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Wenn ich wiederkomme

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Über das Buch

Gelesen von Anna Schudt Sie lassen die eigene Familie zurück, um sich um fremde Menschen zu kümmern – die Frauen aus Osteuropa. Daniela ist eine von ihnen. Sie arbeitet in Mailand, rund um die Uhr, ist zuverlässig und liebevoll als Pflegerin und als Kinderfrau. Doch je mehr sie fremden Familien hilft, desto heftiger vermisst sie die eigenen Kinder. Als ihrem heranwachsenden Sohn etwas zustößt, muss sie eine Entscheidung treffen.

Editionen (4)

ISBN9783257694307
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum29.09.21

Rezensionen & Bewertungen

112 Bewertungen

24 Rezensionen

4,1

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  • yaduria1982
    yaduria1982

    268 Follower

    5,0

    Aktuelles Thema sehr gut umgesetzt

    Dieser dreistimmige Familienroman erzählt die Geschichte einer rumänischen Familie. Die Mutter geht zum Arbeiten als Pflegekraft nach Italien und lässt ihre Kinder zurück. Sowohl die Mutter als auch der Sohn und die Tochter kommen zu Wort. Es zeigt die Problematik der weiblichen Migration. Die oft mittelmäßig gebildeten Frauen werden für wenig Geld als 24-Stunden-Kraft genutzt und verändern sich natürlich. Gleichzeitig verlieren sie den Bezug zu ihren Heranwachsenden Kindern. Den Begriff „Italienkrankheit“ hörte ich zum ersten Mal, finde ich aber sehr passend. „Euro-Waisen“ und „Home-Alone-Children“ wird im Nachwort vom Autor erklärt. Die Figuren sind sehr realistisch dargestellt, ihre Gedanken und Probleme durchaus nachvollziehbar. Auch die Probleme sowohl in Rumänien als auch in Italien sind keine Dinge, die man noch nie vorher gehört hat. Der Roman konnte komplett überzeugen und erhält von mir volle Empfehlung.

    6. Jan. 2026

  • patriclife
    patriclife

    392 Follower

    3,5

    " Italienkrankheit " ist mehr als eine Krankheit. Frauen geben alles auf um ihren Familien alles zu ermöglichen.

    Daniela möchte ihrer Familie ein besseres Leben ermöglichen. Sie verlässt ihre Familie in Rumänien und geht nach Italien um dort alte Menschen zu Hause zu pflegen. Marco Balzano schreibt die Geschichte aus der Perspektive ihres Sohnes, ihrer Tochter und aus Danielas Perspektive. Gerade Manuel hat darunter zu leiden. Sein einziger Halt ist sein Opa , bis dieser stirbt. Der Roman behandelt ein interessantes Thema. Ich würde es als moderne Sklavenarbeit bezeichnen. Gerade Danielas Perspektive in Mailand hat dies vermittelt. Rund um die Uhr jemand fremdes pflegen, deren Familie kaum da ist und sein eigenes Leben dafür opfern immer mit dem Gedanken der eigenen Familie ein besseres Leben zu ermöglichen zum Preis, das Familienleben aufzugeben. Manuels Perspektive hat mir zum Ende hin nicht mehr ganz so zugesagt aber es spiegelt vielleicht seine Gefühlswelt wieder. Angelinas Perspektive fande ich sehr distanziert, was mir weniger gefallen hat.

    25. Apr. 2024

  • norinka
    norinka

    172 Follower

    5,0

    Familie und Migration

    Heimlich verlässt eine Mutter ihre Familie aus Rumänien um in Italien als Altenpflegerin zu arbeiten, um besseres Leben ihrer Familie zu ermöglichen. Es wird aber keiner gefragt wie er gerne leben möchte.. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt, was mir besonders gut gefallen hat. Dadurch konnte ich mich gut in die Personen hineinversetzen. Marco Balzano schreibt sehr bildhaft. Es hat mir unheimlich gut gefallen.

    4. Aug. 2024

3 von 24 Rezensionen

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