750 Meter Glück

750 Meter Glück

Hardcover
3.98

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Beschreibung

Sarah, Mitte zwanzig, steht vor einer glänzenden Karriere im Finanzbusiness in ihrer Traumstadt Zürich. Als sie beginnt, die Normen und Werte der Branche zu hinterfragen, entdeckt sie, dass ihre persönlichen Wünsche in eine ganz andere Richtung führen. Sie kündigt und nimmt sich eine Auszeit. Zwei Monate lang wandert sie auf dem Jakobsweg, danach steht fest: Sie will ein einfaches, naturnahes und aktives Leben führen. Aber wo? Wie die Marathonläuferin ihr Haus auf dem Land findet und sich dort neue Welten erschließt, erzählt die Autorin humorvoll und mitreißend emotional.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Memoiren
Format
Hardcover
Seitenzahl
312
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Sarah Tischer, Jahrgang 1987, aufgewachsen in Überlingen, studierte Volkswirtschaftslehre in München und Barcelona. Nach ihrer Tätigkeit in der Versicherungsbranche in Zürich lebt sie seit 2015 nahe Freudenstadt und betreibt dort eine Pension. Sie schreibt Kochbücher, Krimis und Kurzprosa.

Beiträge

3
Alle
2

Leider abgebrochen

Dieses Buch hat leider absolut nicht meinen Geschmack getroffen. Mochte den "Schreibmaschinen" Schreibstil nicht und die Geschichte auch leider nicht 🫣 .. habe es iegendwann abbrechen müssen da ich nicht weiter kam.

4

Was machst du, wenn du mit Mitte 20 feststellst, dass du das Leben, so wie du es dir vorgestellt und worauf du die letzten Jahre hingearbeitet hast, nicht mehr willst? Sarah Tischer musste sich genau dieser Frage stellen. Nach dem BWL-Studium und ein paar Jahren Arbeit in der Finanzbranche in Zürich, kann sie dem ganzen System nichts mehr abgewinnen. Sie hinterfragt den Sinn ihrer Tätigkeit und kommt zu dem Schluss: So kann ich nicht weiter machen. Sie kündigt ihren Job, pilgert 2 Monate den Jakobsweg um sich darüber klar zu werden, wie es weitergeht und entscheidet, dass es kein Zurück gibt. Sie sehnt sich nach einem einfachen, zu großen Teilen autarken Leben und kauft eine alte Pension mitten im Schwarzwald. Mit null Erfahrung in der Renovierung startet sie ein Mamutprojekt. Sie will die Pension wiedereröffnen, naturnah leben und Gäste empfangen. Über 2 Jahre werkelt sie zusammen mit Freunden und Familie, lernt viel, steckt viel Zeit und Arbeit in das Haus. Sie schlägt sich mit einer Marketingstrategie, Fördergeldern und Auflagen herum um am Ende ihren Traum von der eigenen Pension zu leben. Die Geschichte der Autorin inspiriert und lässt einen das eigene Leben reflektieren. Sie nimmt die Lesenden mit auf ihren Weg, romantisiert in keinster Weise die harte Arbeit die hinter einem solchen Projekt steht. Aus eigener Erfahrung weiß ich wie herausfordernd es sein kann ein altes Objekt zu renovieren. Auch wenn es sich bei uns „nur“ um ein 60qm Gartenhaus und wesentlich weniger Grundstück handelt, kann ich die Arbeit, die Gefühle, die mit Rückschlägen und Erfolgen einhergehen gut nachvollziehen. Ich finde es sehr mutig so einen Weg zu gehen und fand es schön die Geschichte zu lesen und auch die Bilder auf Instagram dazu anzuschauen. Sarah Tischers lockerer Schreibstil hat es mir leicht gemacht voll und ganz in ihr Lebensprojekt einzutauchen und ihren Werdegang zu verfolgen. Für alle, die gern Biographien lesen und sich fürs Handwerken interessieren, eine große Empfehlung.

5

Inspirierend

Ich habe jede Seite dieses Buchs so gern gelesen. Die Autorin erzählt von den entscheidenden Jahren ihres Lebens, in denen sie statt in der Züricher Finanzwelt zuerst den Jakobsweg entlang wandert und anschließend eine Pension eröffnet. Nach zwei Jahren harter Arbeit und Renovierung kann sie sich diesen Traum erfüllen und man spürt regelrecht durch die Zeilen, wie sehr sie letztens Endes angekommen ist. Die Wandlung, die Liebe zum Leben und zur Freiheit, den Mut seinen eigenen Weg zu gehen - das Buch war einfach so inspirierend und schön zu lesen. Man fühlt selbst den Tatendrang in sich aufzustehen und seine eigenen Träume direkt anzupacken, wenn man diese Geschichte liest. Ein wirklich tolles Buch - und irgendwie hoffe ich jetzt, selbst einmal in der Pension zu übernachten.

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