Blick ins Buch

Romane

Draußen feiern die Leute

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Über das Buch

Ein ganz normales Dorf in Deutschland: in der Mitte ein Kreisel, daneben die Volksbank und im September das alljährliche Zwiebelfest. Aber nicht alle hier können sich dem Dorfgefüge anpassen – Timo, Valerie und Richard sind seit ihrer Geburt Außenseiter. Als allmählich immer mehr junge Leute im ganzen Land spurlos verschwinden und in den Familien große Lücken hinterlassen, machen sie sich auf die Suche nach den Vermissten. Das Leben der drei ist schon immer besonders gewesen, doch sie haben keine Vorstellung davon, was sie mit ihrer Suche lostreten.
Ein überbordender, mutiger und schriller Roman über die deutsche Provinz und das Anderssein in einem Umfeld, in dem Anderssein nicht vorgesehen ist.

Editionen (2)

ISBN9783036994956
VerlagKein & Aber
Erscheinungsdatum08.03.22
Seitenzahl339

Merkmale

1 Bewertungen

VariabelMittelAnschaulichUngewöhnlichNachdenklichEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

135 Bewertungen

24 Rezensionen

3,1

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  • patriclife
    patriclife

    392 Follower

    2,5

    Irgendwie komisch. So richtig habe ich das Buch nicht verstanden. Unwirklich

    In einem Dorf verschwindet eine Jugendliche. Andere machen sich auf die Suche nach ihr. Irgendwie ein komisches Buch. Anfangs dachte ich noch, dass die Gesellschaft in einem Dorf bei einem Fest betrachtet wurde, doch dann wurden die " Außenseiter " komisch. Sie schliefen mehrere Wochen oder alles in ihrer Umgebung ermüdete. Die Personen konnte ich irgendwann auseinander halten aber eine Beziehung aufbauen konnte ich nicht. Drogen spielten auch eine große Rolle und eine Eule, die ein Mensch zu scheinen seid. Ein für mich seltsames Buch.

    4. Aug. 2024

  • marvinpetri91
    marvinpetri91

    146 Follower

    4,5

    Sehr vielseitiges Buch mit tiefen Themen und realitätsbezug. Vor allem was für Leute vom Dorf.

    Ich hoffe ich bin nicht zu sehr voreingenommen, weil ich 6 Jahre in dem Ort gewohnt habe, in dem die Geschichte hauptsächlich spielt und ein paar Jahre mit dem Autor zu tun hatte. Aber die Gefühle, die die jungen Protagonisten fühlen, kann ich zum großen Teil nachvollziehen. Am Anfang kam ich sehr schwer ins Buch rein, weil so viele verschiedene Chataktere auf einmal vorgestellt werden. Das erste Kapitel fand ich sehr geil, weil ich alle Plätze und Szenen in eigener Erinnerung wiedergeben konnte. Für alle die den Ort nicht kennen, es ist exakt so wie er es beschreibt. Das zweite Kapitel hat mich dann inhaltlich stark abgeholt, da ich selbst auch aus dem Dorf raus wollte und nach Hannover gezogen bin, wo ein neuer eigenständiger Lebensabschnitt begonnen hat. Dieser Drang von vielen Leuten vom Dorf in die Großstadt zu ziehen ist enorm und unbeschreiblich. Sven Pfizenmaier spiegelt dieses Gefühl mit viel Übertreibung wider. Die Hyperpeln fand ich persönlich an manchen Stellen too much. Besonders inspiriert hat mich die kurze Szene zum Thema Alltagsrassismus. Diese hat mich dazu veranlasst das Video auf youtube von wissen2go zum Thema Russlanddeutsche zu schauen. Kann ich nur empfehlen. Zum Ende habe ich auf Grund des Titels "Avalon" ein Highlight erwartet, aber so wie es gelöst wurde kommt es noch viel besser. Ich bin auf die anderen Werke von ihm gespannt, die definitiv auf die Wunschliste kommen. Sorry für die schwammigen Formulierungen, aber ich möchte nicht zu viel spoilern :)

    Sehr vielseitiges Buch mit tiefen Themen und realitätsbezug. Vor allem was für Leute vom Dorf.

    11. Juni 2025

  • laura_mit_aura
    laura_mit_aura

    63 Follower

    5,0

    Buch mit Kult-Charakter!

    Abgespaced, witzig-dramatisch, klug... Außergewöhnlich! Zunächst hatte ich tatsächlich Probleme, dran zu bleiben da sich die Handlung sehr plätschernd und ausgeschmückt aufbaut. Doch dann führen die verschiedenen Handlungsstränge zu solch unglaublich faszinierenden Gedankenspielen oder amüsanten Dialogen. Jeder Satz wirkt wie ein kleines Kunstwerk aber trotzdem schwerelos, dabei aber auch gleichzeitig rebellisch und trotzig. Themen wie Integration, Abgrenzung, Einsamkeit, Familie, das Dilemma des Erhaltens von Kultur gegenüber dem Lösen davon, Umgang mit der Jugend und ihr Verhalten selbst werden aus einem sehr ungewöhnlichen und dadurch sehr authentischen Blickwinkel beleuchtet. Ich werde das Buch sicher nochmal lesen, weil es mich sehr fasziniert hat.

    17. Aug. 2025

3 von 24 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 22066%
jule2711
jule271128. Okt. 2025

„Weißt du, wie Sokrates ausgesehen hat?“ „…“ „Weißt du?“ „Nein.“ „Wie Scheiße.“

Seite 24071%

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Autorin / Autor

Über Sven Pfizenmaier

Sven Pfizenmaier, geboren 1991 in Celle, studierte Deutsche und Englische Philologie in Berlin. Er war Kandidat beim open mike 2018 und Stipendiat der Literaturwerkstatt Graz 2020. "Draußen feiern die Leute" ist sein Debütroman. Er wohnt in Berlin.

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