
148 Follower
Eine Kapitänin ist mit ihrer rein männlichen Crew auf Seefahrt. Sie wird respektiert und hat alles gut im Griff. Bis ihre Crew mitten auf offener See mit einer ungewöhnlichen Bitte an sie herantritt: die Männer wollen im Meer schwimmen gehen. Die Kapitänin erlaubt es ihnen, doch schnell beginnt sie damit zu hadern, und auch bei den badenden Männer kommen im Wasser Zweifel auf: werden sie es zurück schaffen? Und wer ist der 21. Mann, der plötzlich im Meer zu der Crew stößt, als hätte er schon immer dazugehört? Das Buch ist, gelinde gesagt, sehr weird. Aufgrund der Erzählstruktur und -art weiß man nie so genau, was wirklich passiert, was Einbildung ist und warum etwas wie passiert. Die Figuren bleiben alle namenlos und schemenhaft, erst nach und nach lernt man zumindest die Kapitänin und ihren ersten Offizier kennen. Dadurch bleiben die Figuren seltsam distanziert und auf spannende Art unvorhersehbar. Mich hat das Buch an Julia Armfields “Our Wives Under The Sea” erinnert, oder auch an klassische Horrorerzählungen, bei denen man eine nicht greifbare, unterschwellig präsente Bedrohung wahrnimmt. Auch, wenn ich währenddessen und danach ratlos war, hat mir das kurzweilige Leseerlebnis ganz gut gefallen. Übersetzt von Sophie Beese.
25. März 2026
Eine Kapitänin ist mit ihrer rein männlichen Crew auf Seefahrt. Sie wird respektiert und hat alles gut im Griff. Bis ihre Crew mitten auf offener See mit einer ungewöhnlichen Bitte an sie herantritt: die Männer wollen im Meer schwimmen gehen. Die Kapitänin erlaubt es ihnen, doch schnell beginnt sie damit zu hadern, und auch bei den badenden Männer kommen im Wasser Zweifel auf: werden sie es zurück schaffen? Und wer ist der 21. Mann, der plötzlich im Meer zu der Crew stößt, als hätte er schon immer dazugehört? Das Buch ist, gelinde gesagt, sehr weird. Aufgrund der Erzählstruktur und -art weiß man nie so genau, was wirklich passiert, was Einbildung ist und warum etwas wie passiert. Die Figuren bleiben alle namenlos und schemenhaft, erst nach und nach lernt man zumindest die Kapitänin und ihren ersten Offizier kennen. Dadurch bleiben die Figuren seltsam distanziert und auf spannende Art unvorhersehbar. Mich hat das Buch an Julia Armfields “Our Wives Under The Sea” erinnert, oder auch an klassische Horrorerzählungen, bei denen man eine nicht greifbare, unterschwellig präsente Bedrohung wahrnimmt. Auch, wenn ich währenddessen und danach ratlos war, hat mir das kurzweilige Leseerlebnis ganz gut gefallen. Übersetzt von Sophie Beese.
25. März 2026






