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Ich mag den Erzählstil der Autorin nicht besonders.
Hat mich hier und da berührt – und irgendwie auch wieder nicht. Von Anfang bis ungefähr Seite 200 hatte es mich noch. Ich mochte Patroklos’ Leben und sein Kennenlernen mit Achilles. Ich habe mich sofort wieder in meine geliebte Greek-Mythology-Tea-Party zurückgefunden. Undicht wisst ich liebe es hier. Vor allem habe ich mich auf dieses Buch schon länger gefreut, auch wenn ich nach meinem letzten Highlight Die Stille der Frauen kein wirklicher Achilles-Fan bin. Seine Beziehung zu Patroklos hat mich trotzdem sehr interessiert und ich wollte es unbedingt lesen – auch, weil dieses Buch auf TikTok so „romantisiert „wird. Nun ja… Das Buch ist im Erzählstil aus Patroklos’ Perspektive geschrieben, und wir begleiten die beiden von klein auf. Ich habe anfänglich Zuneigung, Liebe und auch Verzweiflung gespürt – eine echte Verbundenheit. Das mochte ich sehr, vor allem, ihre Jugend einmal so erzählt zu bekommen. Fand ich sehr sehr gut. Buuutttttt. Genau da, wo es für mich emotionaler oder erdrückender hätte sein müssen, war es das nicht. Ab dem Punkt, als sie im Lager von Agamemnon ankommen, wurde es für mich flacher. Ich habe das Setting und alles drumherum nicht intensiv gespürt wie in anderen Büchern …eigentlich gar nicht. Ich konnte mich mit der eher monotonen Art der Autorin nicht wirklich anfreunden, die großen Emotionen blieben aus. Klar, es ist nicht einfach nach Büchern wie Klytaimnestra oder Die Stille der Frauen, aber ich habe mir wirklich mehr Gefühl erhofft, vor allem am Ende. Es war eher flach, schnell und relativ unberührend. Vor allem alles rund um Briseis war für mich kein Retelling, das ich gerne gelesen habe. So garnicht! Gerade nach dem, was ich während und nach Die Stille der Frauen mit ihr erlebt habe, war das hier ein Verbrechen. Also was die Storyline angeht. Dass sie mit Patroklos über Heirat und Kinder spricht? Nein. Passt für mich überhaupt nicht ins Bild. Ich habe weder den Storyverlauf noch die Art und Weise gemocht. Ich brauche dann doch mehr rohe Gewalt, Emotion und Drama. Dieser Erzählstil rund um den Krieg hat mich einfach nicht gecatcht. Es gibt deutlich bessere Bücher – und deshalb kann ich es hier nicht empfehlen bzw. würde ich es nicht. Nach Die Stille der Frauen habe ich Rotz und Wasser geweint – auch wegen Patroklos. Obwohl eigentlich alles nur angedeutet war, war Achilles’ Trauer und Schmerz so greifbar. So unfassbar gut geschrieben. Ich habe ihn gehasst und trotzdem mit ihm gelitten. Wie ein Hund. Hane richtig richtig geweint Girls es war schlimm. Hier wurde das leider nicht getroffen. Ich hatte gehofft, das noch einmal erleben zu dürfen. Ihr hört es raus: Auch wenn ich dieses Buch diesmal nicht wirklich empfehle, kann ich meine beiden absoluten Lieben gar nicht oft genug erwähnen. Wenn ihr griechische Mythologie lesen wollt, greift zu den beiden genannten Büchern: Wenn ihr rohe Gewalt und eine starke Story wollt, dann Klytaimnestra. Und wenn ihr Emotionen fühlen und weinen wollt, dann Die Stille der Frauen. Falls jemand es nicht weiß: Achilles und Patroklos hatten schon von klein auf eine sehr enge Beziehung. Sie waren nicht einfach nur Freunde – laut mehreren Überlieferungen waren sie viel mehr. Damals war es auch nichts Ungewöhnliches, dass Männer Beziehungen zu anderen Männern hatten. Aber ihre Verbindung ging darüber hinaus. Es war nicht nur körperlich, sondern eine sehr tiefe, emotionale Verbundenheit. Wenn man bedenkt, dass sie beim Eintritt in den Krieg erst etwa 16–17 Jahre alt waren, bricht das einem schon ein bisschen das Herz. Das Buch hatte definitiv schöne Momente – aber auch viele Stellen, bei denen ich mir einfach mehr erhofft hätte. In meinen Augen bleibt Achilles eine verstörte Figur – und das Beste, was ihm in seinem Leben passieren konnte, war sein Freund und Geliebter Patroklos. Er war weder gut noch böse, aber sehr entscheidungsunfähig. Er musste schnell erwachsen werden und hat sich bis zu seinem Tod stark von seiner Mutter beeinflussen lassen. Ich bin immer noch kein Achilles-Fan. Er hätte oft bessere Entscheidungen treffen können und an vielen Stellen sein Ego hinten anstellen müssen.

4. Mai 2026
Ich mag den Erzählstil der Autorin nicht besonders.
Hat mich hier und da berührt – und irgendwie auch wieder nicht. Von Anfang bis ungefähr Seite 200 hatte es mich noch. Ich mochte Patroklos’ Leben und sein Kennenlernen mit Achilles. Ich habe mich sofort wieder in meine geliebte Greek-Mythology-Tea-Party zurückgefunden. Undicht wisst ich liebe es hier. Vor allem habe ich mich auf dieses Buch schon länger gefreut, auch wenn ich nach meinem letzten Highlight Die Stille der Frauen kein wirklicher Achilles-Fan bin. Seine Beziehung zu Patroklos hat mich trotzdem sehr interessiert und ich wollte es unbedingt lesen – auch, weil dieses Buch auf TikTok so „romantisiert „wird. Nun ja… Das Buch ist im Erzählstil aus Patroklos’ Perspektive geschrieben, und wir begleiten die beiden von klein auf. Ich habe anfänglich Zuneigung, Liebe und auch Verzweiflung gespürt – eine echte Verbundenheit. Das mochte ich sehr, vor allem, ihre Jugend einmal so erzählt zu bekommen. Fand ich sehr sehr gut. Buuutttttt. Genau da, wo es für mich emotionaler oder erdrückender hätte sein müssen, war es das nicht. Ab dem Punkt, als sie im Lager von Agamemnon ankommen, wurde es für mich flacher. Ich habe das Setting und alles drumherum nicht intensiv gespürt wie in anderen Büchern …eigentlich gar nicht. Ich konnte mich mit der eher monotonen Art der Autorin nicht wirklich anfreunden, die großen Emotionen blieben aus. Klar, es ist nicht einfach nach Büchern wie Klytaimnestra oder Die Stille der Frauen, aber ich habe mir wirklich mehr Gefühl erhofft, vor allem am Ende. Es war eher flach, schnell und relativ unberührend. Vor allem alles rund um Briseis war für mich kein Retelling, das ich gerne gelesen habe. So garnicht! Gerade nach dem, was ich während und nach Die Stille der Frauen mit ihr erlebt habe, war das hier ein Verbrechen. Also was die Storyline angeht. Dass sie mit Patroklos über Heirat und Kinder spricht? Nein. Passt für mich überhaupt nicht ins Bild. Ich habe weder den Storyverlauf noch die Art und Weise gemocht. Ich brauche dann doch mehr rohe Gewalt, Emotion und Drama. Dieser Erzählstil rund um den Krieg hat mich einfach nicht gecatcht. Es gibt deutlich bessere Bücher – und deshalb kann ich es hier nicht empfehlen bzw. würde ich es nicht. Nach Die Stille der Frauen habe ich Rotz und Wasser geweint – auch wegen Patroklos. Obwohl eigentlich alles nur angedeutet war, war Achilles’ Trauer und Schmerz so greifbar. So unfassbar gut geschrieben. Ich habe ihn gehasst und trotzdem mit ihm gelitten. Wie ein Hund. Hane richtig richtig geweint Girls es war schlimm. Hier wurde das leider nicht getroffen. Ich hatte gehofft, das noch einmal erleben zu dürfen. Ihr hört es raus: Auch wenn ich dieses Buch diesmal nicht wirklich empfehle, kann ich meine beiden absoluten Lieben gar nicht oft genug erwähnen. Wenn ihr griechische Mythologie lesen wollt, greift zu den beiden genannten Büchern: Wenn ihr rohe Gewalt und eine starke Story wollt, dann Klytaimnestra. Und wenn ihr Emotionen fühlen und weinen wollt, dann Die Stille der Frauen. Falls jemand es nicht weiß: Achilles und Patroklos hatten schon von klein auf eine sehr enge Beziehung. Sie waren nicht einfach nur Freunde – laut mehreren Überlieferungen waren sie viel mehr. Damals war es auch nichts Ungewöhnliches, dass Männer Beziehungen zu anderen Männern hatten. Aber ihre Verbindung ging darüber hinaus. Es war nicht nur körperlich, sondern eine sehr tiefe, emotionale Verbundenheit. Wenn man bedenkt, dass sie beim Eintritt in den Krieg erst etwa 16–17 Jahre alt waren, bricht das einem schon ein bisschen das Herz. Das Buch hatte definitiv schöne Momente – aber auch viele Stellen, bei denen ich mir einfach mehr erhofft hätte. In meinen Augen bleibt Achilles eine verstörte Figur – und das Beste, was ihm in seinem Leben passieren konnte, war sein Freund und Geliebter Patroklos. Er war weder gut noch böse, aber sehr entscheidungsunfähig. Er musste schnell erwachsen werden und hat sich bis zu seinem Tod stark von seiner Mutter beeinflussen lassen. Ich bin immer noch kein Achilles-Fan. Er hätte oft bessere Entscheidungen treffen können und an vielen Stellen sein Ego hinten anstellen müssen.
4. Mai 2026








