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Herr Gröttrup setzt sich hin

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Über das Buch

Die Texte der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo nun in einem Band.

Über »Herr Gröttrup setzt sich hin« urteilt die Jury »Ein cooler Text« als die Autorin mit ihrer ersten auf Deutsch geschriebenen Erzählung 2016 den Bachmann-Preis gewann. Vier Jahre später hielt Otoo dort selbst die Eröffnungsrede: »Dürfen Schwarze Blumen Malen?« Ihre Mischung aus Polemik und Humor, Gesellschaftskritik und Empathie sorgte wieder für Furore. Das neue Buch vereinigt beide Texte mit einem weiteren, bisher unveröffentlichtem, einer imaginären Reise mit den Eltern nach Klagenfurt.

Otoo ist die charismatische Sprecherin einer neuen Generation: Schwarz, selbstbewusst, feministisch. Der erste Roman der Autorin »Adas Raum« wurde zu einem fulminanten Erfolg. Ihr Erzählen zeigt: »Die Welt ist jederzeit zu erschüttern«, wie Sandra Kegel sagte, als Otoo den Bachmann-Preis gewann.

Editionen (2)

ISBN9783103971859
VerlagS. FISCHER
Erscheinungsdatum27.07.22
Seitenzahl64

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

5 Rezensionen

3,8

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  • fraedherike
    fraedherike

    209 Follower

    1,0

    Abgebrochen.

    5. Jan. 2023

  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    “Er wusste es genau, deswegen war jegliche weitere Diskussion vollkommen unnötig: Er hatte ganz einfach recht.” Die Eskalation um ein Frühstücksei erinnert unweigerlich an Loriot. Und auch sonst trifft Otoo einen besonderen Ton, mit dem sie schwierige Themen (das Ei ist nur der Anfang) mit Leichtigkeit versieht.

    29. Aug. 2023

  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    149 Follower

    4,0

    In diesem kleinen Büchlein finden sich drei Texte von Sharon Dodua Otoo: - 'Herr Gröttrup setzt sich hin', eine Erzählung, mit der die Autorin 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann - 'Dürfen Schwarze Blumen malen?', eine 2020 gehaltene Rede, und - 'Härtere Tage', ein sehr persönlicher Text mit Reflexion über Erwartungen, die im familiären Kontext bestehen Alle drei Texte haben mir gut gefallen, aus unterschiedlichen Gründen, da sie auch alle ganz unterschiedliche Stile aufweisen: 'Herr Gröttrup setzt sich hin' hat mich in jeder Hinsicht überrascht - erst durch die humoristische, sehr angenehme aber auch wunderliche Beschreibung einer Frühstücksszene, dann durch das Einweben von mehreren Ebenen, die ganz klar Bezug zu dem späteren Roman 'Adas Raum' der Autorin haben. Die Klagenfurter Rede greift sprachliche Diskurse zu gendergerechter und diskriminierungsfreier Sprache auf, zudem bringt Sharon Dodua Otoo einige Namen von Initiativen oder aktivistischen Personen ein, die in diesem Kontext wichtige Arbeit leisten. Es geht um Repräsentation, darum, wem diese noch nicht ausreichend zuteil wird. 'Härtere Tage' mutet an wie ein Brief der Autorin an sich selbst - ein reflektierender, schmerzhafter und auch versöhnlicher Brief, der vor allem um Erwartungen kreist. Erwartungen, die ihre Eltern an sie haben, an sich selbst hatten, erfüllte oder enttäuschte Erwartungen. Die im Weg stehen, ein Bein stellen und zum Stolpern bringen können. Dieser Text hat mich besonders berührt! Was das dünne Büchlein an Quantität mangelt, macht es durch Qualität auf jeden Fall wett!

    9. Apr. 2023

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Sharon Dodua Otoo

Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe »Witnessed« und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals »Resonanzen«. Mit dem Text »Herr Gröttrup setzt sich hin« gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur »Dürfen Schwarze Blumen Malen?«, die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman »Adas Raum« wurde 2023 für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises »Christine« ausgewählt und in mehrere Sprachen übersetzt. Es folgten weitere Auszeichnungen und Stipendien; 2025 hielt sie die Zürcher Poetikvorlesung. 2026 erschien ihr zweiter Roman »So, in etwa, ist es geschehen«. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.

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