Blick ins Buch

Romane

Ein wenig Leben

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Über das Buch

„Eines der aufwühlendsten Bücher, das ich seit langem gelesen habe.“ Denis Scheck
Jude, JB, Willem und Malcolm: Vier New Yorker, die sich am College kennengelernt haben. Jude St. Francis, brillant und enigmatisch, ist die charismatische Figur im Zentrum der Gruppe – ein aufopfernd liebender und zugleich innerlich zerbrochener Mensch. Immer tiefer werden die Freunde in Judes dunkle, schmerzhafte Welt hineingesogen, deren Ungeheuer nach und nach hervortreten. »Ein wenig Leben« ist ein rauschhaftes, mit kaum fasslicher Dringlichkeit erzähltes Epos über Trauma, menschliche Güte und Freundschaft als wahre Liebe.

Der Bestseller erstmals im Taschenbuch »Ein wenig Leben« gewann den Kirkus Prize und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. Der Roman ist eines der bestverkauften und meistdiskutierten literarischen Werke der vergangenen Jahre.

»Eine mitreißende, alles verschlingende Emotionalität treibt Yanagiharas Literatur an und über die Grenzen. Ein Kunststück.« FAZ

»Yanagiharas Roman kann dich verrückt machen, verschlingen und von deinem Leben Besitz ergreifen.« THE NEW YORKER

»EIN WENIG LEBEN ist nicht nur eine Hymne auf die Freundschaft, sondern auch auf die Kraft der Literatur, der es einmal wieder gelingt, Menschen auf der ganzen Welt über Tage zu fesseln.« NDR

Editionen (9)

ISBN9783492308700
VerlagPiper
Erscheinungsdatum04.09.18
Seitenzahl960

Merkmale

30 Bewertungen

TraurigVerstörendGlaubwürdigVielschichtigNachdenklichSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

5441 Bewertungen

1073 Rezensionen

4,3

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  • annalovesbooks23
    annalovesbooks23

    730 Follower

    5,0

    Unglaublich gut geschrieben, aber es zerstört einen.

    Ich habe Ein wenig Leben gelesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich darüber sprechen soll. Mir wurde es empfohlen. Und ich weiß bis jetzt nicht, ob man das überhaupt darf. 😅 Dieses Buch ist so gut geschrieben. Und gleichzeitig so schlimm 🥺🫣 Es gibt einem so viel. Und nimmt einem mindestens genauso viel wieder. Es lässt einen fühlen. Es lässt einen lieben. Es lässt einen an ganz vielen Stellen komplett zerbrechen. Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen man kurz aufatmet oder sogar schmunzeln muss. Und genau das macht es so besonders. 😊 Im Mittelpunkt stehen vier Freunde, aber eigentlich geht es um Jude. Und Jude… tut einfach nur weh. Schon früh merkt man, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Und trotzdem wächst er einem sofort ans Herz. Der Schreibstil ist unglaublich nah. Teilweise so nah, dass man es kaum aushält weiterzulesen. Man fühlt jeden Gedanken, jede Angst, jeden Schmerz. Es gibt so viele Szenen, die einfach nur grausam sind. Gewalt, Missbrauch, Selbsthass. Ich würde empfehlen, die Triggerwarnungen zu lesen. Das sind Dinge, die man eigentlich nicht lesen will. Und trotzdem liest man weiter. Weil da immer wieder diese kleinen Momente sind 🥰 Mit Willem. Mit Harold. Mit Andy. Momente, die zeigen, dass da noch Leben ist. Ein wenig Leben! Aber dieses Buch ist hart. Es ist gewaltsam. Es ist an vielen Stellen kaum auszuhalten. Es triggert. Es geht unter die Haut. Und es bleibt da! Ich habe oft geweint 🥺Ich wusste eigentlich, wie es enden wird und wollte es nicht wahrhaben. Und trotzdem fühlt sich das Ende richtig an. Dieses Buch ist kein „schönes“ Buch. Aber es ist ein unglaublich starkes. Für mich war das kein Lesen. Es war ein Durchleben!

    Unglaublich gut geschrieben, aber es zerstört einen.

    2. Mai 2026

  • levke.reads
    levke.reads

    369 Follower

    5,0

    💌 Rezension – A Little Life

    Ich weiß gar nicht, wie man über dieses Buch reden soll. Es ist schön und grausam gleichzeitig , einfach nur intensiv. Es geht um das Leben eines jungen Mannes, um seine Vergangenheit, seine Ängste, seine Geister. Und jedes Mal, wenn man denkt, schlimmer kann’s nicht mehr werden, wird’s doch noch schlimmer. Ich musste mehrmals Pause machen, weil es einfach zu viel war. 🫠 Man fühlt alles mit , Mitleid, Wut, Verzweiflung. Und trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen. Die Nebenfiguren, die Freunde, alle wirken so echt, so hilflos, so menschlich. Es ist kein Buch, das man einfach „mag“. Es ist eins, das einen kaputtmacht und trotzdem irgendwie heilt. ⭐️⭐️⭐️⭐️ / 5

    22. Okt. 2025

  • claudia03
    claudia03

    108 Follower

    4,0

    Schwierig

    Dieses Buch hat mich wirklich fertig gemacht, es hat mich durchgehend traurig gemacht. Ich bin entsetzt davon , wie viel Leid dieser Mensch ertragen musste.

    5. Feb. 2026

3 von 1073 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 232%
tobikr
tobikr6. Apr. 2026

Etwas sperrig - aber ich hab das Gefühl, schon ein bisschen in die Charaktere sehen zu können. Bin gespannt, was sich in der Psyche der 4 abspielt

Seite 283%

2 Kommentare verdeckt

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Autorin / Autor

Über Hanya Yanagihara

Hanya Yanagihara, 1974 geboren, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin. Mit ihrem Roman »Ein wenig Leben« gewann sie den Kirkus Prizeund stand auf der Shortlist des Man Booker Prize, des National Book Award und des Baileys Prize. »Ein wenig Leben« ist eines der bestverkauften und meistdiskutierten literarischen Werke der vergangenen Jahre. Eine TV-Serie, produziert von Scott Rudin (The Social Network, No Country for Old Men, Frances Ha, Grand Budapest Hotel), ist in Vorbereitung. Zuletzt erschien auf Deutsch »Zum Paradies«.

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