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Das Kapital im 21. Jahrhundert

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Über das Buch

Wie entstehen die Akkumulation und die Distribution von Kapital? Welche Dynamiken sind dafür maßgeblich? Fragen der langfristigen Evolution von Ungleichheit, der Konzentration von Wohlstand in wenigen Händen und nach den Chancen für ökonomisches Wachstum bilden den Kern der Politischen Ökonomie. Aber befriedigende Antworten darauf gab es bislang kaum, weil aussagekräftige Daten und eine überzeugende Theorie fehlten. In Das Kapital im 21. Jahrhundert analysiert Thomas Piketty ein beeindruckendes Datenmaterial aus 20 Ländern, zurückgehend bis ins 18. Jahrhundert, um auf dieser Basis die entscheidenden ökonomischen und sozialen Abläufe freizulegen. Seine Ergebnisse stellen die Debatte auf eine neue Grundlage und definieren zugleich die Agenda für das künftige Nachdenken über Wohlstand und Ungleichheit. Piketty zeigt uns, dass das ökonomische Wachstum in der Moderne und die Verbreitung des Wissens es uns ermöglicht haben, den Ungleichheiten in jenem apokalyptischen Ausmaß zu entgehen, das Karl Marx prophezeit hatte. Aber wir haben die Strukturen von Kapital und Ungleichheit andererseits nicht so tiefgreifend modifiziert, wie es in den prosperierenden Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg den Anschein hatte. Der wichtigste Treiber der Ungleichheit – nämlich die Tendenz von Kapitalgewinnen, die Wachstumsrate zu übertreffen – droht heute extreme Ungleichheiten hervorzubringen, die am Ende auch den sozialen Frieden gefährden und unsere demokratischen Werte in Frage stellen. Doch ökonomische Trends sind keine Gottesurteile. Politisches Handeln hat gefährliche Ungleichheiten in der Vergangenheit korrigiert, so Piketty, und kann das auch wieder tun.

Editionen (5)

ISBN9783406671326
VerlagC.H.Beck
Erscheinungsdatum10.10.14
Seitenzahl816

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

1 Rezensionen

4,5

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  • robins
    robins

    157 Follower

    5,0

    anspruchsvoll, aber hochspannend 🤓

    Thomas Piketty untersucht die Entwicklung von Vermögen, Einkommen und Ungleichheit über mehrere Jahrhunderte hinweg. Auf Basis umfangreicher historischer Daten zeigt er, wie sich Kapital konzentriert, welche Rolle Erbschaften spielen und warum wirtschaftliches Wachstum allein soziale Unterschiede nicht automatisch ausgleicht. Dabei verbindet er ökonomische Analysen mit politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Ich fand das Buch sehr interessant. Besonders spannend ist der Blick auf große wirtschaftliche Zusammenhänge, die oft abstrakt wirken, hier aber nachvollziehbar und historisch greifbar werden. Man merkt schnell, es ist kein leichtes Buch, sondern ein Werk, das zum Nachdenken zwingt und bekannte Annahmen hinterfragt.

    19. Apr. 2026

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Seitenbasierte Kommentare

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dmitrij
dmitrij18. Apr. 2026

Ich bin gespannt.

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