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Romane

Stadt der Hunde

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Über das Buch

Der renommierte niederländische Gehirnchirurg Jaap Hollander ist im Ruhestand, aber Ruhe findet er nicht. Seit seine Tochter zehn Jahre zuvor in Israel verschwunden ist, kehrt er jedes Jahr nach Tel Aviv und in die Wüste Negev zurück. Diesmal wird er dort unversehens gebeten, eine äußerst riskante Gehirnoperation durchzuführen. Er sagt zu, obwohl die Erfolgsaussichten verschwindend gering sind. Nicht nur das Leben seiner mächtigen Patientin hängt von der Operation ab, vielleicht eröffnet sie ihm sogar eine neue Spur zu seiner Tochter.

Editionen (3)

ISBN9783257248562
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum19.08.26
Seitenzahl272

Rezensionen & Bewertungen

151 Bewertungen

40 Rezensionen

3,9

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  • 5,0

    "Ohne es zu merken, lebten die Juden in der Stadt der Hunde." Jaap flog, wie die letzten Jahre auch, nach Israel um nach seiner Tochter zu suchen, die 10 Jahre zuvor dort verschwunden war. Doch diesmal ist alles anders. Nicht der von ihm her georderte Geologe, der die Höhlen untersuchen soll, in denen Lea und ihr Freund vielleicht verschwunden sind, wartet dort auf ihn, sondern eine, ihm unbekannte, Frau. Was nun beginnt ist eine Reise in die Tiefen der Neurochirurgie, der Machstrukturen und der reichen und doch so armen Väter, wenn es um die Liebe zu ihren Töchtern geht. Jaap, der geniale Hirnchirurg, der die kompliziertesten Operationen durchführen kann und ebenso messerscharf erkennt, dass er es nicht geschafft hat, dem Menschen, den er am meisten liebt, dies auch zu zeigen. Er geht schonungslos offen mit sich selbst um. Wir wandern mit ihm durch die Straßen von Tel Aviv, begegnen vielen Hunden und deren Hinterlassenschaften und nichts davon ist Zufall. Alles führt weiter in diese wunderbare Geschichte hinein nd die Suche nach der verlorenen Tochter, nach den eigenen Wurzeln und nach der Religion, die er so lange verdrängt hat. ""Zarte Wehrlosigkeit" kam ihm in den Sinn, zwei Wörter aus der Erinnerung an eine andere Welt. " Große Leseempfehlung!

    17. Feb. 2025

  • ro_ke
    ro_ke

    483 Follower

    3,0

    Völlig schräg aber ebenso mitreißend/zugänglich verfasst, nur den tieferen Sinn dieser verrückten „Heldenreise mit Hund“ hat mein Hirn nicht begreifen können!

    16. Mai 2025

  • 4,5

    Ein Hund, ein Krater und die Suche nach Erlösung - diese Geschichte wird dich nicht mehr loslassen. 🐕 🌍

    Manche Bücher berühren tief - Stadt der Hunde ist so eines. Es ist eine moderne Parabel über Verlust, Schuld, Hoffnung und die unerschütterliche Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern. Zwei Väter, zwei Schicksale, zwei Geschichten, die sich zu einem grossen Ganzen verweben. „Man würde ihn umbringen. Aber damit hatte er sich abgefunden - mit der Lage, in die er geraten war, mit dem, was er tun musste, und mit dem, was er für sein Kind würde tun können.“ Leon de Winters Sprache ist klar, eindringlich und gleichzeitig angenehm leicht zu lesen. Inhaltlich nimmt uns der Autor mit an den beeindruckenden Makhtesh Ramon in Israel - ein Ort voller Geschichte und Magie (unbedingt Googeln- interessant und wunderschön). Man lernt nicht nur über die Entstehung des Kraters 🌍, sondern taucht auch in die Welt der Neueochirurgie ein, erlebt gesellschaftliche Themen, philosophische Fragen und eine faszinierende Mischung aus Realität und Fantasie. „Ich bin ein Kanaanhund. Ich bin ein Guide. Ich führe Menschen, die das Reich der Toten besuchen wollen.“ Am meisten hat mich die Tiefe bewegt: Die Darstellung zweier Väter, die bereit sind, alles für ihre Töchter zu tun. Einfühlsam wird gezeigt, was Menschen antreibt, wenn sie lieben - und welche ethischen Dielammata daraus entstehen. „Stadt der Hunde“ ist ein Buch, das nachklingt, das bewegt und zum Nachdenken anregt. Ich bin begeistert und kann es nur von Herzen empfehlen.

    Ein Hund, ein Krater und die Suche nach Erlösung - diese Geschichte wird dich nicht mehr loslassen. 🐕 🌍

    28. Apr. 2025

3 von 40 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4015%
_angi_
_angi_19. Okt. 2025

Gefällt mir bis jetzt ganz gut. Finde es ausreichend spannend

Seite 6725%

1 Kommentar verdeckt

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2 Kommentare verdeckt

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Autorin / Autor

Über Leon de Winter

Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher und lebt in den Niederlanden. 2002 erhielt er den ›Welt‹-Literaturpreis, 2006 die Buber-Rosenzweig-Medaille für seinen Kampf gegen Antisemitismus, und 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der Provinz Brabant für ›Das Recht auf Rückkehr‹ ausgezeichnet. Seine Romane wurden in 20 Sprachen übersetzt, zuletzt erschien bei Diogenes ›Stadt der Hunde‹ (2025).

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