Blick ins Buch

Romane

Die Stadt der Sehenden

3,3(12)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Stell dir vor, es sind Wahlen und keiner geht hin.

Bei den Wahlen in einem nicht genannten demokratischen Land geben über 70% der Wähler leere Stimmzettel ab. Die Regierenden sind verwundert, schließlich gab es vorher keine Anzeichen größerer Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Als daraufhin erneut Wahlen angesetzt werden, fällt das Ergebnis noch schlechter aus. Der Premierminister wittert einen Angriff auf die Demokratie – und verhängt den Ausnahmezustand: Die Grundrechte werden aufgehoben, Versammlungen verboten, und man hört von willkürlichen Verhaftungen. Bald artet die »Krisenbekämpfung « in eine regelrechte Diktatur aus, die unausweichlich der Katastrophe entgegensteuert …

Editionen (4)

ISBN9783442745289
Verlagbtb
Erscheinungsdatum09.03.15
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

2 Rezensionen

3,3

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  • taaya
    taaya

    8 Follower

    Abgebrochen. Nicht etwa wegen des Inhalts. Rein der Schreibstil war einfach absolut furchtbar. Wörtliche Rede nicht nur nicht mit Anführungszeichen markiert, sondern mehrere wörtliche Reden verschiedener Menschen in einem Satz, ausschließlich von Kommata getrennt. Nein, wenn schon die Thematik anstrengend ist, muss doch wenigstens der Textfluss so sein, dass er nicht noch verjagt.

    23. Sept. 2022

  • wolfi_1
    wolfi_1

    1 Follower

    1,0

    Langweilig

    Eigentlich weiß ich gar nicht so richtig, was ich dazu schreiben soll. Es war einerseits langweilig und oft wurden die Textpassagen sinnlos in die Länge gezogen. Andererseits kam weder Spannung auf, noch entstand, wenn man so will, "Empathie" zu den Protagonisten. Die Dialoge der Protagonisten wurden wie eine Wurst durchgezogen, ohne Punkt und lediglich mit Kommata getrennt. Normalerweise ärgere ich mich nicht über Bücher, aber in diesem Fall ärgere ich mich darüber, dass ich es nicht abgebrochen habe, da ich mir erhoffte, dass es vielleicht doch besser wird. Inhaltlich geht es darum, dass der Großteil der Wähler von der Regierung verdonnert wurde, weil sie weiß gewählt haben und die Staatsmänner sich das nicht erklären konnten. Damit brachten, nach Ansicht der Regierung, diese Wähler die demokratische Ordnung aus dem Gleichgewicht. Verschiedene Konsequenzen wurden später in Betracht gezogen und umgesetzt. Ich kann es keinesfalls empfehlen, obwohl das Thema per se, sehr spannend hätte sein können.

    17. Juni 2025

Autorin / Autor

Über José Saramago

José Saramago, geboren am 16. November 1922 in Azinhaga in der portugiesischen Provinz Ribatejo, entstammt einer Landarbeiterfamilie. Nach dem Besuch des Gymnasiums arbeitete er als Maschinenschlosser, technischer Zeichner und Angestellter. Später war er Mitarbeiter eines Verlags und Journalist bei verschiedenen Lissabonner Tageszeitungen. Seit 1966 widmete er sich verstärkt der Schriftstellerei. Der Romancier, Erzähler, Lyriker, Dramatiker und Essayist erhielt 1998 den Nobelpreis für Literatur. José Saramago verstarb am 18. Juni 2010 auf Lanzarote.

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