Blick ins Buch

Humor

Glamorama

3,5(17)
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Über das Buch

Editionen (5)

ISBN9783462600070
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum31.12.08
Seitenzahl832

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

2 Rezensionen

3,5

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  • 3,0

    Das ist eins der Bücher, das am längsten in meinem RuB gewartet hat. Ein bisschen war es deshalb auch wie eine Zeitreise zurück in die 90er. Das ewige Namedropping am Anfang hat mich tatsächlich nicht so genervt wie die exzessiven Outfitbeschreibungen in American Psycho. So schön „eingelullt" habe ich damals den ersten Mord fast überlesen. Auch hier muss man sich erst durch seitenlanges hohles Partygelaber und wichtigtuerische Aufzählungen von Promis quälen, bis die Story an Fahrt aufnimmt und in Geheimaktivitäten, Terror und Folter abdriftet. Zu diesem Zeitpunkt erscheint einem der Erzähler schon so unzuverlässig, dass ich mir nie sicher war, ob das alles wirklich passiert. Je mehr von Filmcrews und Konfetti die Rede war, umso weniger real wirkte das Ganze. Ab der Überfahrt nach Europa habe ich damit gerechnet, dass sich am Ende alles auflöst und sich rausstellt, dass die Hauptfigur einen schlechten Drogentrip oder eine Psychose hatte. Aber so kam es natürlich nicht. Wäre wohl auch nicht Bret Easton Ellis' Art.

    2. Feb. 2026

  • 1,0

    Glamorama reminded me of those contemporary artworks that supposedly satirize the superficial art world—like a taped banana or 'canned shit'—but ultimately remain part of the problem they are trying to critique. I found a quote by David Foster Wallace regarding American Psycho that actually fits Glamorama perfectly: "Look, if the contemporary condition is hopelessly shitty, insipid, materialistic [...] then any writer can get away with slapping together stories with [...] flat characters. If what’s always distinguished bad writing—flat characters, a narrative world that’s cliched and not recognizably human, etc.—is also a description of today’s world, then bad writing becomes an ingenious mimesis of a bad world. If readers simply believe the world is stupid and shallow and mean, then Ellis can write a mean shallow stupid novel that becomes a mordant deadpan commentary on the badness of everything." I can't believe I spent 18 hours reading this satire of a plot.

    1. Nov. 2025

Autorin / Autor

Über Bret Easton Ellis

Bret Easton Ellis wurde 1964 in Los Angeles geboren. Er besuchte die private Buckley School und begann 1986 ein Musikstudium am Bennington College in Vermont. Schon während seiner Highschool-Zeit bis in die Anfänge der 80er-Jahre spielte Ellis Keyboard in diversen New-Wave-Bands und wollte ursprünglich Musiker werden. Im Laufe des Studiums zog es ihn jedoch immer mehr zum Schreiben. Mit 21 Jahren veröffentlichte Ellis das Debüt »Unter Null« und zog zwei Jahre später nach New York City. 1991 erschien »American Psycho«, der Roman machte ihn endgültig zum Kultautor. Seit 2006 lebt er wieder in Los Angeles, in der Nähe von Beverly Hills.

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