Blick ins Buch

Jugendbücher

Verrat der Schwäne

4,1(92)
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Über das Buch

Können zwei junge Frauen – die eine verzaubert, die andere eine Zauberin – ihr Königreich und sich selbst retten?

Viele Jahre ist Odile von ihrem Ziehvater, dem Zauberer Regnault, auf die Mission ihres Lebens vorbereitet worden: Sie soll sich im Königreich Auréal als Prinzessin ausgeben, die verzauberte Krone stehlen und die seit Langem verbotene Magie wiederherstellen. Doch als der König brutal ermordet wird und ihr eigener Bruder Damien verdächtigt wird, muss sich Odile ausgerechnet mit ihrer Erzfeindin Marie d’Odette, der echten Kronprinzessin, zusammentun. Innerlich zerrissen zwischen den wachsenden Gefühlen für Marie und ihrer Loyalität zu Regnault, steht Odile vor einer Entscheidung, von der Auréals Schicksal abhängt ...

Das neue Romantasy-Meisterwerk #1- NEW YORK TIMES- Bestseller von A.B. Poranek, der Autorin des Bestsellers „Wo die Nacht verweilt“

Sappic Romantasy Childhood Friends to Enemies to Lovers Gothic Murder Mystery

Editionen (1)

ISBN9783038801986
VerlagArctis ein Imprint der Atrium Verlag AG
Erscheinungsdatum11.03.26

Rezensionen & Bewertungen

92 Bewertungen

37 Rezensionen

4,1

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  • fabulousfeather
    fabulousfeather

    898 Follower

    5,0

    Für mich steht fest: Egal, was A. B. Poranek schreibt, ich werde es lesen 💫📚

    Ihre Art, Geschichten zu erzählen, hat etwas ganz Eigenes, etwas Sanftes und gleichzeitig Tiefgehendes. Dieses Buch ist dafür ein weiteres, eindrucksvolles Beispiel ❤️ Dieses düstere Retelling von Schwanensee hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen 🖤🦢. Die Welt von Auréal wirkt wie ein Ort, der einst voller Magie war und nun von ihrem Verlust gezeichnet ist, geheimnisvoll, melancholisch und gleichzeitig voller leiser Hoffnung ✨. Im Mittelpunkt steht Odile, eine Protagonistin, die mich sofort fasziniert hat. Sie trägt eine schwere Last auf ihren Schultern: aufgezogen von dem Zauberer Regnault, verfolgt sie eine Mission, die größer ist als sie selbst. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird ihr innerer Konflikt und genau das macht sie so greifbar und menschlich 💔. Ihre Zerrissenheit, ihr Zweifel und ihre leise Rebellion haben mich tief berührt. Der Einstieg in die Geschichte ist unglaublich packend ⚡. Ohne Umwege wird man in die Handlung hineingezogen, und ehe man sich versieht, ist man vollkommen in dieser märchenhaften, aber zugleich düsteren Atmosphäre verloren. A. B. Poranek erschafft mit ihrem Schreibstil eine Welt, die sich fast wie ein Traum anfühlt, poetisch, ruhig und doch durchzogen von unterschwelliger Spannung 🌙📖. Besonders beeindruckt hat mich, wie mühelos sich die Geschichte entfaltet. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, ohne jemals überladen zu wirken, und die einzelnen Entwicklungen fügen sich Stück für Stück zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen 🧩. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man einfach weiterlesen möchte, weil man sich so gerne darin verliert. Die Figuren sind vielschichtig und geben der Geschichte zusätzliche Tiefe. Regnault ist eine Figur, die sofort Misstrauen weckt, seine Motive wirken undurchsichtig, und man spürt, dass hinter seinen Absichten mehr steckt, als er preisgibt. Auch die Dynamik zwischen Odile und den anderen Charakteren ist spannend zu beobachten, vor allem, weil vieles unausgesprochen bleibt und zwischen den Zeilen mitschwingt. Die Beziehung zwischen Odile und Prinz Aimé entwickelt sich leise und vorsichtig 🤍. Statt großer Gesten sind es kleine Momente, die ihre Verbindung greifbar machen. Diese ruhige Annäherung passt perfekt zur gesamten Stimmung des Buches und unterstreicht die emotionale Tiefe der Geschichte. Ein Aspekt, bei dem ich mir etwas mehr gewünscht hätte, ist die Ausarbeitung von Marie. Obwohl ihre Bedeutung für die Handlung spürbar ist, bleibt sie stellenweise etwas im Hintergrund. Gerade weil zwischen ihr und Odile eine besondere Verbindung angedeutet wird, hätte ich gerne noch intensiver an ihrer Perspektive teilgehabt Mit fortschreitender Handlung setzen sich die einzelnen Puzzleteile immer klarer zusammen, und auch wenn sich manche Entwicklungen erahnen lassen, verliert die Geschichte nichts von ihrer Wirkung ✨. Im Gegenteil, es entsteht dieses besondere Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein und dennoch überrascht zu werden. Am Ende bleibt eine Geschichte, die gleichzeitig wunderschön und schmerzhaft ist 🖤. Sie erzählt von Vertrauen und Verrat, von Macht und Zweifel und vor allem von der Suche nach dem eigenen Weg.

    Für mich steht fest: Egal, was A. B. Poranek schreibt, ich werde es lesen 💫📚

    25. Apr. 2026

  • laura1606
    laura1606

    100 Follower

    4,0

    ✨️Sie sollte noch oft erzählt werden, die Geschichte vom weißen und schwarzen Schwan, doch sie würde falsch erzählt werden.✨️ Mit diesen Worten beginnt A. B. Poranek ihr Schwanensee-Retelling und versucht anschließend die Geschichte "richtigzustellen", indem sie sie nicht aus Sicht des weißen, sondern des schwarzen Schwans erzählt: Odile ist eine Zauberin ohne Magie, eine Schauspielerin, eine Schurkin.🎭 Als Ziehtochter des manipulativen Theaterdirektors Regnault wurde sie dazu erzogen, skrupellos alle Wünsche und Aufträge zu erfüllen, die ihr Vater an sie richtet. Und ihr neuester und wichtigster Auftrag lautet, die königliche Krone aus dem Schloss zu stehlen, damit Regnault, der selbst ein Zauberer ist, die verloren gegangene Magie ins Königreich Auréal zurückbringen kann.👑 Doch dazu muss sich Odile als die adlige Marie d'Odette ausgeben und den Prinzen heiraten ... und die echte Marie muss aus dem Weg geräumt werden. Alles könnte so einfach sein, wären da nicht Odiles widerstreitende Gefühle für die rätselhafte Schwanenprinzessin und ein unverhoffter Todesfall in der königlichen Familie.💍🦢 Also zuallererst: Egal was A. B. Poranek schreibt, ich werde es lesen.📚 Seit ihrem Debütroman ("Wo die Nacht verweilt") bin ich ein riesengroßer Fan. Ich liebe ihren Stil. Ich liebe diese ruhige, düstere, märchenhafte Atmosphäre, die sie in ihren Geschichten entstehen lässt.💞 Und ich nehme es sogar hin, dass sie immer wieder Namen und Begriffe einfließen lässt, deren Aussprache ich erstmal googeln muss, um mir nicht die Zunge zu verknoten. Kann "Verrat der Schwäne" nun "Wo die Nacht verweilt" toppen? Nein.🦌🦊 Für mich nicht. Hatte ich das erwartet? Nein! Und mit dieser Erwartungshaltung sollte man auch nicht an das Buch herangehen. Die Autorin selbst beschreibt es in ihrer Danksagung nicht als Diamanten, sondern als "Rubin - opulent und romantisch und zutiefst Gothic".🥀♥️ Und ich finde, das trifft es ziemlich gut. "Verrat der Schwäne" ist für mich kein neues Lieblingsbuch geworden. Aber es ist definitiv ein gutes Buch und ich würde es jedem empfehlen, der nach Geschichten mit schaurigschönem Gothic-Charme sucht.🏰🗝 Die Figurenentwicklung und die Handlung sind logisch und durchdacht, gewürzt mit einer Prise Mystery, sodass man gespannt neue Hinweise erwartet und selbst miträtselt, wer für die Morde verantwortlich ist. (Ich lag letztendlich richtig, bin aber auch erst kurz vor der offiziellen Auflösung darauf gekommen.) Außerdem finde ich es toll, wie bestimmte Details mit einem Augenzwinkern eingeflochten werden, seien es Anspielungen auf andere Schwanensee-Adaptionen wie "Barbie in: Schwanensee" (das lila Einhorn🦄) und "Die Schwanenprinzessin" (das riesige Tier🐗) oder aber die Gliederung des Buchs in Szenen passend zur Theater-Kulisse.🎭 🩰 Was hat mir dagegen nicht so gefallen? Schwer zu sagen ... irgendwie hat mir das Gefühl gefehlt. Oder vielleicht habe ich nicht das richtige Gefühl für die Figuren bekommen?🤍🖤🤍 Ich kann Odiles Taten und Gedanken nachvollziehen. Ich verstehe, dass sie von Regnault geliebt werden will, sich seine Anerkennung wünscht und so lange an ihm festhält (auch wenn man als Leser den Braten natürlich sofort riecht). Ich verstehe auch, wieso sie alle anderen von sich wegstößt. Trotzdem fällt es mir schwer, sie zu mögen. Und obwohl die Geschichte sogar aus Odiles Ich-Perspektive erzählt wird, bleibt sie auch zu mir als Leserin irgendwie ... auf Distanz?🔐 Mit Marie ist es ein anderes Problem. Ich als Leserin lerne sie eigentlich gar nicht richtig kennen. Ich erfahre von Odiles und Maries Vorgeschichte (wenn ich noch einmal das Wort Diamantenkette hören muss, dann ...!) und ich merke natürlich gleich, dass da zwischen den beiden Gefühle vorhanden sind, auch wenn sie versteckt sind oder verleugnet werden ... aber diese Gefühle sind halt einfach da. Ich kann nicht miterleben, wie sie entstehen, und deshalb kann ich sie auch nicht so richtig nachempfinden. Insgesamt verbringe ich als Leserin nicht sehr viel Zeit mit Marie.💎🦢 Der Fokus liegt lange eher auf der zaghaft und widerwillig entstehenden Freundschaft zwischen Odile und Prinz Aimé. Obwohl von vornherein feststeht, dass Aimé nicht zum Love Interest werden kann, habe ich den Eindruck, ihn deutlich besser kennengelernt zu haben als Marie. Aimé war ein kleines Highlight für mich und ich hätte gern erfahren, wie es für ihn und Damien weitergeht.👑🌟 Die kleine Tragödie rundum Odile und Marie hat mich leider recht kalt gelassen. Und das war die größte Überraschung für mich! Am Ende von "Wo die Nacht verweilt" verwandele ich mich jedesmal in einen hysterischen Springbrunnen.😭🤧 Dieses Buch hat mich emotional zerstört und trotzdem habe ich es im Anschluss gleich noch ein zweites Mal gelesen, weil die Geschichte einfach nicht enden durfte.💘💔 Hier dagegen ... kein einziges Tränchen ...😳 Aber dabei fällt mir gerade noch eine ganz bestimmte Textstelle ein. Odile erwähnt in einem Nebensatz zwei Gäste, die anlässlich der Krönung im Schloss eintreffen: "Einer von ihnen - ein junger Mann, dem ganz offenbar ein Geweih aus dem Kopf sprießt - murmelt gereizt etwas auf Orlikanisch." (S. 238) Ich weiß genau, wer dieser junge Mann ist!🦋🦌 Aber wer ist der andere Gast? Ist es Liska?🦊🦋 Oder nicht? Spielen die Ereignisse hier vor "Wo die Nacht verweilt" oder danach? Will mich die Autorin einfach nur ärgern? Oder will sie sagen, dass doch noch alles gut geworden ist und ich mich nicht mehr in einen Springbrunnen verwandeln muss?❤️‍🩹

    22. Apr. 2026

  • zyph
    zyph

    397 Follower

    4,0

    Gelungenes Werk (was Glitzer hinterlässt)

    Und wieder einmal ging mir die Geschichte nicht aus dem Kopf. Trotz nicht all zu detaillierter Beschreibungen ist eine intensive Umgebung entstanden und wer mit der Schwanenprinzessin aufgewachsen ist, wird das Buch lieben. Zum Ende hin hat es sich für mich etwas gezogen und ich hatte ehrlich etwas Panik vor einer Fortsetzung, aber dank Epilog wurden alle Bedenken über Bord geworfen. Einziger Abzug wegen glitzernden Fingern, sobald man das Buch zu lange in der Hand hält. Nun steht auf dem Buchrücken nur noch "der Schwäne" (s. Bild)😅

    Gelungenes Werk (was Glitzer hinterlässt)

    16. März 2026

3 von 37 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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seitenfrieda
seitenfrieda28. März 2026

Endlich komme ich in die Story rein 🙏 anfangs war ich ziemlich mit dem Französisch überfordert und mein lesefluss war gestört.

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Autorin / Autor

Über A. B. Poranek

Ania Poranek wuchs in Ontario, Kanada auf und verbrachte ihre Sommer auf dem Land in Polen, wo sie die Bibliothek ihres Großvaters plünderte und sich um seine Hühner kümmerte. Ihre Liebe zu Tieren brachte sie dazu, Tiermedizin zu studieren, doch nebenbei hörte sie nie auf zu Schreiben. Ihre Freizeit verbringt sie mit Zeichnen und ihrem kampfeslustigen Hausdämon (Kater) Neptun.

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