Blick ins Buch

Thriller

Going Zero

4,2(706)
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Über das Buch

Hat man als Einzelner überhaupt eine Chance gegen das System? Eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es zu versuchen – ihr bleibt keine Wahl. Und so greift sie zu, als sich die Einladung zu einem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet: dem Betatest von FUSION, einem Projekt der US-Geheimdienste und des Social-Media-Moguls Cy Baxter. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar. Doch Kaitlyn geht es um etwas anderes.

Editionen (4)

ISBN9783257804485
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum26.04.23
Seitenzahl12

Rezensionen & Bewertungen

706 Bewertungen

144 Rezensionen

4,2

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  • papersandbooks
    papersandbooks

    398 Follower

    4,5

    In dem Buch geht es darum, dass zehn auserwählte Personen (man konnte sich freiwillig bewerben) einen Monat lang untertauchen und offline gehen sollen und sich nicht von einer neuen Software aufspüren lassen. Am Anfang erfährt man etwas mehr über die Software und die zehn Testüersonen (Zeros) und ich fand es mega interessant, welche Strategien jedercEinzelne sich überlegt hat und wie sie dann doch aufgespürt wurden. Später wurde dann klar, dass es um viel mehr als nur den Testlauf für ein neues Programm geht. Mir hat es sehr gefallen und es war spannend zu sehen, wie sehr man in Zukunft - und teilweise auch schon heute - überwacht werden kann. Den Schluss fand ich leider nicht so passend. Das ging mir irgendwie am Ziel vorbei.

    18. Mai 2026

  • yasmin94
    yasmin94

    236 Follower

    4,0

    Hmm. 🧐

    Going Zero war unser Monatsbuch im Mai im Buchclub. Wahrscheinlich hätte ich das Buch ohne diese Auswahl nicht gelesen,  im Nachhinein bin ich aber trotz meiner strengen Bewertung froh, es entdeckt zu haben. Es hat einen starken Plot und eine großartige Grundidee. Besonders beeindruckt hat mich, das Thema rund um Datensammlung und Überwachung und wie es dargestellt wird. Es ist erschreckend, wie viele Informationen wir – bewusst oder unbewusst – jeden Tag von uns preisgeben und wie viel Kontrolle dadurch möglich ist - also auch in der Realität. Ray war für mich eine besonders sympathische Figur. Die Szene, in der er als Zweiter geschnappt wird und am Ende fragt, ob man seiner Frau schon Bescheid geben müsse, fand ich herrlich – ich musste wirklich lachen. 😂 Auch Kaitlyn wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Ich fand es unheimlich spannend, wie clever und durchdacht sie handelt. Spätestens bei Mr. Daniels, der sich selbst zu Hause einschließt, wurde für mich deutlich, wie talentiert Anthony McCarten darin ist, mit wenigen Seiten den Figuren ein ganzes Leben zu verschaffen und man als Leser direkt ein Bild von ihnen bekommt. Allerdings fehlte mir die emotionale Tiefe. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, einen Film zu sehen, der zwar spannend inszeniert ist, aber wenig echten Tiefgang bietet. Auch die häufigen Perspektivwechsel haben meinen Lesefluss gestört. Dadurch fiel es mir zunehmend schwer, weiterzulesen. Die Spannung ließ irgendwann deutlich nach. Insgesamt war das Buch für mich okay, konnte meine hohen Erwartungen aber nicht ganz erfüllen. Die Idee ist super und hochaktuell, die Umsetzung blieb für mich jedoch etwas zu oberflächlich. Ein interessantes Buch mit starkem Thema, dem es an manchen Stellen an Tiefe fehlt.

    19. Mai 2026

  • samyjoho
    samyjoho

    105 Follower

    4,0

    Transparenz gegen Datenschutz?

    In "Going Zero" müssen 10 Kandidaten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten es schaffen, 30 Tage komplett unterzutauchen. Dabei werden durchschnittliche bis hochintelligente Bürger von Fusion angeschrieben und ausgewählt. Nur 2 Stunden bleiben ihnen, um im Deckmantel des Datendschungels zu verschwinden und falsche Spuren zu legen. Cy Baxter, Erfinder von Fusion, will CIA, FBI und NSA beweisen, dass man mit höchstem Technikstandards jeden Kriminellen schnappen kann. Als aber die letzte Kandidatin ihm immer wieder durch die Lappen geht, sieht er seine ausgeklügelte Technik in Gefahr. Sein Ehrgeiz, sein Programm an den Mann zu bringen, ist so groß, dass er illegale Wege einschlägt. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, von denen der erste das Experiment beschreibt, man einen Eindruck von Cy und seiner Firma bekommt und wie sie bei der Erfassung von neun Kandidaten arbeitet. Der zweite Teil legt dann eine komplette Wendung hin, denn dann erfährt man die wahre Geschichte von Zero 10. Ich fand die Thematik der Macht des Internets und der Überwachung sehr interessant. Wie oft klicken wir etwas im Internet an und schwupps werden wir zugemüllt von Emails und Fakes. Also, warum soll man uns dann nicht schnell finden können? Das Handy ist mittlerweile In "Going Zero" müssen 10 Kandidaten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten es schaffen, 30 Tage komplett unterzutauchen. Dabei werden durchschnittliche bis hochintelligente Bürger von Fusion angeschrieben und ausgewählt. Nur 2 Stunden bleiben ihnen, um im Deckmantel des Datendschungels zu verschwinden und falsche Spuren zu legen. Cy Baxter, Erfinder von Fusion, will CIA, FBI und NSA beweisen, dass man mit höchstem Technikstandards jeden Kriminellen schnappen kann. Als aber die letzte Kandidatin ihm immer wieder durch die Lappen geht, sieht er seine ausgeklügelte Technik in Gefahr. Sein Ehrgeiz, sein Programm an den Mann zu bringen, ist so groß, dass er illegale Wege einschlägt. Das Buch ist in zwei Teile geteilt, von denen der erste das Experiment beschreibt, man einen Eindruck von Cy und seiner Firma bekommt und wie sie bei der Erfassung von neun Kandidaten arbeitet. Der zweite Teil legt dann eine komplette Wendung hin, denn dann erfährt man die wahre Geschichte von Zero 10. Ich fand die Thematik der Macht des Internets und der Überwachung sehr interessant. Wie oft klicken wir etwas im Internet an und schwupps werden wir zugemüllt mit Emails und Fakes. Also, warum soll man uns dann nicht schnell finden können? Das Handy ist mittlerweile unserer stetiger Begleiter. Ich habe mich mehrfach gefragt, was davon heute schon aktuell ist und was wir noch zu erwarten haben und ob Sicherheit wirklich alles rechtfertigt.

    19. Mai 2026

3 von 144 Rezensionen

SocialReads

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Seite 72%
yannikng
yannikng4. Juli 2025

Test test 1 2 3

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Autorin / Autor

Über Anthony McCarten

Anthony McCarten, geboren 1961 in New Plymouth/Neuseeland, schrieb als 25-Jähriger mit Stephen Sinclair den Theaterhit ›Ladies Night‹. Es folgten Romane und Drehbücher, für die er schon mehrere Male für einen Oscar nominiert war (u.a. zu den internationalen Filmen ›The Theory of Everything‹ und ›Darkest Hour‹ und ›Bohemian Rhapsody‹). Er lebt in London.

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