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Martin Suter entwirft in diesem Roman erneut ein feinfühliges Gesellschaftsporträt, diesmal rund um den Kunstexperten Adrien Weynfeldt. Der Roman erzählt die Geschichte eines zurückhaltenden, fast schon melancholischen Mannes, der sich plötzlich in einem Netz aus Betrug, Liebe und Erpressung wiederfindet. Man kennt ihn aus Suters Romanen rund um Allmen. Suters Stil ist gewohnt elegant und ruhig, die Handlung entfaltet sich leise, aber mit einer stetigen Sogwirkung. Für mich als Leser, der Suters Allmen-Reihe kennt, war es besonders reizvoll, Adrien nun als Hauptfigur näher kennenzulernen. Auch wenn die Geschichte weniger temporeich und spannungsgeladen ist als die Allmen-Geschichten, überzeugt der Roman mit seiner Tiefe, seinen kunstsinnigen Details und einer leisen Spannung.
16. Juni 2025
Martin Suter entwirft in diesem Roman erneut ein feinfühliges Gesellschaftsporträt, diesmal rund um den Kunstexperten Adrien Weynfeldt. Der Roman erzählt die Geschichte eines zurückhaltenden, fast schon melancholischen Mannes, der sich plötzlich in einem Netz aus Betrug, Liebe und Erpressung wiederfindet. Man kennt ihn aus Suters Romanen rund um Allmen. Suters Stil ist gewohnt elegant und ruhig, die Handlung entfaltet sich leise, aber mit einer stetigen Sogwirkung. Für mich als Leser, der Suters Allmen-Reihe kennt, war es besonders reizvoll, Adrien nun als Hauptfigur näher kennenzulernen. Auch wenn die Geschichte weniger temporeich und spannungsgeladen ist als die Allmen-Geschichten, überzeugt der Roman mit seiner Tiefe, seinen kunstsinnigen Details und einer leisen Spannung.
16. Juni 2025






