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Romane

Der Leviathan

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Über das Buch

Die Joseph-Roth-Titel unserer Paperback-Reihe jetzt neu gestaltet:Der LeviathanJoseph Roth, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, erlangte Weltruhm mit seinen Romanen Hiob und Radetzkymarsch. Von der Vielfalt, dem Reichtum und der Kraft seines Erzählens zeugt auch:

_Der Leviathan e_rzählt vom jüdischen Korallenhändler Piczenik, der die echten Korallen liebt und doch dem Betrug mit den falschen verfällt. Dieser Parabel menschlicher Existenz sind die Novellen Triumph der Schönheit und Die Büste des Kaisers beigegeben.

Editionen (12)

ISBN9783462034929
VerlagKiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum18.02.05
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

5 Bewertungen

2 Rezensionen

3,6

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  • ricos
    ricos

    36 Follower

    4,5

    Wieder gelesen, bleibt „Der Leviathan“ eine von Roths stärksten Erzählungen. Auf engstem Raum werden eine überraschende Menge von Themen gebündelt: Sehnsucht, Glauben, Verführbarkeit, ökonomische Moderne und Identitätsverlust, Verlust der religiösen Bindung. Nissen vernachlässigt im Betrug seien relgiösen Pflichten, geht nicht mehr in die Synagoge, betet nachlässig. Wenn Nissen unter dem Einfluss des mephistophelischen Lakatos seine Prinzipien aufgibt, mit falschen Korallen betrügt verliert er damit nicht nur sein Einkommen und seine Reputation im ukrainischen Städtchen, sondern vor allem seinen inneren Halt. Das Ende ist nur konsequent, er versinkt neben dem Leviathan. Ich habe es in einer schönen Erstausgabe aus dem holländischen Querido Verlag Amsterdam gelesen. Es ist wie ein Märchen und eine Parabel in wunderschöner Sprache immer wieder ein Genuß.

    24. Jan. 2026

  • wiebkedoe
    wiebkedoe

    19 Follower

    2,5

    Viel Symbolik, wenig Handlung, eher nachdenklich als spannend. Kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight.

    25. Juli 2025

Autorin / Autor

Über Joseph Roth

Joseph Roth wurde am 2. September 1894 als Sohn jüdischer Eltern in Brody (Ostgalizien) geboren, studierte Literaturwissenschaften in Wien und Lemberg und nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Ab 1916 veröffentlichte er Erzählungen und Romane, lebte ab 1918 als Journalist in Wien, dann Berlin, und war von 1923–1932 Korrespondent der Frankfurter Zeitung. Anfang der 1930er Jahre erlangte er mit den Romanen Hiob und Radetzkymarsch Weltruhm. 1933 emigrierte Roth nach Frankreich. Er starb am 27. Mai 1939, verarmt und alkoholkrank, im Pariser Exil und im Alter von nur 45 Jahren.

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