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Romane

Lässliche Todsünden

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Über das Buch

Von der Autorin des Bestsellers »Vienna«

Ein Familienvater ist zu träge, um gegen Töchter und Exfrau ein eigenes kleines Glück durchzusetzen. Ein junges Liebespaar vermeidet die Kompliziertheiten der Sexualität, indem es den einen zum Pfleger, die andere zur Kranken macht. Ein Mann verpasst sein ganzes Leben, weil er sich keine Schwäche leisten will. Und ein geschiedenes Paar bekämpft einander bis ans Grab des gemeinsamen Kindes. In einer postmodernen Gesellschaft forscht Eva Menasse nach archaischen Mustern. Mit ihrer eigenen gelungenen Mischung aus Poesie und Komik spürt sie den sieben Todsünden nach und findet Trägheit und Gefräßigkeit, Wollust und Hochmut, Zorn, Neid und Habgier in den Taten ihrer ganz und gar weltlichen Protagonisten.

Editionen (2)

ISBN9783442739899
Verlagbtb
Erscheinungsdatum08.03.11
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

1 Rezensionen

3,4

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  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Follower

    3,0

    Ganz nett

    In diesem Roman gibt es sieben Kapitel, die im Prinzip losgelöst als sieben Kurzgeschichten bestehen, doch über die Geschichten hinweg kehren Orte und Personen immer wieder. Jede Geschichte ist nach einer Todsünde wie Habgier oder Trägheit benannt, was oft zum Verhalten der jeweiligen Protagonist*innen passt - wobei ich gestehen muss, dass ich ohne die Titel nicht immer den Bezug gesehen hätte. Keine*r der Protagonist*innen ist wirklich sympathisch - manche nerven, manche sind übergriffig, andere arrogant. Doch ihre Macken und Unsicherheiten machen diese nur allzu menschlich. Menasses Schreibstil hat mir gut gefallen und mich gut und kurzweilig durch die Geschichten getragen. Ein Highlight war das Buch allerdings nicht für mich. CN: häusliche G3walt, Kindesmis$brauch, Alkoh0labhängigkeit, Su1zid, T0d, unerfüllter Kinderwunsch, Ras$ismus, s3xueller Übergriff, Antisem1tismus

    4. Feb. 2025

Autorin / Autor

Über Eva Menasse

Eva Menasse, geboren 1970 in Wien, begann als Journalistin und debütierte im Jahr 2005 mit dem Familienroman »Vienna«. Es folgten Romane und Erzählungen, die vielfach ausgezeichnet und übersetzt wurden. Zu den Preisen zählen u.a.: Heinrich-Böll-Preis, Friedrich-Hölderlin-Preis, Jonathan-Swift-Preis, Österreichischer Buchpreis, Mainzer Stadtschreiber-Preis und das Villa-Massimo-Stipendium in Rom. Eva Menasse betätigt sich zunehmend auch als Essayistin und erhielt dafür 2019 den Ludwig-Börne-Preis. Seit 2022 ist sie Sprecherin des PEN Berlin. Sie lebt in Berlin.

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