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Romane

Deutschstunde

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Über das Buch

Editionen (19)

ISBN9783423009447
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.10.73

Rezensionen & Bewertungen

92 Bewertungen

17 Rezensionen

3,8

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  • goedi
    goedi

    83 Follower

    3,5

    Ein Buch zum gemeinsamen Lesen

    Dieser Roman hat mich echt gefordert. Teilweise liest sich das Buch flüssig, wird sogar etwas spannend. Größtenteils ist es allerdings sehr dicht und zäh geschrieben. Trotzdem ist es durchweg interessant und unmittelbar. Ich bin der Meinung, man sollte es mit anderen zusammen lesen und sich ständig darüber austauschen. Dadurch bekommt der Inhalt noch mehr Gewicht. Rückblickend bin ich froh, mich an dieses Werk getraut zu haben.

    16. März 2025

  • leopoldy215
    leopoldy215

    18 Follower

    5,0

    Ich bin begeistert. Irgendwie ist mir der Ich-Erzähler sehr ans Herz gewachsen und das Buch ist wirklich vielschichtig und tiefgründig. Mir hat der Schreibstil sehr gefallen und das Setting: Nordsee, kleine Insel, kleiner eigener Kosmos 👌🏻 Für mich ein Meisterwerk!

    7. Apr. 2026

  • me.vs.lupus
    me.vs.lupus

    154 Follower

    3,5

    Interessant, aber laaaaaaaang...

    Die Geschichte an sich ist durchaus interessant und auch wenn ich zweimal kurz davor war es abzubrechen, konnte ich mich dann doch nicht überwinden das Buch einfach zur Seite zu legen. Es gibt sehr viele Beschreibungen von Räumen die man hätte (meiner Meinung) nach weglassen können. Im Allgemeinen wird sehr viel drum herum geredet. Aber irgendwie möchte man dann doch wissen wie die Geschichte sich entwickelt und ausgeht, man muss halt wirklich die "wichtigen" Informationen aus dem Ganzen Rausfiltern. Wie oben schon geschrieben ein interessantes Buch, aber sehr langatmig. Werde mir wahrscheinlich noch den Film dazu anschauen.

    21. März 2025

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Siegfried Lenz

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Von 1951 bis zu seinem Tod am 7. Oktober 2014 lebte er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, dass es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt. Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden. Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfasst alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("Über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich. Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der Lew-Kopelew Preis für Frieden und Menschenrechte 2009 und zuletzt der Nonino-Preis 2010 für sein Werk. Am 18. Oktober 2011 wurde ihm zudem die Ehrenbürgerwürde seiner Geburtsstadt Lyck verliehen. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors. Siegfried Lenz verstarb am 07. Oktober 2014.

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