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“Klappe! Ich brauche keine Lebensratschläge von einem Eichhörnchen, das mal ein Rassist war.”
Unter König Artus hat Sir Kay einen Eid geschworen, von den Toten zurückzukehren, wenn Großbritannien Gefahr droht. Mittlerweile hat er den Kolonialismus erlebt, die Gründung der USA und beide Weltkriege, doch er kann immer weniger den Sinn seines Tuns erkennen. Als er nun aufwacht, beobachtet er fassungslos die Explosion einer Fracking-Anlage, die einen alten Drachen frei lässt. Mit dem kommt er klar, doch schon bald muss er erkennen, dass die Welt ganz andere Probleme hat. Denn gegen den Klimawandel sind die Schwerter der Ritter der Tafelrunde machtlos… Anschnallen bitte, es wird ein wilder Ritt. Durch die Geschichte, durch die Religionen und Ideologien, von Ökoterroristen, Feministen bis militanten Walisern ist alles dabei. Die Welt geht unter, alle hauen sich die Köpfe ein und nebenbei ist da noch ein Drache. Gute Voraussetzungen für Chaos und trockenen Humor und beides hat “Die alte Garde” reichlich. Das Buch ist recht lang und braucht seine Zeit, um Fahrt aufzunehmen, da die Handlung komplex und nicht geradlinig ist, aber es ist die Zeit wert. Auf faszinierende Weise verbindet der Autor die klassische Artussage (mit der er ein wenig aufräumt) mit modernen Themen aller Art und füllt seine Geschichte mit irrwitzigem Chaos, Spannung und Vielseitigkeit. Die Welt mag hoffnungslos sein, doch selbst der prinzipienlose Lancelot schafft es, den sprichwörtlichen Arsch hochzubekommen. Was bleibt, ist eine urkomische, aber auch tiefgründige Geschichte, voller Hoffnung, Mut aber auch Verzweiflung und natürlich einer ganzen Menge Magie.
26. Mai 2024
“Klappe! Ich brauche keine Lebensratschläge von einem Eichhörnchen, das mal ein Rassist war.”
Unter König Artus hat Sir Kay einen Eid geschworen, von den Toten zurückzukehren, wenn Großbritannien Gefahr droht. Mittlerweile hat er den Kolonialismus erlebt, die Gründung der USA und beide Weltkriege, doch er kann immer weniger den Sinn seines Tuns erkennen. Als er nun aufwacht, beobachtet er fassungslos die Explosion einer Fracking-Anlage, die einen alten Drachen frei lässt. Mit dem kommt er klar, doch schon bald muss er erkennen, dass die Welt ganz andere Probleme hat. Denn gegen den Klimawandel sind die Schwerter der Ritter der Tafelrunde machtlos… Anschnallen bitte, es wird ein wilder Ritt. Durch die Geschichte, durch die Religionen und Ideologien, von Ökoterroristen, Feministen bis militanten Walisern ist alles dabei. Die Welt geht unter, alle hauen sich die Köpfe ein und nebenbei ist da noch ein Drache. Gute Voraussetzungen für Chaos und trockenen Humor und beides hat “Die alte Garde” reichlich. Das Buch ist recht lang und braucht seine Zeit, um Fahrt aufzunehmen, da die Handlung komplex und nicht geradlinig ist, aber es ist die Zeit wert. Auf faszinierende Weise verbindet der Autor die klassische Artussage (mit der er ein wenig aufräumt) mit modernen Themen aller Art und füllt seine Geschichte mit irrwitzigem Chaos, Spannung und Vielseitigkeit. Die Welt mag hoffnungslos sein, doch selbst der prinzipienlose Lancelot schafft es, den sprichwörtlichen Arsch hochzubekommen. Was bleibt, ist eine urkomische, aber auch tiefgründige Geschichte, voller Hoffnung, Mut aber auch Verzweiflung und natürlich einer ganzen Menge Magie.
26. Mai 2024






