Blick ins Buch

Romane

Der Honigmann

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Über das Buch

Ein Vorort wie aus dem Bilderbuch – doch was machen Vorzeigebürger*innen, wenn ihre hübsche Fassade bröckelt? In Peter Huths Roman ist ein Vorort von Berlin die perfekte heile Welt für Mittelschicht-Familien – bis ein unheilvolles Gerücht die Runde macht ... Für Fine und Tim ist das malerische Fischbach vor den Toren der Großstadt das Familienparadies, von dem sie geträumt haben. Unter den anderen Eigenheimbesitzern finden sie schnell Freunde für sich und ihre Tochter. Als ein älterer Herr einen kleinen Laden für Honig, Tee und Deko eröffnet, scheint er das letzte Mosaiksteinchen im Idyll zu sein: Immer hat er ein offenes Ohr für die Mütter und einen Kakao für die Kinder. Jeder in Fischbach liebt den Honigmann – bis ein schockierendes Gerücht über seine Vergangenheit die Runde macht. Plötzlich steht alles, das so sicher schien, zur Disposition: Freundschaften, Beziehungen, Wohlstand. Wie weit wird Fine gehen, um ihre Vorortidylle zu beschützen? So klug wie Dörte Hansen und so aktuell wie Juli Zeh: So sollte Gegenwartsliteratur sein. Der Journalist und Autor Peter Huth liefert Gesellschaftskritik und kluge deutsche Literatur in einem. Der Roman »Der Honigmann« erzählt pointiert von den Ängsten der Mittelschicht und dem Kampf um ihre scheinbar heile Welt.

Editionen (3)

ISBN9783426449837
VerlagDroemer eBook
Erscheinungsdatum01.08.24
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

194 Bewertungen

51 Rezensionen

4,0

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  • emilo
    emilo

    434 Follower

    4,0

    In einer Kleinstadt kommt ans Licht, dass der „Honigmann“ ein verurteilter Straftäter ist. Die große Frage: Wie gehen die Menschen mit dieser Neuigkeit um? Genau das ist das Thema des Buches. Die ersten 50 Seiten fand ich etwas langatmig, danach nimmt die Geschichte aber Fahrt auf und liest sich schnell weg. Wichtig zu wissen: Das Buch ist kein Krimi oder Thriller. Es lebt nicht von Action oder großen Spannungsbögen, sondern davon, das menschliche Verhalten in einer sehr komplexen Situation zu beleuchten. Es soll jedoch nicht heißen, dass es an Spannungen fehlt. Ich finde, das ist gut umgesetzt, und auch das Ende war klug gewählt. Persönlich hat mich das Buch besonders angesprochen, da ich beruflich viel mit Eltern zu tun habe und mich daher gut in die Handlung hineinversetzen konnte. Sprachlich ist es leicht und angenehm zu lesen. Zudem ist es ein relativ kurzes Buch – perfekt, um es gut mal zwischendurch zu lesen.

    1. Okt. 2025

  • daniela1982
    daniela1982

    655 Follower

    3,5

    Was passiert wenn eine Kleinstadt plötzlich auseinanderbricht. Sozialkritischer Gesellschaftsroman. Macht nachdenklich.

    24. Sept. 2024

  • connywho
    connywho

    60 Follower

    4,5

    Eine Welle aus Halbwissen und Aktionismus rollt über einen kleinen Ort und wir als Leser stehen am Rand des Geschehens, bleiben mit unseren eigenen Gefühlen zurück. Großartiges Buch, aufwühlende Geschichte und eine große Frage " Was würde ich tun?"

    28. Sept. 2025

3 von 51 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 8031%
julebrmmr
julebrmmr5. Apr. 2026

Die Frage nach der "zweiten Chance" finde ich sehr interessant..

Autorin / Autor

Über Peter Huth

Peter Huth wuchs in Kleve auf und arbeitete nach dem Mauerfall zunächst in Halle an der Saale als Journalist. Weitere Stationen waren Köln, Hamburg, Warschau und Berlin. 2003 erschien sein erstes Buch, Infarkt, ein Jahr später erhielt Huth den Hamburger Förderpreis für Literatur. Heute arbeitet er als Unternehmenssprecher bei Axel Springer und als Autor. Bei Droemer sind die Romane »Der Honigmann« und »Aufsteiger« erschienen. Peter Huth lebt mit seiner Familie in Berlin.

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