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1918 - Die Welt im Fieber

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Über das Buch

Gleichen sich die Corona-Pandemie und das Schicksalsjahr 1918? Laura Spinney in ihrem Bestseller über die Spanische Grippe als weltumspannendes gesellschaftliches Phänomen Der Erste Weltkrieg geht zu Ende, und eine weitere Katastrophe fordert viele Millionen Tote: die Spanische Grippe. Binnen weniger Wochen erkrankt ein Drittel der Weltbevölkerung. Trotzdem sind die Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Kultur weitgehend unbekannt. Ob in Europa, Asien oder Afrika, an vielen Orten brachte die Grippe die Machtverhältnisse ins Wanken, womöglich beeinflusste sie die Verhandlung des Versailler Vertrags und verursachte Modernisierungsbewegungen. Anhand von Schicksalen auf der ganzen Welt öffnet Laura Spinney das Panorama dieser Epoche. Sie füllt eine klaffende Lücke in der Geschichtsschreibung und erlaubt einen völlig neuen Blick auf das Schicksalsjahr 1918.

Editionen (2)

ISBN9783446259584
VerlagHanser, Carl
Erscheinungsdatum29.01.18
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

32 Bewertungen

2 Rezensionen

3,9

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  • konstant_in
    konstant_in

    4 Follower

    4,0

    Spannend und aktuell

    So viele Lehren lassen sich aus der Vergangenheit ziehen. An manchen Stellen des Buches zogen sich die Parallelen zur COVID Pandemie so wie ein rotes Band durch das Buch, dass man der Autorin beinahe wahrsagerische Fähigkeiten unterstellen könnte.

    22. Mai 2026

  • aristipp_girl
    aristipp_girl

    69 Follower

    3,0

    Ich habe mir das Buch auf Empfehlung zum aktuellen Sars-Cov 2 Geschehen und den Lehren aus den Ereignissen zur Spanischen Grippe in Bezug auf folgende Pandemien zugelegt. Dafür dass es ein Sachbuch mit vielen Namen und wissenschaftlichen Bezügen ( soweit die 1918 vorhanden waren ) ist , lässt es sich sehr flüssig lesen. Gerade der geschichtliche Kontext in den die spanische Grippe eingebettet war und warum sie deshalb bis heute nicht die Beachtung erhält , der ihr eigentlich zustehen müsste wird gut herausgearbeitet. Allerdings merkt man dass die Kapitel in sich eigenständig recherchiert wurden und der Erzählfaden fehlt. Es kommt zu Wiederholungen und lässt das Buch ehr als Kurzabhandlungen erscheinen als als großes Ganzes. Auch die erhofften Lehren auf zukünftige Pandemien bleiben schwammig, blass, bis nicht vorhanden. Ich habe 2-3 Sätze markiert die sehr passend in der aktuellen Corona Lage sind ; allerdings muss ich ganz klar für mich sagen : die spanische Grippe lässt sich nicht mit anderen Pandemien vergleichen, da sie in ein sehr spezielles historisches Setting geplatzt ist und zudem eine Generation dahingerafft hat, die bei vielen anderen Pandemien ehr weniger hart getroffen wird.

    3. Sept. 2024

Autorin / Autor

Über Laura Spinney

Laura Spinney, geboren 1971, ist eine preisgekrönte britische Wissenschaftsjournalistin und Romanautorin. Sie schreibt für den Guardian, Nature und den Economist. Ihr Buch 1918 – Die Welt im Fieber wurde in Deutschland zu einem Bestseller. Sie lebt in Paris.

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