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Romane

Otto

3,3(41)
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Über das Buch

Zwei Schwestern – und ein Vater, der mehr als genug ist für eine Familie. Für sein Umfeld war Otto, der pensionierte Ingenieur, der wahnsinnige Familienpatriarch, der jüdische Siebenbürger mit seltsamer Grammatik, der Erfinder, der Sparfuchs und Verschwender schon immer eine Heimsuchung. Aber als er aus dem Krankenhaus zurückkehrt, ist alles noch viel schlimmer. Nach wie vor ist er aufbrausend, manipulativ, distanzlos und von wahnwitzigen Einfällen beseelt – aber jetzt ist er auch noch pflegebedürftig. Seinen erwachsenen Töchtern macht er unmissverständlich klar: Ich verlange, dass ihr für mich da seid. Und zwar immer! Für Timna und Babi beginnt ein Jahr voller unerwarteter Herausforderungen, aber auch der Begegnung mit der eigenen Vergangenheit und Familiengeschichte, die so schräg ist, dass Außenstehende nur den Kopf schütteln können. Klug, liebevoll und mit sehr viel schwarzem Humor erzählt Dana von Suffrin, wie Timna versucht, ihre dysfunktionale Familie zusammenzuhalten, ohne selbst vor die Hunde zu gehen. »Otto« ist Hommage und zugleich eine Abrechnung mit einem Mann, in dessen jüdischer Biografie sämtliche Abgründe des 20. Jahrhunderts aufscheinen.

Editionen (2)

ISBN9783462319248
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum22.08.19
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

41 Bewertungen

8 Rezensionen

3,3

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  • dinaisy
    dinaisy

    214 Follower

    1,5

    Otto, seine Töchter und ich waren leider kein gutes Match. Ich mochte die Sprache, aber leider nicht den Erzählstil. Ich merke es immer wieder, dass ich einen Plot brauche, der zusammenhängender ist und eine gewisse Spannung aufbaut, damit ich dranbleibe. Und bis in diesem Roman eine Entscheidung getroffen wird, vergeht einige Zeit, in der ich leider zu den Figuren keine Nähe aufbauen konnte. Schade, ich wollte den Roman gerne mögen. Ich habe das Lesen aber abgebrochen.

    5. Apr. 2025

  • 3,5

    📌 "Schlaf gut, mein Kind, du kannst mich immer wecken, wenn du dich sorgst um deine Zukunft, egal wie spät es ist." - S. 78 Die Geschichte eines in die Jahre gekommenen rumänischen Juden, der im Alter mehr und mehr auf Hilfe angewiesen ist und diese nun von seinen beiden Töchtern einfordert. Rückblickend erfährt man in einzelnen Episoden Begebenheiten aus der Vergangenheit über ihn und seine zahlreichen Familienmitglieder. Fand ich recht unterhaltsam und amüsant, allerdings mit einigen Längen.

    1. Juli 2024

  • pialalama
    pialalama

    108 Follower

    2,0

    Ich wurde nicht warm mit dem Schreibstil und die Geschichte war sehr zäh und etwas langweilig.

    30. Okt. 2024

3 von 8 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 219%
leely
leely2. Juni 2026

Es ist sehr anstrengend zu lesen, da Zitate nicht markiert sind. Mal sehen, ob das das erste Buch wird, das ich abbreche....

Autorin / Autor

Über Dana von Suffrin

Dana von Suffrin wurde 1985 in München geboren. Studium in München, Neapel und Jerusalem. 2017 Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst-Hoferichter-Preis (2020), dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020), dem Tukan-Preis (2024) und dem Chamisso-Preis (2025). Sie lebt in München.

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