Blick ins Buch

Biografien

... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager

4,2(376)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Weltbestseller und Meisterwerk der psychologischen Literatur.

Viktor E. Frankl war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien und 25 Jahre hindurch Vorstand der Wiener Neurologischen Poliklinik. Mehrere Jahre musste Viktor Frankl in deutschen Konzentrationslagern verbringen.

1946 diktierte Viktor Frankl innerhalb von 9 Tagen einen Bericht über seine Erlebnisse in Konzentrationslagern. So entstand das Buch, das unter dem Titel "… trotzdem Ja zum Leben sagen" veröffentlicht wurde. Bis heute hat das Werk nichts an Aktualität verloren: "… trotzdem Ja zum Leben sagen" (englischer Titel: "Man's Search For Meaning") wurde in 26 Sprachen übersetzt und weltweit über 12 Millionen Mal verkauft.

In seinem Buch beschrieb Frankl durch welche Phasen der Entmenschlichung die KZ-Häftlinge gehen mussten. Doch trotz all des Leids, das er dort sah und erlebte, kam er zu dem Schluss, dass es selbst an Orten der größten Unmenschlichkeit möglich ist, einen Sinn im Leben zu sehen.

Seine Erinnerungen, die er in diesem Buch festhielt und die über Jahrzehnte Millionen von Menschen bewegten, sollen weder Mitleid erregen noch Anklage erheben. Sie sollen Kraft zum Leben geben.

In diesem Hörbuch erfahren wir:

- wie Viktor Frankl seine Lager-Zeit überwand,

- was gab ihm die Kraft zum Weiterleben,

- um welche Fragen kreisten die Gedanken der Häftlinge,

- welche Bedeutung die Wille zum Überleben hat,

- wie man auch noch unter inhumansten Bedingungen einen Sinn im Leben sehen kann,

- wie Viktor Frankl trotz all der schrecklichen Erfahrungen, die er in den Konzentrationslagern erleben musste, auf Versöhnung statt auf Vergeltung setzte.

"… trotzdem Ja zum Leben sagen" ist ein Zeugnis großer Menschlichkeit, das auch heute alle, die sinnlos leiden müssen, aufzurichten vermag.

Editionen (7)

ISBN9781628615548
VerlagPEAK
Erscheinungsdatum31.10.25

Rezensionen & Bewertungen

376 Bewertungen

43 Rezensionen

4,2

Tippen zum Filtern

  • 5,0

    Hoffnung zwischen den Trümmern der Menschlichkeit

    Dieses Buch ist kein gewöhnliches Werk der Psychologie. Es ist ein Zeugnis des Überlebens – nicht nur des Körpers, sondern vor allem der Seele. Viktor E. Frankl schreibt in „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ nicht mit Pathos, sondern mit einer stillen, beinahe nüchternen Klarheit über das Unvorstellbare: seine Zeit in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten. Und gerade diese Klarheit trifft mitten ins Herz. Was mich tief bewegt hat, ist das radikale Menschsein, das Frankl selbst im Angesicht des Entsetzlichsten nicht aufgibt. Inmitten von Hunger, Gewalt, Entmenschlichung, wo alles Sinnlose überhandnimmt, stellt er die vielleicht größte Frage: Wofür lebe ich? Seine Antwort ist keine billige Hoffnung, sondern eine philosophische Überzeugung, geboren aus dem Leiden selbst: Der Mensch ist frei, sogar im Leiden, eine Haltung einzunehmen. Diese Erkenntnis ist nicht abstrakt, sondern wurde in Baracken, bei Zwangsarbeit, im Angesicht des Todes geboren. Frankls Logotherapie, seine psychologische Antwort auf existenziellen Schmerz, ist mehr als Theorie. Sie ist gelebte Philosophie. Das Zusammenspiel von Psychologie und Philosophie in diesem Buch fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie eine einzige, dringliche Suche nach Sinn. Nicht trotz, sondern wegen des Grauens, das er erlebt hat. Dabei vermeidet Frankl jegliches moralische Urteil oder emotionale Überhöhung. Er beschreibt beobachtend, mitfühlend, fast medizinisch, was es heißt, Mensch zu bleiben in einer Welt, die alles Menschliche vernichten will. Das macht dieses Buch so kraftvoll: Es schreit nicht, es flüstert. Und doch hallt es lange nach. „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ ist ein zutiefst menschliches Buch über Unmenschlichkeit. Es verbindet die dunkle Realität der NS-Konzentrationslager mit einer psychologischen und philosophischen Tiefe, die tröstet, ohne zu beschönigen. Wer begreifen will, wie der Mensch selbst im Abgrund noch Sinn finden kann, wird hier nicht nur Antworten finden – sondern auch Demut. „Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.“ ~ Nietzsche

    22. Apr. 2025

  • buecherbunzel
    buecherbunzel

    516 Follower

    2,0

    Erwartungsgemäß erschreckend und berührend, jedoch sehr anspruchsvoll.

    Der österreichische Psychologe Viktor E. Frankl musste mehrere Jahre in unterschiedlichen deutschen Konzentrationslagern verbringen. In seinem Buch „…Trotzdem Ja zum Leben sagen“ beschreibt Frankl die unterschiedlichen Phasen der Gefangenschaft und beschreibt diese aus psychologischer Sicht. Neben dem notwendigen „Mindset“, welches nötig war, um die unfassbar grausame Zeit überleben zu können, geht Frankl auch auf Themen wie Sexualität, Religion oder Kunst im KZ ein. Ich muss hier in meiner Bewertung differenzieren. Inhaltlich ist dieses Buch wichtig und lehrreich. Es berührt und erschreckt immer wieder aufs Neue, auch wenn vieles bekannt ist. Wäre dies mein erstes Buch zu dieser schrecklichen Thematik, hätte ich ggf. zusätzlich anders bewertet, für mich persönlich gab es wenig Neues. Etwas unfair vielleicht, denn ich habe deutlich spätere Werke eben früher gelesen. Neu war für mich die psychologische Kurzbetrachtung nach der Befreiung und die Beschreibung der Depersonalisation und deren Folgen. Dies wiederspricht mM hingegen dem Klappentext, in dem es heißt „Die Erinnerungen sollen Kraft zum Leben geben“. Was ich ebenfalls schwer bewerten kann, ist der Schreibstil. Dieser hat sich seit Ersterscheinung 1946 scheinbar nicht anpassen lassen und ist entsprechend anspruchsvoll. Selbst bei Verzicht oder Abänderung einiger sehr alter -und mir teilweise nicht bekannter Wörter, würde dies am Stil nur bedingt etwas ändern. Flüssiges Lesen war mir nicht möglich, mehrfach musste ich Seiten mehrmals lesen und war danach trotzdem nicht schlauer. Zugegeben, wird auch an mir liegen😅 Als „neutraler“ Leser ohne engere Verbindung zur Psychologie, würde ich zur Aufarbeitung und zum Lehren andere Bücher empfehlen. Ob es sich um ein Werk handelt, welches bei der Selbstfindung hilft oder zum Mut machen anregt, möchte ich nicht beurteilen.

    Erwartungsgemäß erschreckend und berührend, jedoch sehr anspruchsvoll.

    27. Juli 2025

  • daniela2606
    daniela2606

    143 Follower

    5,0

    Ein etwas anderer Bericht über das „Leben“ im KZ. Wie macht ein Mensch anderen Menschen Hoffnung in einer Zeit und an einem Ort an dem kaum Hoffnung besteht den nächsten Tag zu überleben. Frankl ist Psychologe und genau so betrachtet er die Zeit. Mit viel Überlebenskampf macht er anderen Mut, um vielleicht nicht selbst die Hoffnung und den Verstand zu verlieren, mit dem täglichem Gewalt, Terror und Tod umzugehen.

    8. Apr. 2026

3 von 43 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick