Über die Liebe
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
In der Literatur wie im Leben bevorzugte Charlotte die Konstellation von Meister und Schülerin. Ihre Romanhelden sind gebieterisch – Solitäre im eitlen Gefunkel der Welt, ihre Heldinnen bescheiden, ohne Eleganz, ohne Schönheit, aber entschlossen, den Mann zu bekommen, den sie begehren. In ihrem kurzen Leben war Charlotte diese Erfüllung nicht vergönnt. Ihr belgischer »Maître« – verheiratet und desinteressiert – wies sie ab; ihr englischer Verleger– jung, gewandt und erfolgreich – schien ihr selbst zu sehr Liebling der Götter, um eine Verbindung mit ihm zu wagen. Der Mann, den sie schließlich nahm, war die letzte Wahl, ein phantasieloser Hilfspfarrer, mit dem sie erstaunlicherweise ein kurzes, ruhiges Glück fand. Ihre Briefe über die Liebe, an den Geliebten und die Geschichte ihres späten Glücks »von der nüchternsten Sorte« erscheinen hier zum ersten Mal in deutscher Sprache. Sie zeigen eine formidable Persönlichkeit, die unter ihrem taubengrauen Gefieder ein stürmisches, verwundetes Herz verbarg.
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Autorenbeschreibung
In der Literatur wie im Leben bevorzugte Charlotte die Konstellation von Meister und Schülerin. Ihre Romanhelden sind gebieterisch – Solitäre im eitlen Gefunkel der Welt, ihre Heldinnen bescheiden, ohne Eleganz, ohne Schönheit, aber entschlossen, den Mann zu bekommen, den sie begehren. In ihrem kurzen Leben war Charlotte diese Erfüllung nicht vergönnt. Ihr belgischer »Maître« – verheiratet und desinteressiert – wies sie ab; ihr englischer Verleger– jung, gewandt und erfolgreich – schien ihr selbst zu sehr Liebling der Götter, um eine Verbindung mit ihm zu wagen. Der Mann, den sie schließlich nahm, war die letzte Wahl, ein phantasieloser Hilfspfarrer, mit dem sie erstaunlicherweise ein kurzes, ruhiges Glück fand. Ihre Briefe über die Liebe, an den Geliebten und die Geschichte ihres späten Glücks »von der nüchternsten Sorte« erscheinen hier zum ersten Mal in deutscher Sprache. Sie zeigen eine formidable Persönlichkeit, die unter ihrem taubengrauen Gefieder ein stürmisches, verwundetes Herz verbarg.



