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Das Lied des Achill

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Über das Buch

Achill, Sohn der Meeresgöttin Thetis und des König Peleus, ist stark, anmutig und schön — niemand, dem er begegnet, kann seinem Zauber widerstehen. Patroklos ist ein unbeholfener junger Prinz, der nach einem schockierenden Akt der Gewalt aus seinem Heimatland verbannt wurde. Ein Zufall führt die beiden schon als Kinder zusammen, und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto enger wird das Band zwischen ihnen. Nach ihrer Ausbildung in der Kriegs- und Heilkunst durch den Zentauren Chiron erfahren sie vom Raub der Helena. Alle Helden Griechenlands sind aufgerufen, gegen Troja in den Kampf zu ziehen, um die griechische Königin zurückzuerobern. Mit dem einzigen Ziel, ein ruhmreicher Krieger zu werden, nimmt Achill am Feldzug gegen die befestigte Stadt teil. Getrieben aus Sorge um seinen Freund, weicht Patroklos ihm nicht von der Seite. Noch ahnen beide nicht, dass das Schicksal ihre Liebe herausfordern und ihnen ein schreckliches Opfer abverlangen wird.

Editionen (7)

ISBN4099995050011
VerlagJulia Eisele Verlag
Erscheinungsdatum28.02.20

Rezensionen & Bewertungen

4906 Bewertungen

815 Rezensionen

4,2

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  • nisanur24
    nisanur24

    1195 Follower

    3,5

    Ich mag den Erzählstil der Autorin nicht besonders.

    Hat mich hier und da berührt – und irgendwie auch wieder nicht. Von Anfang bis ungefähr Seite 200 hatte es mich noch. Ich mochte Patroklos’ Leben und sein Kennenlernen mit Achilles. Ich habe mich sofort wieder in meine geliebte Greek-Mythology-Tea-Party zurückgefunden. Undicht wisst ich liebe es hier. Vor allem habe ich mich auf dieses Buch schon länger gefreut, auch wenn ich nach meinem letzten Highlight Die Stille der Frauen kein wirklicher Achilles-Fan bin. Seine Beziehung zu Patroklos hat mich trotzdem sehr interessiert und ich wollte es unbedingt lesen – auch, weil dieses Buch auf TikTok so „romantisiert „wird. Nun ja… Das Buch ist im Erzählstil aus Patroklos’ Perspektive geschrieben, und wir begleiten die beiden von klein auf. Ich habe anfänglich Zuneigung, Liebe und auch Verzweiflung gespürt – eine echte Verbundenheit. Das mochte ich sehr, vor allem, ihre Jugend einmal so erzählt zu bekommen. Fand ich sehr sehr gut. Buuutttttt. Genau da, wo es für mich emotionaler oder erdrückender hätte sein müssen, war es das nicht. Ab dem Punkt, als sie im Lager von Agamemnon ankommen, wurde es für mich flacher. Ich habe das Setting und alles drumherum nicht intensiv gespürt wie in anderen Büchern …eigentlich gar nicht. Ich konnte mich mit der eher monotonen Art der Autorin nicht wirklich anfreunden, die großen Emotionen blieben aus. Klar, es ist nicht einfach nach Büchern wie Klytaimnestra oder Die Stille der Frauen, aber ich habe mir wirklich mehr Gefühl erhofft, vor allem am Ende. Es war eher flach, schnell und relativ unberührend. Vor allem alles rund um Briseis war für mich kein Retelling, das ich gerne gelesen habe. So garnicht! Gerade nach dem, was ich während und nach Die Stille der Frauen mit ihr erlebt habe, war das hier ein Verbrechen. Also was die Storyline angeht. Dass sie mit Patroklos über Heirat und Kinder spricht? Nein. Passt für mich überhaupt nicht ins Bild. Ich habe weder den Storyverlauf noch die Art und Weise gemocht. Ich brauche dann doch mehr rohe Gewalt, Emotion und Drama. Dieser Erzählstil rund um den Krieg hat mich einfach nicht gecatcht. Es gibt deutlich bessere Bücher – und deshalb kann ich es hier nicht empfehlen bzw. würde ich es nicht. Nach Die Stille der Frauen habe ich Rotz und Wasser geweint – auch wegen Patroklos. Obwohl eigentlich alles nur angedeutet war, war Achilles’ Trauer und Schmerz so greifbar. So unfassbar gut geschrieben. Ich habe ihn gehasst und trotzdem mit ihm gelitten. Wie ein Hund. Hane richtig richtig geweint Girls es war schlimm. Hier wurde das leider nicht getroffen. Ich hatte gehofft, das noch einmal erleben zu dürfen. Ihr hört es raus: Auch wenn ich dieses Buch diesmal nicht wirklich empfehle, kann ich meine beiden absoluten Lieben gar nicht oft genug erwähnen. Wenn ihr griechische Mythologie lesen wollt, greift zu den beiden genannten Büchern: Wenn ihr rohe Gewalt und eine starke Story wollt, dann Klytaimnestra. Und wenn ihr Emotionen fühlen und weinen wollt, dann Die Stille der Frauen. Falls jemand es nicht weiß: Achilles und Patroklos hatten schon von klein auf eine sehr enge Beziehung. Sie waren nicht einfach nur Freunde – laut mehreren Überlieferungen waren sie viel mehr. Damals war es auch nichts Ungewöhnliches, dass Männer Beziehungen zu anderen Männern hatten. Aber ihre Verbindung ging darüber hinaus. Es war nicht nur körperlich, sondern eine sehr tiefe, emotionale Verbundenheit. Wenn man bedenkt, dass sie beim Eintritt in den Krieg erst etwa 16–17 Jahre alt waren, bricht das einem schon ein bisschen das Herz. Das Buch hatte definitiv schöne Momente – aber auch viele Stellen, bei denen ich mir einfach mehr erhofft hätte. In meinen Augen bleibt Achilles eine verstörte Figur – und das Beste, was ihm in seinem Leben passieren konnte, war sein Freund und Geliebter Patroklos. Er war weder gut noch böse, aber sehr entscheidungsunfähig. Er musste schnell erwachsen werden und hat sich bis zu seinem Tod stark von seiner Mutter beeinflussen lassen. Ich bin immer noch kein Achilles-Fan. Er hätte oft bessere Entscheidungen treffen können und an vielen Stellen sein Ego hinten anstellen müssen.

    Ich mag den Erzählstil der Autorin nicht besonders.

    4. Mai 2026

  • sab_inaxoxo
    sab_inaxoxo

    1029 Follower

    3,5

    🏛️

    Die Geschichte ist schön geschrieben und zieht einen von Anfang an in den Bann. Ich fand es sehr interessant und spannend, aber das letzte Drittel hat mich verloren. Ich habe ein emotionales Ende erwartet, aber dafür einen kurzen hektischen Verlauf erhalten. Schade, dass die Emotionen zum Ende hin bei mir nicht ankamen.

    6. Mai 2026

  • kris_thi_an
    kris_thi_an

    116 Follower

    4,5

    Eine emotionale Achterbahnfahrt😂

    Die Das Lied des Achill von Madeline Miller hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich habe sehr schnell in die Geschichte hineingefunden und konnte sofort eine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Besonders die Erzählweise aus Patroklos’ Perspektive macht die bekannte Sage überraschend persönlich und intensiv. Das Buch war für mich zu keinem Zeitpunkt langweilig, sondern durchgehend spannend und emotional packend. Die Beziehung zwischen Achilles und Patroklos wird einfühlsam und glaubwürdig dargestellt. Auch die Atmosphäre rund um den Trojanischen Krieg ist eindrucksvoll beschrieben. Das Ende hat mich total mitgenommen und mich emotional sehr berührt. Noch lange nach dem Lesen musste ich über die Geschichte und ihre Figuren nachdenken.

    30. Apr. 2026

3 von 815 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 9625%
steffi.ew
steffi.ew10. März 2026

Ich weiß zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ganz, was ich von der Geschichte und dem Schreibstil halten soll…

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1 Kommentar verdeckt

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