„Die meisten Scheidungen sind überflüssig“, glaubt Eva-Maria Zurhorst, die aus ihrer Erfahrung als Beziehungscoach reichlich Einblick hat in den Frust und die Rosenkriege vieler Paare. Der Wunsch, stets das Beste für sich zu wollen, wird heute meist begleitet von der Illusion, das Beste müsse auch mühelos zu bekommen sein: The easy way! Und wenn es die eine Partnerschaft nicht gebracht hat, dann vielleicht die nächste. Ein Muster, das die Autorin als „Boris-Becker-Phänomen“ bezeichnet. Zurhorst räumt gründlich auf mit der Erwartung, beim nächsten Partner werde alles anders. Sie beschreibt Partnerschaft als ebenso anspruchsvollen wie lohnenden Entwicklungsweg. Eine tiefe Beziehung und Liebe sind auch dort möglich, wo die Hoffnung vielleicht schon aufgegeben wurde. Ein flammendes Plädoyer für das Abenteuer Beziehungen und eine Liebeserklärung an die Ehe.
Millionen Ehen müssten nicht geschieden werden, wenn wenigstens einer der Partner dieses Buch lesen würde.
Dieses Buch hat meine Perspektive zu so vielen Bereichen erweitert und auch verändert! Es umfasst so viele essentielle Themen, die mich unfassbar abgeholt haben. Nicht nur etwas für Paare, die vor einer Trennung stehen. Es lohnt sich jederzeit. Habe das Buch bereits während des Leseprozesses an ein Paar verschenkt, weil ich daran glaube, dass die Hinweise von Eva-Maria Zurhorst großes Potential haben das Leben vieler Menschen zu bereichern.
28. Sept. 2024
5,0
Kann ich jedem nur ans Herz legen!
Dieses Buch hat meine Perspektive zu so vielen Bereichen erweitert und auch verändert! Es umfasst so viele essentielle Themen, die mich unfassbar abgeholt haben. Nicht nur etwas für Paare, die vor einer Trennung stehen. Es lohnt sich jederzeit. Habe das Buch bereits während des Leseprozesses an ein Paar verschenkt, weil ich daran glaube, dass die Hinweise von Eva-Maria Zurhorst großes Potential haben das Leben vieler Menschen zu bereichern.
Der Titel des Buches Liebe dich selbst – und es ist egal, wen du heiratest mag auf den ersten Blick provozieren. Wichtig ist: Es geht nicht darum, dass es beliebig ist, wen man heiratet – sondern darum, dass wir ungelöste innere Themen und alte Muster in jede neue Beziehung mitnehmen, wenn wir sie nicht selbst aufarbeiten.
Zurhorst plädiert daher dafür, dass viele Trennungen ihrer Ansicht nach überflüssig sind, weil wir nach etwas suchen, das der andere uns gar nicht geben kann – nämlich Selbstannahme, Heilung und innere Sicherheit.
Das Buch gliedert sich in zwei grobe Abschnitte:
In der ersten Hälfte geht es stark um die Analyse typischer Beziehungsprobleme, die aus persönlichen Verletzungen und Verstrickungen entstehen.
Die zweite Hälfte bietet Impulse und Hilfestellungen zur Veränderung – etwa durch Selbstreflexion, innere Arbeit und bewusste Kommunikation.
Die zentralen Themen des Buches: Partnerschaft und Verliebtheit, Kindheit und Prägung, Liebe und Enttäuschung, Sexualität, Vertrauen und Betrug, Trennung, Alltag, Kinderkriegen, die Sache mit Gott, Entscheidung zur Veränderung.
Ich finde den Grundgedanken des Buches sehr wertvoll: Statt nur am Partner herumzuschrauben, sollte man den Blick nach innen richten. Es geht nicht um Schuld, sondern um Eigenverantwortung. Diese Haltung kann helfen, festgefahrene Muster zu durchbrechen und sich selbst – und damit auch der Beziehung – neue Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Das Buch ist kein Werkzeugkasten – es ist ein Spiegel.
Es fordert radikale Ehrlichkeit und Mut zur Selbstreflexion sowie einiges an Transferleistung.
Kein “Schnellhilfe-Ratgeber”, sondern ein Buch, das dich zwingt, hinzuschauen: auf deine Kindheit, deine Enttäuschungen, deine Vorstellungen von Liebe.
📌 Mein Fazit:
Ich habe viel markiert. Viel gedacht. Es braucht Transferleistung – aber wer bereit ist, eigene Muster zu hinterfragen, kann hier wirklich wachsen. Es kann auch wehtun, die eigenen Anteile zu erkennen, aber wir brauchen diese Wahrheit für uns.
Denn genau das trennt Verliebtheit von Liebe: Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
6. Aug. 2025
5,0
Ich liebe dich ist ein Satz mit „ich“
Der Titel des Buches Liebe dich selbst – und es ist egal, wen du heiratest mag auf den ersten Blick provozieren. Wichtig ist: Es geht nicht darum, dass es beliebig ist, wen man heiratet – sondern darum, dass wir ungelöste innere Themen und alte Muster in jede neue Beziehung mitnehmen, wenn wir sie nicht selbst aufarbeiten.
Zurhorst plädiert daher dafür, dass viele Trennungen ihrer Ansicht nach überflüssig sind, weil wir nach etwas suchen, das der andere uns gar nicht geben kann – nämlich Selbstannahme, Heilung und innere Sicherheit.
Das Buch gliedert sich in zwei grobe Abschnitte:
In der ersten Hälfte geht es stark um die Analyse typischer Beziehungsprobleme, die aus persönlichen Verletzungen und Verstrickungen entstehen.
Die zweite Hälfte bietet Impulse und Hilfestellungen zur Veränderung – etwa durch Selbstreflexion, innere Arbeit und bewusste Kommunikation.
Die zentralen Themen des Buches: Partnerschaft und Verliebtheit, Kindheit und Prägung, Liebe und Enttäuschung, Sexualität, Vertrauen und Betrug, Trennung, Alltag, Kinderkriegen, die Sache mit Gott, Entscheidung zur Veränderung.
Ich finde den Grundgedanken des Buches sehr wertvoll: Statt nur am Partner herumzuschrauben, sollte man den Blick nach innen richten. Es geht nicht um Schuld, sondern um Eigenverantwortung. Diese Haltung kann helfen, festgefahrene Muster zu durchbrechen und sich selbst – und damit auch der Beziehung – neue Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Das Buch ist kein Werkzeugkasten – es ist ein Spiegel.
Es fordert radikale Ehrlichkeit und Mut zur Selbstreflexion sowie einiges an Transferleistung.
Kein “Schnellhilfe-Ratgeber”, sondern ein Buch, das dich zwingt, hinzuschauen: auf deine Kindheit, deine Enttäuschungen, deine Vorstellungen von Liebe.
📌 Mein Fazit:
Ich habe viel markiert. Viel gedacht. Es braucht Transferleistung – aber wer bereit ist, eigene Muster zu hinterfragen, kann hier wirklich wachsen. Es kann auch wehtun, die eigenen Anteile zu erkennen, aber wir brauchen diese Wahrheit für uns.
Denn genau das trennt Verliebtheit von Liebe: Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Manche Passagen regen zur Selbstreflexion an aber es gibt auch einige Stellen, die ich grundsätzlich anders sehe und deswegen einen gewissen Abstand zum Inhalt erzeugt haben, man sollte es vorsichtig lesen. Das was die Autorin meint ist nur ihr Standpunkt und man ist nicht gestört wenn man etwas anders sieht. Von mir gibt's nur 2 Sterne.
16. Aug. 2023
2,0
Manche Passagen regen zur Selbstreflexion an aber es gibt auch einige Stellen, die ich grundsätzlich anders sehe und deswegen einen gewissen Abstand zum Inhalt erzeugt haben, man sollte es vorsichtig lesen. Das was die Autorin meint ist nur ihr Standpunkt und man ist nicht gestört wenn man etwas anders sieht. Von mir gibt's nur 2 Sterne.