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Sehr gute SciFi, aber mir etwas zu sehr von jedem etwas und schwächer als die ersten beiden Bände
Nach dem großen Plottwist vom Dunklen Wald, der auch seinen Buchtitel erklärt hat, geht es weiter in der Zeit - und jenseits derer! Es werden dabei eine ganze Menge Themen aufgemacht - und einige hab ich sicherlich auch übersehen. Einerseits natürlich das Weiterspinnen der menschlichen Entwicklung. Es entfernt sich zwar immer mehr von dem, was nach unserem Verständnis physikalisch möglich ist, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Die grundsätzliche Regel, dass die Lichtgeschwindigkeit eine harte Grenze ist, ist und bleibt zentraler Bestandteil der Fiktion. Aber dann gibt es noch eine Geschichte in der Geschichte, wo man dann Metaphern in den Metaphern sucht. Es gibt den Gegensatz zwischen den Menschen der Zukunft und denen, die sich bis dann schlafen legen. Es zeigen sich Fraktale und Wiederholungen. Sowohl in der Zeit und Menschheitsgeschichte als auch in der Soziologie des Universum. Es gibt philosophische Exkurse und Einordnungen (gerade aus einem chinesischem Blickwinkel). Über die ganze Reihe schon und auch wieder im dritten stellt sich die Frage, was eine Zukunft in 100, 400 oder auch einer Million Jahren für ein Individuum im Hier und Jetzt bedeutet. Es geht um Verantwortung. Für sich. Die Erde. Das Universum. Und - ohne zu spoilern - am Ende eskaliert die ganze Geschichte massiv. Das alles ist gut erzählt und es hat Spaß gemacht, mitzufiebern. Aber ich mochte, dass sich die ersten beiden Bände da mehr auf wenige zentrale Grundgedanken beschränkt haben. So war es mir doch zu viel und damit von jedem zu wenig. Das Buch hätte mit seinem Einfallsreichtum auch 10 Bücher füllen können. Und vielleicht wäre das besser gewesen. Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau und vor allem im Vergleich zu den Vorbänden. Es ist uns bleibt ein Highlight der modernen SciFi!
8. März 2026
Sehr gute SciFi, aber mir etwas zu sehr von jedem etwas und schwächer als die ersten beiden Bände
Nach dem großen Plottwist vom Dunklen Wald, der auch seinen Buchtitel erklärt hat, geht es weiter in der Zeit - und jenseits derer! Es werden dabei eine ganze Menge Themen aufgemacht - und einige hab ich sicherlich auch übersehen. Einerseits natürlich das Weiterspinnen der menschlichen Entwicklung. Es entfernt sich zwar immer mehr von dem, was nach unserem Verständnis physikalisch möglich ist, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Die grundsätzliche Regel, dass die Lichtgeschwindigkeit eine harte Grenze ist, ist und bleibt zentraler Bestandteil der Fiktion. Aber dann gibt es noch eine Geschichte in der Geschichte, wo man dann Metaphern in den Metaphern sucht. Es gibt den Gegensatz zwischen den Menschen der Zukunft und denen, die sich bis dann schlafen legen. Es zeigen sich Fraktale und Wiederholungen. Sowohl in der Zeit und Menschheitsgeschichte als auch in der Soziologie des Universum. Es gibt philosophische Exkurse und Einordnungen (gerade aus einem chinesischem Blickwinkel). Über die ganze Reihe schon und auch wieder im dritten stellt sich die Frage, was eine Zukunft in 100, 400 oder auch einer Million Jahren für ein Individuum im Hier und Jetzt bedeutet. Es geht um Verantwortung. Für sich. Die Erde. Das Universum. Und - ohne zu spoilern - am Ende eskaliert die ganze Geschichte massiv. Das alles ist gut erzählt und es hat Spaß gemacht, mitzufiebern. Aber ich mochte, dass sich die ersten beiden Bände da mehr auf wenige zentrale Grundgedanken beschränkt haben. So war es mir doch zu viel und damit von jedem zu wenig. Das Buch hätte mit seinem Einfallsreichtum auch 10 Bücher füllen können. Und vielleicht wäre das besser gewesen. Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau und vor allem im Vergleich zu den Vorbänden. Es ist uns bleibt ein Highlight der modernen SciFi!
8. März 2026






