Blick ins Buch

Horror

Der Schatten über Innsmouth

4,1(21)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Der Student Robert Olmstead ist auf einer Reise durch Neuengland, um Familienforschung zu betreiben. Dabei kommt er zufällig in die kleine Küstenstadt Innsmouth – doch das abgelegene Fischerdorf birgt ein dunkles Geheimnis …

Die klassischen Horror-Erzählungen von H. P. Lovecraft, kongenial illustriert vom französischen Ausnahmekünstler François Baranger!

Editionen (1)

ISBN9783453275171
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum01.05.25
Seitenzahl68

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

6 Rezensionen

4,1

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  • herbsandhexes
    herbsandhexes

    86 Follower

    5,0

    Cthulhu is calling… 📞 Die neue Ausgabe von Der Schatten über Innsmouth ist zwar ein wenig unhandlich, dafür aber umso schöner – im Sinne von schaurig atmosphärisch – illustriert! 𝘗𝘩’𝘯𝘨𝘭𝘶𝘪 𝘮𝘨𝘭𝘸’𝘯𝘢𝘧𝘩 𝘊𝘵𝘩𝘶𝘭𝘩𝘶 𝘙’𝘭𝘺𝘦𝘩 𝘸𝘨𝘢𝘩’𝘯𝘢𝘨𝘭 𝘧𝘩𝘵𝘢𝘨𝘯 Worum geht’s? Der Student Robert Olmstead ist auf einer Reise durch Neuengland, um Familienforschung zu betreiben. Dabei kommt er zufällig in die kleine Küstenstadt Innsmouth – doch das abgelegene Fischerdorf birgt ein dunkles Geheimnis… 🎣 Ich bin großer Fan von der Atmosphäre, die mit dem Cthulhu Mythos einhergeht & allem, was damit zu tun hat, z. B. Arkham Horror (Brettspiel), Call of Cthulhu (Spiel) & Cthulhus Ruf (Hörspielreihe). Der Kosmos verbindet subtilen (kosmischen) Horror, Mächte, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegen und damit ein Schrecken, der zwar da, aber nicht wirklich greifbar ist mit verschiedenen zum Teil wiederkehrenden Charakteren, die je nach Kenntnisstand auch in unterschiedlichen Phasen ihrer „geistigen Stabilität“ stecken. Die Illustrationen von François Baranger fangen das Unbehagen, das einem langsam den Rücken hochkriecht, sehr gelungen ein. Selbst wenn ihr die Geschichte bereits kennt, lohnt sich daher ein Blick ins Buch! Solltet ihr euch bisher noch nicht mit Lovecraft beschäftigt haben, aber in den Kosmos abtauchen wollen (höhö 🦑), empfehle ich für einen reflektierten Umgang vorher eine kleine Recherche zu Lovecraft & seinen Ansichten.

    15. Juli 2025

  • janeesjournal
    janeesjournal

    83 Follower

    5,0

    Fängt die Lovecraft Atmosphäre perfekt ein

    Einige der Geschichten von H. P. Lovecraft kenne ich zwar schon, doch die illustrierten Ausgaben habe ich bisher immer nur von Außen bewundert Nach Schatten über Innsmouth kann ich aber ganz klar sagen, dass definitiv auch noch alle anderen illustrierten Lovecraft Ausgaben bei mir einziehen werden Auch diese Geschichte kannte ich grundsätzlich schon, habe aber sie auch zum zweiten Mal wirklich gerne gelesen und die Illustrationen haben das Leseerlebnis wirklich sehr aufgewertet Zwar sind Lovecrafts Geschichten generell sehr atmosphärisch und bildhaft, die Illustrationen hier bringen das aber nochmal auf ein ganz anderes Level Schatten über Innsmouth ist wirklich einer der Lovecraft Klassiker, der den subtilen Horror, die Ängste des Protagonisten und die mysteriösen okkulten Ereignisse vereint, für die er so bekannt ist Das ungute Gefühl bekommt hier nicht nur der Protagonist, sondern auch der Leser, denn wir tappen anfangs genauso im Dunkeln wie er und stoßen mit ihm gemeinsam auf gruselige Orte und Wesen Auch hat diese Geschichte wirklich viel Spannung und ein absolut geniales Ende zu bieten, weshalb ich sie auch für Lovecraft Einsteiger sehr empfehlen würde Die Illustrationen selbst sind nicht nur wunderschön, sondern setzen die Lovecraftsche Atmosphäre auch wirklich perfekt um und lassen das ganze Buch sehr hochwertig wirken Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Geschichten noch besser gefallen können, aber jetzt will ich definitiv auch noch alle anderen illustriert erleben

    Fängt die Lovecraft Atmosphäre perfekt ein

    9. Juni 2025

  • ristridin
    ristridin

    59 Follower

    5,0

    Schatten über Innsmouth von H. P. Lovecraft ist für mich ein weiteres Beispiel dafür, warum seine Geschichten bis heute so viele Menschen faszinieren. Lovecraft schafft es immer wieder, Horror zu schreiben, der nicht von plötzlichen Schockmomenten lebt, sondern von Atmosphäre. Die Geschichte beginnt beinahe wie ein Reisebericht. Ein junger Mann besucht die heruntergekommene Hafenstadt Innsmouth und stößt dort auf immer seltsamere Gerüchte, merkwürdige Bewohner und eine Geschichte, die besser verborgen geblieben wäre. Gerade dieser langsame Aufbau macht die Novelle so wirkungsvoll. Mit jeder Seite wächst das Gefühl, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Besonders gefällt mir, dass sich die Geschichte trotz ihres Alters noch immer angenehm lesen beziehungsweise hören lässt. Lovecrafts Sprache wirkt hier deutlich zugänglicher als in manch anderer seiner Erzählungen, ohne dabei die für ihn typische Atmosphäre des kosmischen Horrors zu verlieren. Die Hörbuchfassung hat mir ebenfalls ausgesprochen gut gefallen. Die musikalische Untermalung passt fast perfekt zum Geschehen und verstärkt die bedrückende Stimmung der Geschichte. Nur ein einziges Mal wurde ich dadurch kurz aus dem Geschehen herausgerissen. Ansonsten hat die Musik genau das Gegenteil bewirkt: Sie hat mich noch tiefer in die Geschichte hineingezogen und die unheimliche Atmosphäre von Innsmouth zusätzlich verstärkt. Und als Metal-Fan musste ich natürlich auch an die vielen Bands denken, die sich von Lovecrafts Werk inspirieren ließen. Besonders passend zu Schatten über Innsmouth sind für mich The Great Old Ones, die sich nahezu vollständig dem Lovecraft-Mythos verschrieben haben. Ihr Album Tekeli-li widmet sich zwar Berge des Wahnsinns, fängt aber dieselbe kosmische Hoffnungslosigkeit ein, die auch Innsmouth durchzieht. Ebenso passend sind Sulphur Aeon, deren Songs immer wieder auf die Tiefen Wesen, Cthulhu und die maritimen Schrecken von Lovecrafts Geschichten Bezug nehmen. Gerade ihre düstere, wuchtige Atmosphäre passt hervorragend zu den Geheimnissen, die unter den Wellen vor Innsmouth lauern. Wer es etwas melodischer mag, könnte außerdem zu Bal-Sagoth greifen, deren Texte voller Lovecraft-Anspielungen und kosmischer Schrecken stecken. Schatten über Innsmouth ist für mich eine der stärksten Lovecraft-Novellen. Spannend, atmosphärisch und voller schleichendem Grauen. Eine Geschichte, die zeigt, dass Horror oft dann am besten funktioniert, wenn er nicht schreit, sondern flüstert. Und mit der richtigen Metal-Playlist im Hintergrund fühlt sich die Reise nach Innsmouth noch ein kleines bisschen unheimlicher an.

    22. Juni 2026

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über H. P. Lovecraft

Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island, geboren und verbrachte sein ganzes Leben in New England. 1916 veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte, doch zu Lebzeiten blieb er als Schriftsteller verkannt. Erst lange nach seinem Tod am 15. März 1937 erlangte Lovecraft, vor allem durch bekanntere Kollegen wie Robert Bloch, Fritz Leiber, Stephen King, Joe R. Landsdale, Neil Gaiman und Alan Moore, seinen Status als Kultautor. Vor allem seine Geschichten rund um die Großen Alten, gottgleiche, grausame Wesen, die jeden Menschen in den Wahnsinn treiben, der ihnen auf die Spur kommt, fasziniert Fans und Horror-Schriftsteller seit Jahrzehnten und bilden die Basis für unzählige Romane, Spiele und Filme.

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