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Romane

Antigone

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Über das Buch

Nachdem sich König Ödipus in die Verbannung schicken ließ, entbrannte zwischen seinen Söhnen Eteokles und Polyneikes ein erbitterter Streit um das Königreich, der beide Brüder ebenfalls das Leben kostete. Daraufhin besteigt Antigones Onkel, König Kreon, den Thron. Den stets heimattreuen Eteokles lässt er würdevoll beisetzen, während die Überreste von Polyneikes den Tieren vorgeworfen werden. Ismene versucht ihre Schwester Antigone, beide Schwestern von Eteokles und Polyneikes, davon zu überzeugen, zu versuchen Kreon umzustimmen, dass Polyneikes würdig beigesetzt werden soll. Die unterwürfige Antigone lehnt dies zunächst ab. In Gottesfurcht beschließt sie jedoch eine würdige Beisetzung auf eigene Faust zu unternehmen. König Kreon erfährt davon und sperrt Antigone, die mit Kreons Sohn verlobt ist, in den Kerker. E in Seher berichtet Kreon, dass sein Sohn bald sterben wird. Um dies zu verhindern, besinnt sich Kreon auf seine Gottesfurcht und beschließt Polyneikes eine würdige Beerdigung zukommen zu lassen und Antigone wieder freizulassen. Sein Entschluss kommt jedoch zu spät: Antigone und Kreons Sohn haben den Freitod gesucht.

Editionen (27)

ISBN4056198011010
VerlagSWR Mediaservices GmbH
Erscheinungsdatum09.10.13

Rezensionen & Bewertungen

180 Bewertungen

17 Rezensionen

3,2

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  • 12drue
    12drue

    110 Follower

    4,0

    In der Schulzeit habe ich "Antigone" das letzte Mal gelesen. Nun dachte ich mir, bei einem Kykladenhopping unter griechischer Sonne ist es Zeit für eine erneute Lektüre... Mir gefällt es immer noch überaus gut. Nicht nur die starke Sprache, sondern vor allem die Problemstellung finde ich faszinierend, weil sie immer noch aktuell ist. Was tun, wenn gültiges Gesetz im offensichtlichem Widerspruch zur Moral steht? Toll finde ich, wie sich Kreon, aufgrund seines Beharrens auf dem Recht, immer tiefer und tiefer ins Verderben reitet und nach und nach alle seine Liebsten verliert. Auch wenn Kreon durchaus Argumente auf seiner Seite hat, stehe ich dennoch zu Antigone, der streitbaren Rebellin, die allerdings auch etwas von einer Fanatikerin hat. Wer ist eurer Meinung nach im Recht?

    19. Sept. 2024

  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    4,0

    Die beiden Brüder von Antigone und Ismene kämpfen miteinander, weil der eine sein Versprechen bricht, jährlich mit dem Herrschen abzuwechseln. Beide töten sich gegenseitig. Derjenige, der von außen angegriffen hat, wird vom neuen Herrscher Kreon verdammt, weshalb er nicht begraben werden darf. Antigone kann es nicht ertragen, dass ihr Bruder dieses Schicksal erleiden soll. Sie wendet sich gegen Kreons Urteil und begräbt ihren Bruder. Ich finde es ungeheuer spannend, wie viele Fragen in diesem Drama aufgeworfen werden. Antigone ist eine starke und autonome Frau, die sich um ihrer Familie und Ideale willen gegen den Herrscher auflehnt. Kreon entscheidet sich meiner Meinung nach am Anfang falsch und stellt sich gegen alle anderen Figuren, weil es ihm nicht gelingt, sich umzuentscheiden bzw. einen Fehler zuzugeben. Es ist für mich immer wieder faszinierend, dass viele Probleme und Verhaltensweisen von heute in so alten Texten vorkommen.

    5. Okt. 2024

  • withloveliane
    withloveliane

    76 Follower

    3,5

    "Dem Nächsten vom Geschlecht der Gefallenen"

    "Vieles Gewalt'ge lebt, und nichts Ist gewaltiger als der Mensch, (...)" "Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." "Des schlimmsten Todes sterbe für die schönste Tat." "Am ersprießlichsten ist, um glücklich zu sein, Der besonnene Sinn: nie frevle darum An der Götter Gesetz! Der Vermessene büßt Das vermessene Wort mit schwerem Gericht; Und der Trotzige lernt Noch weise zu werden im Alter."

    3. Dez. 2024

3 von 17 Rezensionen

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