Blick ins Buch

Romane

Mercure

4,0(52)
Sprache
Französisch
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Über das Buch

Sur une île au large de Cherbourg, un vieil homme et une jeune fille vivent isolés, entourés de serviteurs et de gardes du corps, à l?abri de tout reflet ; en aucun cas Hazel ne doit voir son propre visage.Engagée pour soigner la jeune fille, Françoise, une infirmière, va découvrir les étranges mystères qui unissent ces deux personnages. Elle saura pourquoi Hazel se résigne, nuit après nuit, aux caresses du vieillard. Elle comprendra au prix de quelle implacable machination ce dernier assouvit un amour fou, paroxystique?Au c?ur de ce huis clos inquiétant, la romancière du Sabotage amoureux et d?Attentat retrouve ses thèmes de prédilection : l?amour absolu et ses illusions, la passion indissociable de la perversité.
ISBN9782253149118
VerlagHachette
Erscheinungsdatum30.09.00
Seitenzahl188

Rezensionen & Bewertungen

52 Bewertungen

6 Rezensionen

4,0

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  • wilja
    wilja

    108 Follower

    4,0

    „Quecksilber“ ist ein eigenwilliges Stück Literatur, das mit einem Minimum an Mitteln eine maximale Wirkung erzielt und dabei nachhallt wie ein Windstoß in einer stillen Kammer. Die Geschichte entfaltet sich mit einer fast unheimlichen Schlichtheit, überwiegend erzählt durch ein dichtes Netz aus Dialogen, die ohne Umschweife auf den Punkt kommen. Diese einfache Sprache bildet einen faszinierenden Kontrast zu den brodelnden Emotionen, die sich darunter zu verbergen scheinen. Das Setting, ein Haus auf einer fast hermetisch abgeriegelten Insel, verstärkt das beklemmende Gefühl. Nur drei Charaktere agieren in einem Geflecht aus Halbwahrheiten, das eine konstante Unsicherheit erzeugt und mich ständig im Unklaren ließ, wem ich trauen konnte. Beim Lesen konnte ich mich der Frage nicht entziehen: Wann schlägt Leidenschaft in Wahnsinn um?

    8. Okt. 2024

  • apare.cenda
    apare.cenda

    32 Follower

    3,0

    Hmm.. Keine Ahnung 😄

    Dieses Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Vorab: auch wenn ich länger gebraucht habe zum Lesen, hat mir der Schreibstil gut gefallen. Ich könnte mir vorstellen, dass ich mehr von ihr lesen werde. Ich glaube, dass das Thema einfach nicht meins war. Ich mochte den Einstieg: eine Krankenschwester wird auf eine Insel gerufen, dort lebt nur ein alter Mann mit einer wesentlich jüngeren Dame. Und dort nimmt dann alles seinen Lauf. Ich fand die Unterhaltungen teilweise sehr anstrengend. Die Wendungen fand ich interessant, aber insgesamt wurde ich mit der Story einfach nicht so wirklich warm. Ich glaube diese Thematik, die Streitthemen und die Wendungen waren nicht so meins. Aber eins muss man anmerken: die Autorin konnte sich nicht entscheiden und hat 2 Enden reingepackt. Das fand ich total spannend und hat mir sehr gefallen. Ein Stilmittel, welches ich, glaube ich, noch nie so hatte. Ich weiß auch nicht welches Ende ich mehr mochte, wenn ich ehrlich bin 😄 Kann man definitiv machen, hat mein Interesse für die Autorin geweckt, das Buch war aber kein Highlight

    Hmm.. Keine Ahnung 😄

    24. Jan. 2023

  • i_miss_my_sky
    i_miss_my_sky

    1 Follower

    5,0

    Nach meiner offenkundigen Begeisterung für "Im Namen des Lexikons" habe ich nun "Quecksilber" gelesen. Und meine Begeisterung war ebenso groß (vielleicht sogar größer) als nach erstgenanntem. In "Quecksilber" wird die Geschichte der jungen Hazel erzählt, die mit einem alten Kapitän, von der Außenwelt abgeschottet, auf einer Insel lebt. Diese will (und darf?) sie nicht verlassen. Durch eine kleine Krankheit bekommt sie Betreuung und Besuch einer Krankenschwester. Diese beginnt Schritt für Schritt Hazels Geschichte aufzurollen. Von der "Adoption" Hazels in den Kriegswirren, durch den Kapitän (Hazel überlebt einen Bombenangriff, der Kapitän findet sie und nimmt sie wegen der Entstellung ihres Gesichts mit auf die Insel, fern von Spiegeln, sodass sie den Anblick nicht ertragen muss), von der Überwachunslust und -sucht des Kapitäns, von einer ebenfalls jungen Frau die vor Hazeln mit dem Kapitän die Insel bewohnte usw. Relativ schnell wird dem Leser klar das etwas nicht richtig sein kann. Handelt es sich nun um Liebe? Vergewaltigung? Zwang? Untergebenheit? Welche menschlichen Abgründe können sich zwischen Menschen befinden? Wie kann man den anderen zum Bleiben zwingen? Was kann einen Lüge bewirken? Was ist Schönheit und was bewirkt sie beim Betrachter? Als die Krankenschwester dann versucht Hazel zu retten, gerät sie selbst in die Fänge des Kapitäns und der Insel. Doch sie entwirft einen tollkühnen Plan...Und wer sich nun frag wie die GEschichte endet den muss ich enttäuschen. Nich nur das es sich nicht ziemt ein Ende zu verraten, nein, dieses Buch ist mit zwei alternativen Enden ausgestattet. Und man versteht genau warum sich Amélie Nothomb für keines entscheiden konnte... Sehr lohnenswert, sehr intensiv!

    30. Apr. 2009

3 von 6 Rezensionen

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