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Romane

Die letzte Tochter von Versailles

3,5(25)
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Über das Buch

Versailles, 1755: Die junge Véronique fällt auf in den ärmlichen Gassen, wo ihre Familie kaum über die Runden kommt, und bald dringt der Ruf ihrer Schönheit bis zum Schloss, wo Ludwig der XV. das Interesse an seiner Favoritin, Madame de Pompadour, verloren hat. Véronique wird seine Geliebte, doch das Arrangement nimmt ein jähes Ende, als sie ein Kind erwartet.
Jahre später wächst Marie-Louise bei einer Pflegemutter auf, die sie zur Hebamme ausbildet. Über ihre Mutter weiß sie nichts. Sie heiratet den jungen Anwalt Pierre, der an der Seite Dantons für den Sturz des Königs kämpft. Doch eines Tages wird Pierre in einem anonymen Schreiben vorgeworfen, seine Frau habe Verbindungen zum Königshaus – das könnte ihn nicht nur seine Karriere, sondern auch den Kopf kosten …

Der packende neue Roman der Bestsellerautorin erweckt Schicksale am Vorabend der Französischen Revolution an einem der prunkvollsten Schauplätze royaler Macht fulminant zum Leben – mitreißend und bewegend.

Editionen (2)

ISBN9783458770756
VerlagInsel Verlag
Erscheinungsdatum14.09.21
Seitenzahl600

Rezensionen & Bewertungen

25 Bewertungen

9 Rezensionen

3,5

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  • saarreporterin
    saarreporterin

    19 Follower

    3,0

    "Die letzte Tochter von Versailles" hat im Grunde alles, was ich an einem historischen Roman mag: Er spielt im 18. Jahrhundert, es geht um Frankreich, Versailles und die frz. Revolution. Geschichtsthemen, die mich seit der Schule interessieren, und so war ich auch neugierig auf den Roman. Wenngleich er alle Voraussetzungen erfüllt, ist es für mich nur eine mittelmäßige Umsetzung, und hat ein paar Schwachstellen, die meine Lesefreude trübten. Zum einen bin ich aufgrund des Schreibstils und der zwei unterschiedlichen Zeitformen schwer reingenommen. Erst ab der zweiten Hälfte besserte sich das. Zum anderen blieben leider sowohl die zeitgenössischen Ereignisse als auch die Charaktere oberflächlich und blass. Nur am Rande wurden die historischen Begebenheiten eingeflochten, hier kam mir zugute, dass ich hier über bereits eigenes Wissen verfüge. Gleichzeitig fehlte es den Charakteren an Tiefe, sodass ich keine emotionale Verbindung zu ihnen auf bauen konnte. Zum Schluss störte mich, dass - auch wenn es auf wahren Begebenheiten beruht - sexueller Missbrauch von Minderjährigen romantisiert wird. Ja, mag sein, dass es damals so war. Aber das Buch wurde zu einer Zeit geschrieben, wo man es schon besser wusste - und man muss nicht alles historisch korrekt wiedergeben, um einen guten historischen Roman zu schreiben.

    29. Juni 2026

  • lesefuchs85
    lesefuchs85

    53 Follower

    4,0

    Einblick in das Leben von Versailles -Interessant und Lehrreich

    War gespannt auf das Buch - ein Buch der Autorin hab ich gelesen -und war nicht so begeistert davon gewesen. Dieses Buch hat mich überrascht und sehr gefallen. Der Schreibstil hat zu der Geschichte gut gepasst - war nicht modern geschrieben . Fand das die Autorin sehr gut das Leben im Versailles beschrieben hat - lehrreich. Man konnte gut mitfühlen und miterleben mit den Protagonisten. Ihr Leben am Hof des Königs oder die Menschen die aus den ärmlichen Verhältnisse im Reich leben. Ihr Kampf um das tägliche Überleben. Die Autorin hat es gut beschrieben den Unterschied zwischen dem Alltag der einfachen Bürger und dem Alltag des Adels. Die sich jeweils auf der Ebene von zwei Generationen, Mutter und Tochter abspielt. Ich fand auch passend den Cut mitten im Buch - und das es von andere Seite betrachtet wurde. Die Beschreibung der französischer Revolution hat mir gefallen. Eine Leseempfehlung von mir

    7. Juni 2024

  • lauaoh
    lauaoh

    3 Follower

    4,0

    In diesem Buch wird man von der Autorin in das Frankreich des 18. Jahrhunderts entführt. Zu Beginn fand ich den Schreibstil der Autorin etwas eigen, da Gespräche zwischen zwei Personen häufig nicht wie gewohnt in direkter Rede wiedergegeben sondern im Fließtext umschrieben werden. Hieran gewöhnt man sich jedoch recht zügig, sodass es einem schnell möglich ist voll und ganz in die Zeit der französischen Monarchie abzutauchen. Man merkt, dass die Geschichte gut recherchiert ist und zu einem großen Teil auf wahren Begebenheiten basiert. So gab es einige der im Buch behandelten Personen beispielsweise wirklich und auch die Thematik der französischen Revolution wird behandelt. In diesem Buch wird man also nicht nur gut unterhalten, sondern lernt nebenbei auch etwas über die französische Geschichte und die Verhältnisse zwischen Bürgertum und Adel!

    9. Dez. 2023

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Eva Stachniak

Eva Stachniak, geboren in Breslau, lebt in Toronto. Sie hat für Radio Canada International gearbeitet und als Dozentin für Englisch und Geisteswissenschaften am Sheridan College gelehrt. Ihre Romane Der Winterpalast und Die Zarin der Nacht waren internationale Bestseller. Zuletzt begeisterte ihr Roman Die Schwester des Tänzers über Bronislawa Nijinska ihre deutschen Leserinnen.

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