Blick ins Buch

Romane

Raumpatrouille

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Über das Buch

Streifzüge im Astronautenkostüm Dieses Buch ist eine herrliche Überraschung: Matthias Brandt zeigt mit seinem literarischen Debüt, dass er nicht nur ein herausragender Schauspieler, sondern auch ein bemerkenswerter Autor ist. Die Geschichten in Matthias Brandts erstem Buch sind literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit einem ganz besonderen Blick untersucht wird: der Kosmos der eigenen Kindheit. In diesem Fall einer Kindheit in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein, die damals Bundeshauptstadt war. Einer Kindheit, die bevölkert ist von einem manchmal bissigen Hund namens Gabor, von Herrn Vianden, mysteriösen Postboten, verschreckten Nonnen, kriegsbeschädigten Religionslehrern, einem netten Herrn Lübke von nebenan, bei dem es Kakao gibt und dem langsam die Worte ausgehen. Es gibt einen kauzigen Arbeitskollegen des Vaters, Herrn Wehner, einen Hausmeister und sogar einen Chauffeur, da der Vater gerade Bundeskanzler ist. Erzählt wird von komplizierten Fahrradausflügen, schwer bewachten Jahrmarktsbesuchen, monströsen Fußballniederlagen, skurrilen Arztbesuchen und von explodierenden und ebenso schnell wieder verlöschenden Leidenschaften wie z.B. dem Briefmarkensammeln. Nicht zuletzt lesen wir von gleichermaßen geheimnisumwobenen wie geliebten Eltern und einer Kindheit, zu der neben dem Abenteuer und der Hochstapelei auch Phantasie, Gefahr und Einsamkeit gehören. Ein Buch, das man nicht vergessen wird.

Editionen (6)

ISBN9783462316384
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum08.09.16
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

65 Bewertungen

6 Rezensionen

3,6

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  • maverick
    maverick

    86 Follower

    2,0

    Leider weiß ich nicht so ganz, was der Autor mit diesen kleinen Geschichten aus seiner Kindheit als Sohn des Bundeskanzlers, vermitteln möchte. Ich hatte eine andere Erwartungshaltung an das Buch. Schade. Sein zweites Buch Blackbox hat mir besser gefallen, aber auch nicht vom Hocker gehauen. Ich denke, Matthias Brandt sollte das machen, was er am Besten kann: Schauspielern;-) ⭐️ ⭐️

    Leider weiß ich nicht so ganz, was der Autor mit diesen kleinen Geschichten aus seiner Kindheit als Sohn des Bundeskanzlers, vermitteln möchte. 

Ich hatte eine andere Erwartungshaltung an das Buch. 

Schade. Sein zweites Buch Blackbox hat mir besser gefallen, aber auch nicht vom Hocker gehauen. 

Ich denke, Matthias Brandt sollte das machen, was er am Besten kann: Schauspielern;-)

⭐️ ⭐️

    27. Okt. 2025

  • mirili
    mirili

    7 Follower

    5,0

    Manchmal ist weniger mehr

    Das Buch erzeugt beim Lesen ein sehr wohliges Gefühl. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichten ruhig, aber nicht weniger eindrucksvoll sind. Dem Autor gelingt es fabelhaft, das Leben aus Kindersicht -und wahrnehmung darzustellen. Die Emotionen, Sorgen und Sehnsüchte des Protagonisten werden durch den Schreibstil des Autors förmlich greifbar. Manchmal sind es die leisen Töne, die für besonders laute Resonanz im Herzen sorgen. Klare Leseempfehlung!

    18. Juli 2025

  • zeilenspringerin73
    zeilenspringerin73

    120 Follower

    4,5

    Kleines feines Buch 📖 Geschichten aus kleinen Stadt am Rhein..(Bonn) Wenn der Vater politisch unterwegs ist in den Siebzigerjahre..Matthias Brandts Kindheit in dieser Zeit.. Lest es selbst ..📖💆🏻‍♀️🛋️🤔

    13. Apr. 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Matthias Brandt

Matthias Brandt, geboren 1961 in Berlin, ist Theater- und Filmschauspieler, Hörbuchsprecher sowie Autor. Für seine Arbeit ist er vielfach geehrt worden, u.a. mit mehreren Grimme- Preisen, der Carl-Zuckmayer-Medaille und dem Deutschen Sprachpreis (2025).

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