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Glamorama

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Über das Buch

Mit "Glamorama" ist Bret Easton Ellis, dem Enfant terrible der amerikanischen Literaturszene, sein satirisches Meisterwerk gelungen. Die turbulente Geschichte des Models Victor Ward, der unversehens aus der oberflächlichen Welt der High Society in einen Sog aus Gewalt und Terror katapultiert wird, ist eine gnadenlose Kritik an den Auswüchsen unserer Gesellschaft. "Ein Meister und sein Meisterwerk." Prinz "Ellis ist ein glänzender Satiriker." Die Zeit "Eine geniale Satire."

Editionen (5)

ISBN9783453431911
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum03.04.06
Seitenzahl832

Rezensionen & Bewertungen

17 Bewertungen

2 Rezensionen

3,5

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  • 3,0

    Das ist eins der Bücher, das am längsten in meinem RuB gewartet hat. Ein bisschen war es deshalb auch wie eine Zeitreise zurück in die 90er. Das ewige Namedropping am Anfang hat mich tatsächlich nicht so genervt wie die exzessiven Outfitbeschreibungen in American Psycho. So schön „eingelullt" habe ich damals den ersten Mord fast überlesen. Auch hier muss man sich erst durch seitenlanges hohles Partygelaber und wichtigtuerische Aufzählungen von Promis quälen, bis die Story an Fahrt aufnimmt und in Geheimaktivitäten, Terror und Folter abdriftet. Zu diesem Zeitpunkt erscheint einem der Erzähler schon so unzuverlässig, dass ich mir nie sicher war, ob das alles wirklich passiert. Je mehr von Filmcrews und Konfetti die Rede war, umso weniger real wirkte das Ganze. Ab der Überfahrt nach Europa habe ich damit gerechnet, dass sich am Ende alles auflöst und sich rausstellt, dass die Hauptfigur einen schlechten Drogentrip oder eine Psychose hatte. Aber so kam es natürlich nicht. Wäre wohl auch nicht Bret Easton Ellis' Art.

    2. Feb. 2026

  • 1,0

    Glamorama reminded me of those contemporary artworks that supposedly satirize the superficial art world—like a taped banana or 'canned shit'—but ultimately remain part of the problem they are trying to critique. I found a quote by David Foster Wallace regarding American Psycho that actually fits Glamorama perfectly: "Look, if the contemporary condition is hopelessly shitty, insipid, materialistic [...] then any writer can get away with slapping together stories with [...] flat characters. If what’s always distinguished bad writing—flat characters, a narrative world that’s cliched and not recognizably human, etc.—is also a description of today’s world, then bad writing becomes an ingenious mimesis of a bad world. If readers simply believe the world is stupid and shallow and mean, then Ellis can write a mean shallow stupid novel that becomes a mordant deadpan commentary on the badness of everything." I can't believe I spent 18 hours reading this satire of a plot.

    1. Nov. 2025

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