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Sehr einseitig und festgefahren
✨Rezensionsexemplar✨ Heute habe ich ein extrem gehyptes Bookstagram Buch für Euch, das mich leider nicht überzeugen konnte. Das war mein erstes Buch der Autorin und vielleicht kommt man irgendwann nochmal zusammen. Natürlich freue ich mich für alle, die das Buch mochten, Geschmäcker sind nun mal verschieden. ✨Zitat „Hagebuttensuppe gehört zu den wenigen Dingen, die ich immer noch mag. Die Lebensmittel schmecken heute anders. Sahnegebäck kriegt man nicht mehr hinunter, es schmeckt nach Schimmel. Trotzdem bringt Hans weiterhin hartnäckig Sahnetorte mit.“ ✨Inhalt Bo ist fast 90 Jahre als und ihm soll sein Hund weggenommen werden, weil er dem Tier nicht mehr gerecht wird. Bo reflektiert sein Leben, seine Ehe und insbesondere sein schwieriges Verhältnis zum eigenen Vater und zu seinem Sohn Hans. ✨Meinung Ich werde Euch nichts spoilern und möchte mit den positiven Aspekten beginnen. Das Buch behandelt mit Alter, Krankheit, Tod und dem Verlust der eigenen Selbständigkeit sehr wichtige Themen. Die Autorin schreibt roh und beschönigt nichts, das fand ich gut. Auch war das Ende in Ordnung, also wie zum Schluss alles gelöst wurde für Bo und Sixten. Meine Kritik: Der Klappentext drückt einem bereits ein festgefahrenes Narrativ auf und dieses wird auch so durchgesetzt. Dieses Buch hatte eine Chance zwischen den Generationen und auch zwischen Patienten und Pflegern zu vermitteln und hat diese Chance überhaupt nicht ergriffen. Ich bin normalerweise sehr sensibel und weine recht leicht bei Büchern, hier hatte ich nicht mal einen Kloß im Hals, eigentlich habe ich mich nur geärgert. ❤️Kleine Ausnahme bildet der gewichtige Erzählstrang rund um Sixten, auch für mich sind meine Tiere meine Kinder und ich habe den Konflikt verstanden und gefühlt. Dafür vergebe ich meine Sterne.❤️ Ansonsten war Bo nicht mein Fall, aber ein recht stereotypischer Vertreter der Generation. Ja, die Generation ist durch eigene Traumata, wie auch im Buch geschildert, so geworden, aber hat sich eben auch entschieden, den Teufelskreis nie zu durchbrechen. So abfällig wie er stets über seinen Sohn Hans, die „Jugend“ im Allgemeinen, Fortschritt, Technik, mentale Gesundheit spricht, braucht er sich nicht wundern. Es ist eine Generation, die tatsächlich nur ihre Enkel mag, wenn überhaupt, auch weil diese sich noch formen und manipulieren lassen. Auch das kommt im Buch genauso vor, es war wirklich wie im Handbuch. Tatsächlich konnte ich von Anfang an vorhersehen, wie es laufen wird. Bei ihm früher im Sägewerk gab es kein Burnout, dann muss es ja etwas Ausgedachtes sein. Und ich könnte Euch 1000 weitere Beispiele liefern. Und Hans hat sich trotzdem bemüht. Auch der Pflegedienst tat mir stellenweise Leid. Versteht mich nicht falsch, auch Bo tat mir leid! Aber: Wenn man viel Glück hat, dann darf man alt werden und man kann sich darauf vorbereiten und kann ja evtl. mit den eigenen Kindern kooperieren. Ist natürlich schwer, wenn man die eigenen Kinder immer nur beleidigt und runtergemacht hat. Es ist für beide Seiten nicht so toll!!!! Leider war das Buch extrem einseitig und ließ eigentlich gar keinen Raum für andere Meinungen. Aber Rezensionen sind zum Glück zur freien Meinungsäußerung da. Auch der Schreibstil war abgesehen von der ungeschönten Rohheit eher nicht meins und das gleiche gilt auch für die schnellen Zeitsprünge, das hat den Lesefluss nochmal negativ beeinflusst. ✨Fazit Leider hat mich das Buch emotional überhaupt nicht erreicht, was mich überrascht hat und was ich so auch nicht erwartet habe. ❣️Dennoch und das möchte ich klarstellen, bin ich nicht „auf einen Hype reingefallen“. Das empfinde ich immer als falsch, wenn das gesagt wird.❣️ ‼️Auch von dem Totschlagargument der „ehrlichen“ Rezension möchte ich mich an der Stelle distanzieren und die Gelegenheit mal nutzen. Auch die positiven Rezensionen sind ehrlich 🤗🤗🤗, Menschen haben aber unterschiedliche Geschmäcker und verschiedene Brillen durch die sie die Geschichten lesen.‼️ Macht Euch gern ein eigenes Bild! 2/5⭐️⭐️

22. Mai 2026
Sehr einseitig und festgefahren
✨Rezensionsexemplar✨ Heute habe ich ein extrem gehyptes Bookstagram Buch für Euch, das mich leider nicht überzeugen konnte. Das war mein erstes Buch der Autorin und vielleicht kommt man irgendwann nochmal zusammen. Natürlich freue ich mich für alle, die das Buch mochten, Geschmäcker sind nun mal verschieden. ✨Zitat „Hagebuttensuppe gehört zu den wenigen Dingen, die ich immer noch mag. Die Lebensmittel schmecken heute anders. Sahnegebäck kriegt man nicht mehr hinunter, es schmeckt nach Schimmel. Trotzdem bringt Hans weiterhin hartnäckig Sahnetorte mit.“ ✨Inhalt Bo ist fast 90 Jahre als und ihm soll sein Hund weggenommen werden, weil er dem Tier nicht mehr gerecht wird. Bo reflektiert sein Leben, seine Ehe und insbesondere sein schwieriges Verhältnis zum eigenen Vater und zu seinem Sohn Hans. ✨Meinung Ich werde Euch nichts spoilern und möchte mit den positiven Aspekten beginnen. Das Buch behandelt mit Alter, Krankheit, Tod und dem Verlust der eigenen Selbständigkeit sehr wichtige Themen. Die Autorin schreibt roh und beschönigt nichts, das fand ich gut. Auch war das Ende in Ordnung, also wie zum Schluss alles gelöst wurde für Bo und Sixten. Meine Kritik: Der Klappentext drückt einem bereits ein festgefahrenes Narrativ auf und dieses wird auch so durchgesetzt. Dieses Buch hatte eine Chance zwischen den Generationen und auch zwischen Patienten und Pflegern zu vermitteln und hat diese Chance überhaupt nicht ergriffen. Ich bin normalerweise sehr sensibel und weine recht leicht bei Büchern, hier hatte ich nicht mal einen Kloß im Hals, eigentlich habe ich mich nur geärgert. ❤️Kleine Ausnahme bildet der gewichtige Erzählstrang rund um Sixten, auch für mich sind meine Tiere meine Kinder und ich habe den Konflikt verstanden und gefühlt. Dafür vergebe ich meine Sterne.❤️ Ansonsten war Bo nicht mein Fall, aber ein recht stereotypischer Vertreter der Generation. Ja, die Generation ist durch eigene Traumata, wie auch im Buch geschildert, so geworden, aber hat sich eben auch entschieden, den Teufelskreis nie zu durchbrechen. So abfällig wie er stets über seinen Sohn Hans, die „Jugend“ im Allgemeinen, Fortschritt, Technik, mentale Gesundheit spricht, braucht er sich nicht wundern. Es ist eine Generation, die tatsächlich nur ihre Enkel mag, wenn überhaupt, auch weil diese sich noch formen und manipulieren lassen. Auch das kommt im Buch genauso vor, es war wirklich wie im Handbuch. Tatsächlich konnte ich von Anfang an vorhersehen, wie es laufen wird. Bei ihm früher im Sägewerk gab es kein Burnout, dann muss es ja etwas Ausgedachtes sein. Und ich könnte Euch 1000 weitere Beispiele liefern. Und Hans hat sich trotzdem bemüht. Auch der Pflegedienst tat mir stellenweise Leid. Versteht mich nicht falsch, auch Bo tat mir leid! Aber: Wenn man viel Glück hat, dann darf man alt werden und man kann sich darauf vorbereiten und kann ja evtl. mit den eigenen Kindern kooperieren. Ist natürlich schwer, wenn man die eigenen Kinder immer nur beleidigt und runtergemacht hat. Es ist für beide Seiten nicht so toll!!!! Leider war das Buch extrem einseitig und ließ eigentlich gar keinen Raum für andere Meinungen. Aber Rezensionen sind zum Glück zur freien Meinungsäußerung da. Auch der Schreibstil war abgesehen von der ungeschönten Rohheit eher nicht meins und das gleiche gilt auch für die schnellen Zeitsprünge, das hat den Lesefluss nochmal negativ beeinflusst. ✨Fazit Leider hat mich das Buch emotional überhaupt nicht erreicht, was mich überrascht hat und was ich so auch nicht erwartet habe. ❣️Dennoch und das möchte ich klarstellen, bin ich nicht „auf einen Hype reingefallen“. Das empfinde ich immer als falsch, wenn das gesagt wird.❣️ ‼️Auch von dem Totschlagargument der „ehrlichen“ Rezension möchte ich mich an der Stelle distanzieren und die Gelegenheit mal nutzen. Auch die positiven Rezensionen sind ehrlich 🤗🤗🤗, Menschen haben aber unterschiedliche Geschmäcker und verschiedene Brillen durch die sie die Geschichten lesen.‼️ Macht Euch gern ein eigenes Bild! 2/5⭐️⭐️
22. Mai 2026








