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Das Fundbüro der verlorenen Träume

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Über das Buch

Wer nichts sucht, kann auch nichts finden Seit dem bitteren Verlust, der ihr Leben erschütterte, hat sich Dot von der Welt zurückgezogen. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit im Londoner Fundbüro und geht ganz in ihrem Job als Hüterin verlorener Dinge auf. Ihre größte Freude ist es, wenn sie jemandem einen vermissten Gegenstand wiedergeben kann. Denn hinter ihrer stachligen Fassade schlägt ein sehr großes Herz. Als ein bekümmerter älterer Herr in ihr Fundbüro kommt, der eine Tasche mit einem Andenken an seine verstorbene Frau darin verloren hat, setzt Dot alles daran, Mr. Applebys Tasche wiederzufinden. Dabei findet sie schließlich auch etwas, womit sie gar nicht gerechnet hätte: Sich selbst und ihr wirkliches Leben.

Editionen (3)

ISBN9783423440110
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum16.03.22
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

88 Bewertungen

25 Rezensionen

3,8

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  • 5,0

    Ein Fundbüro in London. Hier hat Dot ihren Lebensinhalt im katalogisieren und inventarisieren der verlorenen Gegenstände gefunden. Ihr größtes Glück ist es, Fundstück und Besitzer wieder zusammenzubringen. Als ihre geordnete Welt durcheinander gerät, muss sie sich mit ihren eigenen Verlusten auseinandersetzen … Was für ein unglaubliches Juwel ist bitte dieser anrührende und bewegende Roman? Dot hat mich vom ersten Moment an bezaubert, ich habe gelacht und auch viel geweint mit ihr auf ihrem Weg, auf dem sie sich erst komplett verlieren muss, um sich selbst am Schluss wiederzufinden. Helen Francis Paris schont den Leser nicht, schwierige Themen wie Demenz und Depressionen gehen einem sehr nah und man leidet mit der verlorenen, einsamen Dot. Aber während des ganzen Buches merkt man auch immer schon die sanften Lichtblicke und ahnt, dass die Protagonistin am Schluss mehr gefunden als verloren haben wird. „Man kann auch bleiben, wo man ist, alles mit Sicherheitsnadeln feststecken und dabei riskieren, viel mehr zu verlieren.“ - Trotz der traurigen, schmerzhaften Stellen bleibt ‚Das Fundbüro der verlorenen Träume‘ immer lebensbejahend und so wie Mr. Appleby lieber hoffend als erwartend ins Fundbüro kommt, so liest sich auch dieses wunderschöne Buch, das jetzt schon ein Highlight in meinem Lesejahr ist.

    23. Feb. 2025

  • moonprincess
    moonprincess

    6 Follower

    3,0

    Mir fiel es schwer in das Buch rein zu finden. Die ersten 2/3 Buch waren wirklich sehr mühselig gewesen und teilweise irritierend. Dennoch bekommt das Buch 3 Sterne, weil die letzten Seiten so viel geben. Den Blick auf die eigene Familiengeschichte. Wie man einander probiert zu geben, ohne das man es recht sieht. Wie man lernt weiterzumachen. Wie man zu sich zurück findet. Ich wünschte das ganze Buch wäre so wie das letzte Drittel der Geschichte.

    29. Feb. 2024

  • bine1970
    bine1970

    26 Follower

    5,0

    Ein wunderschönes Buch, das mich schmunzeln aber auch herzzerreißend weinen ließ. Danke dafür

    31. Jan. 2023

3 von 25 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Helen Frances Paris

Helen Frances Paris ist künstlerische Leiterin des Londoner Theaters Curious. Ihre international ausgezeichneten und geförderten Theaterinszenierungen und Performances werden auf der ganzen Welt gezeigt, von Edinburgh über New York bis Sydney und Taiwan. Sie hatte fast zehn Jahre lang eine Professur für Theaterwissenschaft an der Stanford University in Kalifornien inne und lebt jetzt wieder in Großbritannien. Für ihre Lyrik erhielt sie den renommierten englischen Bridport Prize.

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