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Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so genau, was zwischen mir und diesem Buch schiefgelaufen ist. 🤔 Objektiv betrachtet hat es nämlich ziemlich viel von dem, was ich normalerweise mag: einen älteren Tierheimhund 🐶, eine Found Family ❤️, Dorfgemeinschaft, zweite Chancen, Heilung nach schweren Zeiten und sogar einen grummeligen alten Nachbarn, der einem ans Herz wachsen soll. Und trotzdem saß ich die ganze Zeit da wie: "Ja. Das passiert gerade." Mehr leider nicht. 😅 Das größte Problem war für mich der Schreibstil. Die Geschichte fühlte sich an wie eine Aneinanderreihung von Szenen. Liv geht spazieren. Liv trifft jemanden. Liv renoviert. Liv trifft wieder jemanden. Liv hat ein Date. Liv hat noch ein Date. Liv geht wieder spazieren. Und ich? Ich bin daneben hergelaufen und habe versucht herauszufinden, wann mich das Ganze emotional abholen möchte. Spoiler: Es hat sich verlaufen. 🫠 Dabei waren die Figuren gar nicht schlecht. Valentine und seine Geschichte mit seiner Frau haben mich noch am meisten berührt, und die Szene am Ende war wirklich schön. Also wirklich schön. Da habe sogar ich kurz Gefühle entwickelt. Aber wenn das (will niemanden Spoilern 😉) die emotionalste Szene des Buches ist, während gleichzeitig ein Hund, eine Found Family und eine Liebesgeschichte unterwegs sind, dann sagt das vielleicht schon einiges aus. 😂 Harry, der Hund, war übrigens auch da. Also wirklich. Er war anwesend. Er hat Dinge getan, die Hunde so tun. Mehr emotionale Bindung konnte ich zu ihm leider auch nicht aufbauen. Generell hatte ich oft das Gefühl, kein Buch zu lesen, sondern einen Selbsthilferatgeber in Romanform. Die Botschaften über Heilung, Neuanfänge, Selbstfindung und das Öffnen des eigenen Herzens waren definitiv vorhanden. Sehr vorhanden Und dann kam das Ende. Die ganze Sache mit Livs Schwester wurde über das Buch hinweg aufgebaut, nur um dann auf den letzten Seiten gefühlt in Lichtgeschwindigkeit aufgelöst zu werden. Antwort auf die E-Mail? Check. Happy End? Check. Ich saß da nur und dachte: "Ach so. Dann machen wir das jetzt einfach." 😭 Versteht mich nicht falsch: Das Buch ist nicht schlecht. Die Geschichte ist rund, die Figuren entwickeln sich weiter und ich kann absolut nachvollziehen, warum dieses Buch für manche Leser genau zur richtigen Zeit kommen könnte. Aber für mich war es leider eine dieser Geschichten, die technisch gesehen vieles richtig macht und mich trotzdem emotional komplett kaltgelassen hat. Fazit: 🏡🐶❤️ Nette Geschichte. Nette Figuren. Netter Hund. Nur leider keine Gefühle.
7. Juni 2026
Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so genau, was zwischen mir und diesem Buch schiefgelaufen ist. 🤔 Objektiv betrachtet hat es nämlich ziemlich viel von dem, was ich normalerweise mag: einen älteren Tierheimhund 🐶, eine Found Family ❤️, Dorfgemeinschaft, zweite Chancen, Heilung nach schweren Zeiten und sogar einen grummeligen alten Nachbarn, der einem ans Herz wachsen soll. Und trotzdem saß ich die ganze Zeit da wie: "Ja. Das passiert gerade." Mehr leider nicht. 😅 Das größte Problem war für mich der Schreibstil. Die Geschichte fühlte sich an wie eine Aneinanderreihung von Szenen. Liv geht spazieren. Liv trifft jemanden. Liv renoviert. Liv trifft wieder jemanden. Liv hat ein Date. Liv hat noch ein Date. Liv geht wieder spazieren. Und ich? Ich bin daneben hergelaufen und habe versucht herauszufinden, wann mich das Ganze emotional abholen möchte. Spoiler: Es hat sich verlaufen. 🫠 Dabei waren die Figuren gar nicht schlecht. Valentine und seine Geschichte mit seiner Frau haben mich noch am meisten berührt, und die Szene am Ende war wirklich schön. Also wirklich schön. Da habe sogar ich kurz Gefühle entwickelt. Aber wenn das (will niemanden Spoilern 😉) die emotionalste Szene des Buches ist, während gleichzeitig ein Hund, eine Found Family und eine Liebesgeschichte unterwegs sind, dann sagt das vielleicht schon einiges aus. 😂 Harry, der Hund, war übrigens auch da. Also wirklich. Er war anwesend. Er hat Dinge getan, die Hunde so tun. Mehr emotionale Bindung konnte ich zu ihm leider auch nicht aufbauen. Generell hatte ich oft das Gefühl, kein Buch zu lesen, sondern einen Selbsthilferatgeber in Romanform. Die Botschaften über Heilung, Neuanfänge, Selbstfindung und das Öffnen des eigenen Herzens waren definitiv vorhanden. Sehr vorhanden Und dann kam das Ende. Die ganze Sache mit Livs Schwester wurde über das Buch hinweg aufgebaut, nur um dann auf den letzten Seiten gefühlt in Lichtgeschwindigkeit aufgelöst zu werden. Antwort auf die E-Mail? Check. Happy End? Check. Ich saß da nur und dachte: "Ach so. Dann machen wir das jetzt einfach." 😭 Versteht mich nicht falsch: Das Buch ist nicht schlecht. Die Geschichte ist rund, die Figuren entwickeln sich weiter und ich kann absolut nachvollziehen, warum dieses Buch für manche Leser genau zur richtigen Zeit kommen könnte. Aber für mich war es leider eine dieser Geschichten, die technisch gesehen vieles richtig macht und mich trotzdem emotional komplett kaltgelassen hat. Fazit: 🏡🐶❤️ Nette Geschichte. Nette Figuren. Netter Hund. Nur leider keine Gefühle.
7. Juni 2026







