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Romane

Über Menschen

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Über das Buch

Trauen wir uns, Mensch zu sein?

Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie musste dringend raus aus der Stadt, auch wenn sie nicht genau weiß, wovor sie auf der Flucht ist. Großstadt, Lockdown, stressiger Job, ein übereifriger Freund, dazu Donald Trump, Brexit und Rechtspopulismus – wann ist die Welt eigentlich dermaßen durcheinandergeraten? Dass Bracken, dieses kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht die ländliche Idylle ist, von der manche Städter träumen, war Dora klar. Alle haben sie vor der Provinz gewarnt. Jetzt sitzt sie trotzdem hier, in einem alten Haus auf einem verwilderten Grundstück, mit einem kahlrasierten Nachbarn hinter der Gartenmauer, der sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint. Doch dann passieren Dinge, die ihr Weltbild ins Wanken bringen. Sie trifft Menschen, die in kein Raster passen, und steht vor einer Herausforderung, die Antwort auf die große Frage verlangt, worauf es im Leben eigentlich ankommt.

Juli Zehs neuer großer Roman erzählt von unserer unmittelbaren Gegenwart und den Menschen, die sie hervorbringt. Von ihren Befangenheiten, Schwächen und Ängsten. Und von ihren Stärken, die zum Vorschein kommen, wenn sie sich trauen, Mensch zu sein.

Editionen (5)

ISBN9783442772193
Verlagbtb
Erscheinungsdatum10.08.22
Seitenzahl416

Merkmale

7 Bewertungen

NachdenklichEinfachVielschichtigVerstörendAnschaulichGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

1775 Bewertungen

202 Rezensionen

4,2

Tippen zum Filtern

  • carinameow
    carinameow

    508 Follower

    4,5

    Wieso habe ich nicht schon früher zu Juli Zeh gegriffen? Unfassbar guter Schreibstil. Ich liebe die letzte Seite und deren Andeutung. Übermenschen, Untermenschen, Moralfragen, es war alles dabei.

    10. Juli 2025

  • 4,5

    Ein Buch über Vorurteile, echte Begegnungen und die Erkenntnis, dass das Leben selten schwarz-weiß ist. Treffend, witzig, ehrlich, lesenswert.

    16. Mai 2025

  • lui26.9
    lui26.9

    783 Follower

    4,0

    „Ich bin hier der Dorfnazi“

    Dora zieht aus Berlin nach Bracken, während der Corona Pandemie. Ihr Exfreund ist sehr in der Fridays for Future Bewegung und Pandemie gefangen. Als sie in Bracken ankommt lernt sie direkt ihren Nachbarn Gote kennen, der sich als Dorfnazi bei ihr vorstellt. Zwischen Vorurteilen, Zusammenhalt und AFD lernt Dora das Dorfleben und die Gemeinschaft kennen. Das Buch ist wahnsinnig gut geschrieben, und das ich am Ende Tränen in den Augen habe, hätte ich am Anfang wirklich nicht gedacht. Der Schreibstil ist sehr gut und man fliegt durch die Seiten.

    20. Sept. 2025

3 von 202 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 307%
lucipuci
lucipuci14. Apr. 2026

Verrückt diese Corona Zeit zu wiederholen irgendwie

Seite 379%

1 Kommentar verdeckt

Seite 16339%

2 Kommentare verdeckt

Seite 24759%

1 Kommentar verdeckt

Seite 30072%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Juli Zeh

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Promotion im Europa- und Völkerrecht. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Schon ihr Debütroman »Adler und Engel« (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2013) und dem Heinrich-Böll-Preis (2019). Im Jahr 2018 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz und wurde zur Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt. Ihr Roman »Über Menschen« war das meistverkaufte belletristische Hardcover des Jahres 2021. Zuletzt erschien bei Luchterhand der zusammen mit Simon Urban verfasste Bestseller »Zwischen Welten«.

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