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Das letzte Protokoll

3,8(16)
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Über das Buch

Unheimliches geschieht auf der Insel Waytansea: Mauern tauchen auf, wo Türen sein sollten, Räume, soeben noch als Esszimmer oder Küche genutzt, verschwinden plötzlich. In Wände geritzte Prophezeiungen drohen jedem, der einen Fuß auf die Insel setzt, mit dem Tod. Für Misty Wilmot kommt diese Warnung zu spät: Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch fällt ihr Mann Peter ins Koma, ihre Tochter Tabbi ertrinkt bei einem Unfall, und sie selbst ist wegen einer Vergiftung ans Bett gefesselt. Gequält von Wahnvorstellungen über ihren herannahenden Tod protokolliert Misty jedes einzelne Ereignis ihres grausamen Schicksals. Und sie malt: Geradezu obsessiv malt sie Stunde für Stunde, Bild um Bild, ohne sich je an eines erinnern zu können. Doch jede Zeichnung raubt etwas von ihrer Lebenskraft, bis Misty in einem ihrer seltenen klaren Momente bewusst wird, dass sie sich buchstäblich zu Tode malt. Mit beinah übermenschlicher Anstrengung gelingt es ihr, sich den alptraumhaften Halluzinationen zu entziehen, die sie seit Monaten gefangen halten, nur um in eine neue Welt des Wahnsinns einzutreten: Eine letzte Prophezeiung weissagt, dass Misty der einzige Mensch ist, der die Insel von ihrem Fluch erlösen kann ? Eine hintergründige Parabel über die lebensverachtende Respektlosigkeit der modernen Gesellschaft: Eine boshafte Abrechnung.

Editionen (1)

ISBN9783442545933
VerlagManhattan
Erscheinungsdatum01.02.05
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

16 Bewertungen

1 Rezensionen

3,8

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  • judykative19
    judykative19

    12 Follower

    3,0

    Ein rundum sehr besonderes Buch.

    Schon allein der Einstieg, in dem die Situation anhand von Gesichtsmuskeln in Verbindung zu den entsprechenden Emotionen, erklärt wird, ist einfach phänomenal. Ich war direkt drin. Auch wenn dieser einzigartige Schreibstil für mich das Highlight war, war es mit der Zeit auch etwas anstrengend für mich. Die Story war sehr interessant, nimmt sich viel Zeit für alle möglichen Ausschmückungen und Deutungen etc., was für den ein oder anderen vielleicht zu viel werden könnte. Aber wer mal was anderes probieren will, die Kreativität und Kunst hinter diesem Werk anerkennen kann, für den lohnt sich das bestimmt.

    31. Mai 2026

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