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Alles und nichts sagen

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Über das Buch

Das neue Debattenbuch der SPIEGEL-Bestsellerautorin - Was die digitale Massenkommunikation zwischenmenschlich anrichtet.

Nichts hat das Zusammenleben so umfassend verändert wie die Digitalisierung – wir denken, fühlen und streiten anders, seit wir dauervernetzt und überinformiert sind. Die Auswirkungen betreffen alle, egal, wie sehr sie die neuen Medien überhaupt nutzen. Es ist ein Stresstest für die Gesellschaft: Der Überfluss an Wissen, Geschwindigkeit, Transparenz und Unlöschbarkeit ist, unkanalisiert, kein Wert an sich. Demokratiepolitisch bedeutsam wird dies bei der vielbeschworenen Debattenkultur. Denn die Umgangsformen der sogenannten Sozialen Medien haben längst auf die anderen Arenen übergegriffen, Politik und Journalismus spielen schon nach den neuen, erbarmungsloseren Regeln. Eine funktionierende Öffentlichkeit – als Marktplatz der Meinungen und Ort gesellschaftlicher Klärung – scheint es, wenn überhaupt, nur noch in Bruchstücken zu geben.

Editionen (3)

ISBN9783442775378
Verlagbtb
Erscheinungsdatum14.05.25
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

2 Rezensionen

3,4

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  • stines_lesereise
    stines_lesereise

    19 Follower

    3,0

    Eva Menasse - Alles und nichts sagen Laut Klappentext kreist Eva Menasse in ihrem literarischen Essay um Fragen, die seit vielen Jahren beschäftigen, z. B.: Was hat die digitale Massenkommunikation zwischenmenschlich angerichtet? Aufgrund dieser Beschreibung, erwartete ich ein Sachbuch, es erwartete mich aber eher ein Kommentar. Selbst die Schriftstellerin bezeichnet ihr Werk als subjektiven Essay (Seite 15). In vielen für Essays doch eher untypischen Fußnoten wird nicht auf Studien, sondern auf Interviews und Zeitungsartikel verwiesen. So bleibt bei mir als Leserin nicht der Eindruck von aufgearbeiteten Fakten sondern die Meinung einer einzelnen hängen. Vom Schreibstil her wechseln sich leicht zugänglicher Sätze mit komplizierten und von Fremdwörtern reichlich ausgeschmückten Passagen ab. Einzig der Titel ist für mich passend: Alles und nichts sagen Schade, ich hatte mir mehr erhofft.

    20. Nov. 2023

  • 5,0

    Erneutes Lesen lohnenswert

    10. Apr. 2026

Autorin / Autor

Über Eva Menasse

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, begann als Journalistin und debütierte im Jahr 2005 mit dem Familienroman »Vienna«. Es folgten Romane und Erzählungen, die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Zu den Preisen zählen u.a.: Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Jonathan-Swift-Preis, Österreichischer Buchpreis, Mainzer Stadtschreiber-Preis und das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Eva Menasse betätigt sich zunehmend auch als Essayistin und erhielt dafür 2019 den Ludwig-Börne-Preis. Seit 2022 ist sie Sprecherin des PEN Berlin. Sie lebt in Berlin.

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