Blick ins Buch

Romane

Lila, Lila

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Über das Buch

David liebt Marie. Aber Marie interessiert sich nicht groß für den Kellner, der da unbeholfen um sie herumschleicht. Dann macht David einen Fund. In der Schublade eines alten Nachttischs entdeckt er das Manuskript eines Romans. Es handelt von einer Liebe, so tief und rein, wie sie im zynischen postmodernen 21. Jahrhundert kaum mehr erfunden werden kann. Marie, die David für den Autor hält, ist hingerissen und bietet das Manuskript ohne sein Wissen einem Verlag an. ›Lila, Lila‹ wird zu einem Bestseller – und Marie Davids Geliebte. Doch er schlüpft so in eine Identität, die ihm über den Kopf wächst.

Editionen (6)

ISBN9783257802856
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum24.11.09

Rezensionen & Bewertungen

348 Bewertungen

28 Rezensionen

3,9

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  • carinameow
    carinameow

    508 Follower

    4,5

    Sophie, Lila, Marie

    Super geschrieben ohne jegliche Längen. Ich habe kurz gebraucht um in die Geschichte zu finden aber dann war es klasse.

    27. Mai 2026

  • mandyw
    mandyw

    117 Follower

    2,0

    Irgendwie ziemlich deprimierend

    Sehr schwierig. Ich frage mich, ob meine Rezension anders ausgefallen wäre, wenn ich das Buch gelesen und nicht gehört hätte, aber letztlich spielt es keine Rolle. Ich fand dieses Buch in erster Linie einfach nur sehr deprimierend und irgendwie … langweilig. Wobei es zur Mitte hin dann doch wieder interessant wird und man wissen will, wie es nun ausgeht. Aber diese ganze Grundstimmung im Buch hat mir einfach nicht gefallen, auch wenn es irgendwie auch etwas besonderes und eigenes hatte. Die Charaktere finde ich allesamt unsympathisch und sehr unnahbar. Niemanden kann man so richtig einschätzen und generell fühlt man sich die ganze Zeit wie eine Zuschauerin. Die Charaktere bleiben so flach, dass man sich in niemanden hineinzuversetzen vermag. Entgegen der anderen Rezensionen muss ich sagen, hat mir das Ende noch am besten gefallen. Oft musste ich dieses Buch auch mit Yellowface vergleichen und ein ähnliches Ende hätte ich mir auch für das Buch gewünscht. Hiermit ist der Wunsch also irgendwie in Erfüllung gegangen, was mir eine gewisse Genugtuung verschafft. Gesprochen ist das Hörbuch an sich gut. Aber irgendwie auch sehr monoton, was die erwähnte Stimmung übermittelt… wenn ich das Buch nun selbst gelesen hätte und ich Dinge anders interpretiert hätte, hätte das Buch für mich womöglich eine andere Stimmung bekommen und es hätte mir -womöglich- besser gefallen. Ich denke aber der Sprecher wusste schon sehr genau welche Atmosphäre er vermitteln will und hat dies so beabsichtigt. Ich bewerte also was ich bekommen habe und damit schneidet das Buch leider im Endeffekt nicht besonders gut ab…

    15. Aug. 2025

  • robins
    robins

    157 Follower

    3,5

    Eine ruhige und zugleich spannende Geschichte über Liebe, Sehnsucht, Zugehörigkeit und die Frage, wie weit Menschen für Anerkennung gehen. David ist ein eher unscheinbarer Kellner ohne wirkliche Freunde, der sich danach sehnt, zu der kultivierten und selbstbewussten Gruppe von Stammgästen seines Restaurants dazuzugehören. Als er in einem alten Schrank zufällig das Manuskript einer traurigen Liebesgeschichte entdeckt, verändert sich sein Leben schlagartig. Besonders als Marie auftaucht, die Literatur liebt und in die sich David verliebt. Um sie zu beeindrucken, überarbeitet er das Manuskript leicht und gibt sich selbst als Autor aus. Aus der kleinen Lüge entsteht nach und nach eine immer größere Geschichte voller Spannung, Geheimnisse und moralischer Fragen. Martin Suter erzählt das angenehm ruhig, stilvoll und gleichzeitig so, dass ich immer wissen wollte, wie lange David sein Geheimnis noch aufrechterhalten kann. Gerade diese Mischung aus stiller Atmosphäre und unterschwelliger Spannung hat mir gefallen.

    25. Mai 2026

3 von 28 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Martin Suter

Martin Suter wurde 1948 in Zürich geboren. Seine Romane (darunter ›Melody‹ und ›Der letzte Weynfeldt‹) und die ›Business-Class‹-Geschichten sind auch international große Erfolge. Seit 2011 löst außerdem der Gentleman-Gauner Allmen in einer eigenen Krimiserie seine Fälle, derzeit liegen sieben Bände vor. 2022 feierte der Kinofilm von André Schäfer ›Alles über Martin Suter. Außer die Wahrheit‹ am Locarno Film Festival Premiere. Seit einigen Jahren betreibt der Autor die Website martin-suter.com. Er lebt mit seiner Tochter in Zürich.

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