 Jahre her und seitdem hat keines der geborenen Kinder länger als drei Tage überlebt. Die Menschheit macht sich nun ernsthaft Sorgen über ihr Überleben. Die sechzehnjährige Kira kommt als erste auf die Idee, dass das Geheimnis der Immunität bei den Partials liegen muss und macht sich auf, einen von ihnen zu beschaffen, um ihn untersuchen zu können. Das ist nicht einfach für sie, weil alle Menschen die Partials für das hassen, was sie den Menschen angetan haben, und ihren Plan nicht unterstützen. Trotzdem macht sie sich zusammen mit einigen anderen Jugendlichen auf den Weg. Am Anfang der Geschichte passiert nicht viel. Es wird beschrieben, wie die Welt aussieht, was passiert ist, wie die Menschen jetzt leben. Man lernt Kira und ihre Freunde kennen und erlebt schließlich die Schlüsselereignisse mit, die Kira dazu bringen, das Land der Partials zu bereisen. Obwohl über viele Seiten nur genau das passiert, war ich kein bisschen gelangweilt, sondern vom Buch gefesselt. Zu ausführliche Beschreibungen und Erklärungen stören mich in Büchern gewöhnlich, aber der Autor hat seine Sache so gut gemacht, dass es das Lesen noch angenehmer und spannender machte, da man sich alles genau vorstellen konnte. Kira hat die schnellste medizinische Ausbildung von allen Bewohnern der Insel gemacht und hat sich nun das Ziel gesetzt, eine Therapie gegen das Virus zu finden, an dessen Heilung ausgebildete Forscher und Ärzte seit elf Jahren arbeiten. Ein hohes Ziel für einen Teenager, aber trotzdem scheint es dem Leser nicht unmöglich zu sein. Kira ist mutig, sympathisch, clever und denkt logisch. Sie vermittelt einfach den Eindruck, dass sie weiß, was sie tut, selbst wenn sie sich nicht sicher ist. Sie ist eine gute Protagonistin, die ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Grenzen kennt. Da Kira ja auf der Suche nach einem Bekämpfer für das Virus ist und ihre Forschung einen relativ großen Teil des Buches ausmacht, bleiben Fachbegriffe und biologische Erklärungen nicht aus, allerdings werden auch Leser, die keine besonderen Biologiekenntnisse haben, nicht überfordert sein. Durch Kiras Überlegungen bzw. gedanklichen Anmerkungen wird genug erklärt, um alles verstehen zu können. Die Spannung steigt proportional zur Menge an Informationen, die der Leser erhält. Immer, wenn eine neue Information aufgetaucht ist, zieht das natürlich Folgen nach sich. Das Buch ist unvorhersehbar und hat mich so manches Mal überrascht. Das Buch endet zwar nicht mit einem direkten Cliffhanger, aber ich bin trotzdem sehr gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird. Fazit: Ein spannendes Buch mit einer sehr guten Protagonistin. Es hat mir sehr gefallen und ich kann es allen Fans von Dystopien empfehlen. 4/5 Punkten

    5. Sept. 2022

  • steffi1602
    steffi1602

    68 Follower

    3,0

    Da ich von Dan Wells vor einiger Zeit schon ein Buch gelesen hatte, das mir gefiel und ich über dieses „neue“ Werk sehr viele positive Stimmen gehört hatte, wollte ich mich auch selbst davon überzeugen. In „Aufbruch“ ist die Protagonistin die 16-jährige Kira Walker, die im Krankenhaus arbeitet. Zu Anfang findet der Leser sich gleich in einer beklemmenden Situation wieder: Wir müssen beobachten, wie ein Baby an einer mehr oder weniger ungeklärten Todesursache stirbt und erfahren, dass dies seit elf Jahren mit jedem Neugeborenen geschieht. Denn vor elf Jahren begann der Partial-Krieg. Ein Krieg, bei dem 99% der Weltbevölkerung starb. Die Überlebenden sind immun gegen das Virus RM, können aber keine überlebenden Nachkommen erzeugen. Die ersten 100 Seiten fiel es mir schwer, mich in die Geschichte einzufinden. Das lag vor allem daran, dass Dan Wells den Leser in diese Situation in der Zukunft schmeißt, aber auf umfassende Erklärungen verzichtet. Man muss sich alles selbst zusammen reimen. Zum Beispiel erfährt man nicht wirklich, was dieses Virus RM ist, wofür die Abkürzung steht, oder was genau es bewirkt. Ebenfalls bleibt man über die Partials sehr lange im Unklaren. Obwohl sie so eine zentrale Rolle spielen, werden sie auf den ersten 100 Seiten vielleicht drei Mal erwähnt. Worin der Krieg bestand und wie es dazu kam erklärt der Autor wenigsten irgendwann in fünf Sätzen. Außerdem konnte ich mit der Protagonistin nicht richtig warm werden. Vor allem in der ersten Hälfte des Buches konnte ich ihre Reaktionen oft nicht nachvollziehen. Kira wird sehr schnell sauer, fühlt sich angegriffen und braust auf, um dann im nächsten Moment zu weinen. Und dass sie immer wieder ihr Leben für den guten Zweck geben will, ist zwar edel, aber für eine 16-jährige nicht besonders glaubwürdig. Sie verhält sich oft wie eine ausgebildete Soldatin, bleibt in Extremsituationen ruhig und fasst Pläne. Insgesamt hat der Autor eine waghalsige und überaus mutige Protagonistin geschaffen, der ich ihren Aktionismus aber nicht so ganz abkaufen konnte. Meine Probleme hatte ich auch immer wieder mit den actionreichen Szenen. Dan Wells tendiert dazu, alles schnell auf schnell passieren zu lassen. Vielleicht wollte er damit eine atemlose Atmosphäre schaffen. Ich kam aber einfach nicht hinterher. In Kampfszenen passierte einfach manchmal so viel, dass ich Passagen gelangweilt überflog, weil ich nicht mehr ganz durchblickte, wer auf wen schoss und weshalb. Nach der Hälfte des Buches wurde es dann aber langsam interessanter. Da Kira versucht, RM zu heilen, ist ein größerer Anteil des Buches sehr medizinisch. Das fand ich wirklich interessant, auch wenn ich manches nicht ganz verstanden habe. Dafür habe ich wahrscheinlich einfach zu wenig Virologisches Grundwissen. Ebenfalls beeindrucken konnte mich das Setting. Kira und ihre Freunde brechen auf der Suche nach Hilfe nach Manhattan auf, wo keine Menschen Leben. Der Autor hat diese Szenen einfach toll beschrieben. Die Vorstellung von so vielen verlassenen Häusern und leeren Straßen, die schon längst von Pflanzen überwuchert sind, ist gleichzeitig beklemmend und spannend. Vor allem das Ende bietet Platz für die Fortsetzung, die im März erscheinen wird. Fazit: Insgesamt konnte mich das Buch nicht so sehr von sich überzeugen, wie es das bei anderen getan haben mag. Trotzdem war eine gewisse Grundspannung vorhanden, vor allem, weil Kira sich immer wieder in Gefahr begibt, um die Menschheit zu retten. „Aufbruch“ empfehle ich allen, die vor einem futuristischen Szenario nicht zurückschrecken und die über die eine oder andere Schwäche hinwegsehen können.

    11. Nov. 2024

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Dan Wells

Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen futuristischen Thrillern um die »Partials« war »Du bist noch nicht tot« der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman. Mit der »Mirador«-Saga führt Dan Wells in eine neue Welt.

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