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Deutsche Geschichte Ein Versuch

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Über das Buch

Das Zeitalter des Barock»Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges war in Deutschland, und nicht nur in Deutschland, nichts mehr so, wie es vorher gewesen war.« Im Mittelpunkt des fünften Bandes der ›Deutschen Geschichte‹ stehen die hundert Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg, das Zeitalter des Barock. Gewohnt kurzweilig verbindet Herbert Rosendorfer profundes historisches Wissen mit einer originellen subjektiven Sichtweise. Unterhaltsam und intelligent deckt er wahre Beweggründe und unbekannte Zusammenhänge auf. Und ganz nebenbei gelingt ihm zudem ein kulturgeschichtlicher Überblick von 1650 bis 1750.

Editionen (4)

ISBN9783423137409
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.02.09
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

2 Rezensionen

3,8

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    4,0

    Unmittelbar nach Beendigung des Romans Tyll von Daniel Kehlmann hatte ich Interesse, einen groben Überblick über den Dreißigjährigen Krieg zu bekommen. Insbesondere war ich auf der Suche nach einer Antwort, wie es zu diesem verheerenden Krieg für die Bevölkerung kam. Herbert Rosendorfers Buchreihe erschien mir aufgrund der komprimierten Form günstig. Er selbst kein Historiker bezeichnet seine Herangehensweise daher auch bescheiden als einen Versuch. Antworten auf meine dringendsten Fragen bekam ich auf jeden Fall, allerdings war ich in den ersten zwei Drittel etwas angeödet, ob der Vielzahl von Namen und Daten. Das war so schlimm wie Geschichtsunterricht in der Schule. Gegen Ende bekommt Rosendorfer aber die Kurve und wirft einen Blick auf Kultur und Wissenschaft im Deutschen Barock. Das 17. Jahrhundert bestand nunmal nicht nur aus Kriegen zwischen Katholiken und Protestanten. Im Nachwort teilt er noch sehr interessant seine Ansicht über Geschichte als solches mit. Insgesamt war ich zufrieden mit dem Büchlein und werde mir die anderen fünf Versuche sicher auch noch zu Gemüte führen.

    14. Apr. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    4,0

    Unmittelbar nach Beendigung des Romans Tyll von Daniel Kehlmann hatte ich Interesse, einen groben Überblick über den Dreißigjährigen Krieg zu bekommen. Insbesondere war ich auf der Suche nach einer Antwort, wie es zu diesem verheerenden Krieg für die Bevölkerung kam. Herbert Rosendorfers Buchreihe erschien mir aufgrund der komprimierten Form günstig. Er selbst kein Historiker bezeichnet seine Herangehensweise daher auch bescheiden als einen Versuch. Antworten auf meine dringendsten Fragen bekam ich auf jeden Fall, allerdings war ich in den ersten zwei Drittel etwas angeödet, ob der Vielzahl von Namen und Daten. Das war so schlimm wie Geschichtsunterricht in der Schule. Gegen Ende bekommt Rosendorfer aber die Kurve und wirft einen Blick auf Kultur und Wissenschaft im Deutschen Barock. Das 17. Jahrhundert bestand nunmal nicht nur aus Kriegen zwischen Katholiken und Protestanten. Im Nachwort teilt er noch sehr interessant seine Ansicht über Geschichte als solches mit. Insgesamt war ich zufrieden mit dem Büchlein und werde mir die anderen fünf Versuche sicher auch noch zu Gemüte führen.

    23. Feb. 2024

Autorin / Autor

Über Herbert Rosendorfer

Herbert Rosendorfer, am 19. Februar 1934 in Bozen geboren und ebendort am 20. September 2012 verstorben, war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993 bis 1997 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die ›Briefe in die chinesische Vergangenheit‹ (dtv 10541 und 25044) am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz und wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, zuletzt 2010 mit dem CORINE-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

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