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Die Kolonie

3,3(29)
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Deutsch
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Über das Buch

'Dieser Ort war als Refugium für Schriftsteller gedacht. Eine abgelegene Schriftstellerkolonie, in der wir arbeiten konnten, geleitet von einem alten, dem Tode nahen Mann namens Whittier. Und wir, seine begabten Schüler, sollten hier Gedichte schreiben. Schöne Gedichte. Drei Monate lang fernab der gewöhnlichen Welt.' Siebzehn Autoren folgen der Einladung von Mr. Whittier, zwölf Wochen lang in einer Künstlerkolonie zu leben und in dieser Oase der Kreativität ein Meisterwerk zu verfassen. Doch was wie das Paradies klingt, entwickelt sich schnell zu einer wahren Hölle: Die Kolonie ist ein altes Filmtheater - ohne fließend Wasser, ohne Heizung oder Elektrizität. Auch Lebensmittel sind nicht ausreichend vorhanden. Und es gibt keine Fluchtmöglichkeit, da Mr. Whittier jeden Ausgang zumauern lässt, sobald die Schriftsteller eingetroffen sind. Drei Monate müssen die Männer und Frauen in diesem Gefängnis ausharren, Hunger und Durst ertragen, der Enge und der Dunkelheit trotzen. Ein Albtraum, dem keiner gewachsen ist und der schließlich die niedrigsten Instinkte der Eingeschlossenen weckt. Am Ende hat jeder nur noch ein Ziel vor Augen: das nackte Überleben. Vom Autor des weltweiten Erfolgs 'Fight-Club'. Eine schockierende, provokante Abrechnung mit den Exzessen der modernen Gesellschaft. Einmal mehr beweist Palahniuk: Die Hölle, das sind wir selbst.

Editionen (2)

ISBN9783442546091
VerlagManhattan
Erscheinungsdatum21.08.06
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

29 Bewertungen

3 Rezensionen

3,3

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  • jana_p
    jana_p

    17 Follower

    Chuck Palahniuk ist kein Autor, bei dem man sich entspannen kann, seine Werke sind eher wie ein verwirrendes Gedankenspiel, ein Nervenbündel. Am Ende wirkte die Figur, die ich für den Antagonisten gehalten hatte, wie eine Ausgachte Erfindung innerhalb einer Ausgachten Erfindung, oder eine bequeme Ausrede für ein Kollektiv. Ein sehr kontroverses Buch, dem ich weder 5 noch 1 Stern geben möchte… Denn die Themen sind sehr komplex und vielfältig, aber manchmal verstrickt sich ein Mensch so sehr in der Opferrolle, dass er sich selbst nach dem Gewinn von Freiheit davor fürchtet, diese zu nutzen.

    2. Nov. 2025

  • karin_jacob
    karin_jacob

    2 Follower

    5,0

    Whoa, I really loved this one. It’s completely sick and unnerving and at the same time makes me think a lot. It has much truth in it, even though it (hopefully) exaggerates.

    2. Okt. 2022

  • 2,0

    It’s giving “I’m 14 and this is deep.” All the pseudo-intellectual messaging of the 2010s “Russian Sleep Experiment” creepypasta, except this is 400 pages, for some reason. Also, maybe it’s my fault for having unsupervised internet access during the age of LiveLeak, but there’s virtually nothing in this book that warrants it being touted as one of the most disturbing books out there.

    10. Juni 2024

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