Bewohnte Frau
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Beschreibung
Die junge, attraktive Architektin Lavinia steht am Beginn ihrer Karriere. Sie hat in Europa studiert und führt nun in der Hauptstadt ihrer lateinamerikanischen Heimat das unbeschwerte und sorgenfreie Leben einer unabhängigen Frau aus der Oberschicht. Ihre Rebellion gegen die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse beschränkt sich auf gelegentliche Proteste gegen ihre allzu konservative Familie. Das ändert sich über Nacht, als sie sich in Felipe, einen Kollegen, verliebt, der mit der Untergrundbewegung des Landes zusammenarbeitet. Während sie anfangs nur zögerlich »Beihilfe« leistet, findet sie bald zu einer eigenständigen, auch von Felipes Vorstellungen emanzipierten Rolle im Kampf gegen Terror und Unterdrückung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gioconda Belli, 1948 in Managua/Nicaragua geboren, ist eine der international bekanntesten lateinamerikanischen Autorinnen. 1988 gelang ihr der Durchbruch mit 'Bewohnte Frau' (dtv 21011). Ihre Romane und Lyrikbände wurden zu Welterfolgen.
Beiträge
Ein Großartiges Buch
Ein wunderschönes Buch über Identität, indigene Spiritualität, Liebe, Widerstand, Kolonialismus, Revolution, Leben und Tod, Feminismus und den Preis den man für Veränderung und Freiheit zahlen muss. Gioconda Belli hat einen außergewöhnlichen Schönen Schreibstil, bei dem sie oft Metaphern und vor allem Naturbilder und Symbolik benutzt. Die Natur und der weibliche Körper schmelzen in poetischen Bildern dabei zusammen. Die Protagonistin kämpft nicht nur gegen ein politisches System, sondern auch gegen innere Grenzen, gesellschaftliche Erwartungen und traditionelle Rollenbilder. Es entsteht ein innerer Wandel, der durch eine sehr intensive und bildhafte Sprache sichtbar und auch spürbar für den Leser gemacht wird. „bewohnte Frau“ gehört zu der Art Bücher, bei denen ich es bedauert habe, es fertig gelesen zu haben ❤️🩹

Berührende Geschichte!
Bis heute ist Bewohnte Frau von Gioconda Belli eines meiner absoluten Lieblingsbücher, welches mich tief berührt, bewegt und nachhaltig beeinflusst hat. Durch die Geschichte einer jungen Frau, die gerade ins Berufsleben einsteigt und dann das erste Mal mit dem Widerstand in ihrem von einer Diktatur geprägten Land in Berührung kommt, erzählt Belli nicht nur in Teilen ihre eigene Geschichte, sondern auch die ihres Heimatlandes Nicaragua. Und das auf eine so bewegende Art und Weise, dass es einen fast schmerzt. Ich las das Buch zum ersten Mal 2018 nach meinem Nicaragua-Aufenthalt, der vorzeitig abgebrochen werden müsste, da es erneut zu Protesten im Land kam und Menschen verletzt, inhaftiert und getötet wurden. Es war nur naheliegend, mich mit Bellis Literatur zu beschäftigen, deren Werke doch wenige Jahrzehnte vorher in einer ähnlichen Situation entstanden. Während ich das Buch las, fühlte ich mit der Protagonistin, begleitete sie durch ihre Zweifel, das richtige zu tun, ihre Struggle, den Widerstand mit ihrem behüteten Aufwachsen zu vereinbaren... Und trauerte beim Beenden des Buches. Seitdem lese ich es in regelmäßigen Abständen immer wieder und trauere immer noch jedes Mal ein bisschen, wenn ich es wieder beendet habe.
Beschreibung
Die junge, attraktive Architektin Lavinia steht am Beginn ihrer Karriere. Sie hat in Europa studiert und führt nun in der Hauptstadt ihrer lateinamerikanischen Heimat das unbeschwerte und sorgenfreie Leben einer unabhängigen Frau aus der Oberschicht. Ihre Rebellion gegen die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse beschränkt sich auf gelegentliche Proteste gegen ihre allzu konservative Familie. Das ändert sich über Nacht, als sie sich in Felipe, einen Kollegen, verliebt, der mit der Untergrundbewegung des Landes zusammenarbeitet. Während sie anfangs nur zögerlich »Beihilfe« leistet, findet sie bald zu einer eigenständigen, auch von Felipes Vorstellungen emanzipierten Rolle im Kampf gegen Terror und Unterdrückung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gioconda Belli, 1948 in Managua/Nicaragua geboren, ist eine der international bekanntesten lateinamerikanischen Autorinnen. 1988 gelang ihr der Durchbruch mit 'Bewohnte Frau' (dtv 21011). Ihre Romane und Lyrikbände wurden zu Welterfolgen.
Beiträge
Ein Großartiges Buch
Ein wunderschönes Buch über Identität, indigene Spiritualität, Liebe, Widerstand, Kolonialismus, Revolution, Leben und Tod, Feminismus und den Preis den man für Veränderung und Freiheit zahlen muss. Gioconda Belli hat einen außergewöhnlichen Schönen Schreibstil, bei dem sie oft Metaphern und vor allem Naturbilder und Symbolik benutzt. Die Natur und der weibliche Körper schmelzen in poetischen Bildern dabei zusammen. Die Protagonistin kämpft nicht nur gegen ein politisches System, sondern auch gegen innere Grenzen, gesellschaftliche Erwartungen und traditionelle Rollenbilder. Es entsteht ein innerer Wandel, der durch eine sehr intensive und bildhafte Sprache sichtbar und auch spürbar für den Leser gemacht wird. „bewohnte Frau“ gehört zu der Art Bücher, bei denen ich es bedauert habe, es fertig gelesen zu haben ❤️🩹

Berührende Geschichte!
Bis heute ist Bewohnte Frau von Gioconda Belli eines meiner absoluten Lieblingsbücher, welches mich tief berührt, bewegt und nachhaltig beeinflusst hat. Durch die Geschichte einer jungen Frau, die gerade ins Berufsleben einsteigt und dann das erste Mal mit dem Widerstand in ihrem von einer Diktatur geprägten Land in Berührung kommt, erzählt Belli nicht nur in Teilen ihre eigene Geschichte, sondern auch die ihres Heimatlandes Nicaragua. Und das auf eine so bewegende Art und Weise, dass es einen fast schmerzt. Ich las das Buch zum ersten Mal 2018 nach meinem Nicaragua-Aufenthalt, der vorzeitig abgebrochen werden müsste, da es erneut zu Protesten im Land kam und Menschen verletzt, inhaftiert und getötet wurden. Es war nur naheliegend, mich mit Bellis Literatur zu beschäftigen, deren Werke doch wenige Jahrzehnte vorher in einer ähnlichen Situation entstanden. Während ich das Buch las, fühlte ich mit der Protagonistin, begleitete sie durch ihre Zweifel, das richtige zu tun, ihre Struggle, den Widerstand mit ihrem behüteten Aufwachsen zu vereinbaren... Und trauerte beim Beenden des Buches. Seitdem lese ich es in regelmäßigen Abständen immer wieder und trauere immer noch jedes Mal ein bisschen, wenn ich es wieder beendet habe.









