Blick ins Buch

Jugendbücher

Damals war es Friedrich

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Über das Buch

Freundschaft im Nationalsozialismus Zwei Jungen wachsen im selben Haus auf und gehen in dieselbe Schulklasse. Jeder wird als einziges Kind von verständnis- und liebevollen Eltern erzogen. Selbstverständlich werden sie Freunde und jeder ist in der Familie des anderen daheim. Doch Friedrich Schneider ist Jude und allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten. Friedrichs Freund, der bis zuletzt an ihm hängt, kann ihm immer weniger zur Seite stehen, da er selbst den Zwängen seiner Zeit ausgeliefert ist. Langsam gleitet die Geschichte aus der heilen Kinderwelt in ein unfassbares Dunkel.

Editionen (6)

ISBN9783423427876
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.04.15
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

324 Bewertungen

35 Rezensionen

4,0

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  • nicole1904
    nicole1904

    162 Follower

    5,0

    Uff...

    Emotional. Hart. Wahrheit. Mehr kann ich dazu nicht sagen.. 🥺

    13. Feb. 2026

  • inesg
    inesg

    54 Follower

    4,0

    Schullektüre meines Sohnes, 9. Klasse Realschule. Schweres Thema und daher wahrscheinlich immer schwierig eine passende Lektüre zu finden. Ich kannte es nicht, daher hab ich es mal mitgelesen. Sprachlich war es nicht sonderlich anspruchsvoll, konnte man gut und schnell lesen. Inhaltlich wurden viele wichtigen Themen des Nationalsozialismus und der Unterdrückung des Judentums behandelt. Alles aus der Sicht eines Jugendlichen, dessen bester Freund ein Jude ist… ich fand es sehr gut, natürlich leider traurig und mit schlimm Ende…

    17. Feb. 2026

  • 5,0

    Erschreckend echt

    💧 HISTORICAL 💧 ANTISEMITISM 💧 DRAMA 💧 CHILDLIKE PERSPECTIVE Friedrich Schneider ist ein ganz normaler Junge, geht in eine ganz normale Schule und hat ganz normale Eltern. Er und seine Eltern freunden sich mit einer Nachbarsfamilie an, man hilft sich gegenseitig wo man kann und verbringt gute Zeiten miteinander. Bis die Nazis kommen und entscheiden, dass Juden weniger wert sind… Wir haben hier eine typische Schullektüre. Leider. Es ist so schade, dass Kindern (7./8. Klasse, soweit ich es gesehen habe) die Lust am Lesen so verhagelt wird, indem man sie jede Geschichte bis zum Erbrechen durchexerzieren lässt und anschließend auch noch die Fähigkeit diese zu Analysieren benotet. Gefällt mir nicht - bei keinem Buch! Lasst die Kids endlich in ihrer eigenen Geschwindigkeit lesen, verstehen und reflektieren!!! Zum Buch selbst kann man eigentlich nicht viel sagen, da man absolut sprachlos zurückbleibt. Natürlich weiß man, was genau geschichtlich passiert ist und wie die historischen Hintergründe zu dem Storysetting aussehen und doch ist es etwas völlig anderes, hier in die Perspektive eines unschuldigen Kindes einzutauchen. Ein Gefühlsspektrum von Erwartung, Freude und Freundschaft wird von Unglaube, Ohnmacht und Hilflosigkeit abgelöst. Ein jüdischer Junge, der begeistert versucht, Teil der Hitlerjugend zu werden. Ein christlicher Junge, der die prekäre Situation nicht versteht, aber dennoch Opfer seiner Gefühle wird. Eltern, die, von Angst um ihre Familie angetrieben, ihre eigenen Moralvorstellungen über Bord werfen… Das Buch ist durchflutet von Gänsehautmomenten und die kindliche Naivität in Kombination mit der harten Realität rührt über nahezu alle Seiten hinweg in einer emotionalen Achterbahnfahrt zu Tränen. Absolut meisterhaft gutes Werk - auch wenn der geschichtliche Hintergrund unfassbar traurig ist.

    27. Feb. 2025

3 von 35 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 8045%
nicole79
nicole797. Mai 2026

Das ist echt traurig man

Autorin / Autor

Über Hans Peter Richter

Dr. Hans Peter Richter, geboren 1925 in Köln, studierte Psychologie und Soziologie und arbeitete seit 1952 in selbstständiger Forschungstätigkeit für verschiedene Rundfunkanstalten und Wirtschaftsunternehmen. 1973 wurde er Professor für Wissenschaftsmethoden und Soziologie an der Fachhochschule in Darmstadt. Daneben hat er zahlreiche Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geschrieben und herausgegeben. Zweimal erhielt er für seine Arbeiten ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris. 1961 erschien sein Jugendroman ›Damals war es Friedrich‹ (dtv pocket 7800), der mit einer Auflage von mittlerweile über einer Million zu den bekanntesten und weitest verbreiteten Büchern zum Thema »Judenverfolgung im Dritten Reich« gehört. Millionen von Schülern haben sich durch dieses Buch mit Nationalsozialismus und Judenverfolgung auseinander gesetzt. ›Damals war es Friedrich‹ wurde mit dem Mildred-Batchelder-Award der American Library Association für das beste in Amerika veröffentlichte Jugendbuch eines nicht amerikanischen Autors ausgezeichnet, dem Sebaldus-Jugendbuchpreis und dem Woodward-School-Book-Award. Das Buch stand außerdem in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis und wurde in viele Sprachen übersetzt. Der Autor starb im November 1993 in Mainz am Rhein.

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