The shadow of what was lost - Buch eins der Licanius-Trilogie

The shadow of what was lost - Buch eins der Licanius-Trilogie

Paperback
4.641

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Beschreibung

„Eine erzählerische Sicherheit, die für ein Debüt selten ist ... Fans von Robert Jordan und Brandon Sanderson werden viel Bewundernswertes finden“ Guardian

WENN DAS SCHICKSAL RUFT, BEGINNT EINE REISE

Es sind zwanzig Jahre vergangen, seit die gottgleichen Auguren gestürzt und getötet wurden. Nun werden diejenigen, die ihnen einst dienten – die Begabten – nur verschont, weil sie die Vier Prinzipien der Rebellion, die ihre eigenen Kräfte stark einschränken, akzeptiert haben.

Als junger Begabter leidet Davian unter den Folgen eines Krieges, der verloren war, noch bevor er geboren wurde. Er und andere wie er werden verachtet. Aber als Davian entdeckt, dass er die verbotenen Kräfte der Auguren besitzt, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die alles verändern wird.

Im Westen wacht ein junger Mann, dessen Schicksal mit Davians verbunden ist, im Wald auf, bedeckt mit Blut und ohne jede Erinnerung daran, wer er ist...

Und im fernen Norden beginnt ein uralter Feind, der längst besiegt geglaubt war, sich zu regen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Episch
Format
Paperback
Seitenzahl
784
Preis
20.60 €

Merkmale

3 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
34%
28%
21%
2%
90%
10%
69%
76%
64%
23%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
89%
89%
89%
87%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam33%
Mittel67%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach0%
Komplex33%
Mittel67%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (67%)

Beiträge

14
Alle
5

❤️‍🔥 Licanius I - Grandioser Auftakt ❤️‍🔥

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 🖤✨ „Die Klingen des Verrats“ ✨🖤 ...Und schon wieder ein Debüt bei dem ich gar nicht fassen kann, dass es eines ist. WIE kann das bitte sein⁉️ Dieses Buch fühlt sich so UNFASSBAR durchdacht, komplex, intelligent und gleichzeitig unglaublich lebendig an❗️(Ich finde gar keine passenden Worte und müsste die komplette Rezension in Großbuchstaben verfassen um es zu verdeutlichen, wie episch dieses Werk für mich ist, und Hallo ➡️ das ist gerade mal Band 1🙆‍♀️ 👉 Diese Geschichte liest man nicht einfach, man versucht sie permanent zu entschlüsseln 🔐 James Islington dosiert seine Informationen auf eine Art, die mich komplett wahnsinnig gemacht hat❗️ Maximale Verwirrung❗️❗️❗️... und dennoch hab ich gleichzeitig einen auf ☝️haha, ich bin doch schlauer als der Verfasser und komme hinter das Große Ganze und hab voll den Durchblick bevor Islington selber bereit ist mir meine Antworten zu liefern.... wie das ausging wollt ihr wissen = 💯:0 für Islington 😆 Einfach nur Genial der Mann. Man bekommt ständig Szenen, Aussagen, Visionen oder Gespräche präsentiert, bei denen man sich denkt: „Hä?“ „Warum wird mir das jetzt erzählt?“ „Warum wirkt das so kryptisch?“ „Wieso fühlt sich das wichtig an?“ ❓️❓️❓️❓️❓️ …und irgendwann später: 💥 BOOM. 💥 Aha-Moment. 💥 Plötzlich greift alles ineinander. Und genau dann merkt man: Das war kein Zufall. Das war vorbereitet. Es lag tatsächlich auf der Hand, oder eigentlich hat James Islington mir das schon vor vielen Kapitel präsentiert. Dieses Buch lebt von Foreshadowing auf höchstem Niveau. Nicht von diesem künstlichen „Ich werfe mal mysteriöse Hinweise rein und löse sie später irgendwie auf“-Foreshadowing 😅 Nein. Das hier wirkt wie ein riesiges Uhrwerk🕰, bei dem Zahnräder⚙️ langsam ineinandergreifen. Man merkt einfach, dass Islington genau wusste, was er tut. Was er mit uns Lesern macht und hat sein wahrscheinlich stärkstes Talent voll und ganz auf uns los gelassen. (Okay schreiben✏️ kann der Mann auch, Worldbuilding🌏 konstruieren ebenfalls, Charaktertiefe YES auch❗️👌) Manchmal kann es auch echt anstrengend werden,.... meine Empfehlung 📌 einfach lesen ...nicht versuchen es zu entschlüsseln (wird wahrscheinlich trotz Hinweis nix nützen, es geschieht automatisch, man kann quasi nicht anders😂) Das Buch verlangt: 🧠 mitzudenken 🧠 Zusammenhänge zu speichern 🧠 Namen zu behalten 🧠 politische Ebenen zu verstehen 🧠 Aussagen zu hinterfragen 🧠 Perspektiven gegeneinander abzuwägen Man kann hier nicht einfach konsumieren. Man musst einfach aufmerksam bleiben. Und trotzdem (finde ich) verliert man NIE komplett den Überblick und DAS ist eigentlich das wirklich Beeindruckende daran. Denn obwohl die Welt unglaublich komplex ist, bleibt sie erstaunlich verständlich. Es gibt: ⚔️ zahlreiche wichtige Figuren 🏛️ verschiedene Gruppierungen 👑 politische Konflikte 🔮 unterschiedliche Magiesysteme 🕯️ uralte Geheimnisse ⏳ Zeit- und Erinnerungsthematiken …und trotzdem wirkt nichts überladen. Im Gegenteil: Die Geschichte erklärt genau so viel, wie sie erklären SOLL. Das fehlende Wissen fühlt sich nie wie ein Versäumnis an. Sondern wie ein Teil des Erzählens selbst. Du SOLLST manche Dinge noch nicht verstehen, damit sie später eine völlig neue Bedeutung bekommen. Und OMG… wenn diese Momente kommen?! 😭 Der Prolog allein verändert im Laufe der Geschichte gefühlt so oft komplett seine Bedeutung. Szenen, die zuerst wie einfache Gespräche wirken, bekommen plötzlich ein völlig anderes Gewicht. Charaktere, die eindeutig gut oder böse erscheinen, wirken irgendwann erschreckend grau oder drehen sich komplett. Und genau DAS liebe ich so so sehr daran. Die Figuren sind nicht eindimensional. Nicht mal ansatzweise. Sie fühlen sich menschlich an. Müde. Fehlerhaft. Zerrissen. Manche handeln grausam und trotzdem versteht man ihre Beweggründe irgendwie. Andere wirken zunächst vertrauenswürdig und plötzlich hinterfragt man alles. Ich liebe besonders die Hauptcharaktere, aber auch die Nebencharaktere sind so unfassbar wichtig und gut ausgearbeitet. Oft treiben in vielen Geschichten die Protagonisten die Geschichte alleine an, dass ist hier keinesfalls so❗️ 🗣Die Erzählperspektive fand ich hier großartig gewählt, da sie durch wechselnde Blickwinkel die Welt so viel größer, lebendiger und multidimensionaler macht. Dadurch kann die Handlung parallel an mehreren Orten stattfinden und fühlt sich viel epischer an, als es in einer Ich-Perspektive jemals möglich gewesen wäre. 📖Die Kapitel hatten für mich immer eine passende Länge. Nicht ein einziges Kapitel war langweilig oder überflüssig Ich wollte immer weiterlesen 🧐 Ein kleiner Kritikpunkt wäre höchstens die Karte am Anfang des Buches. Die hätte für mich ruhig etwas detailreicher sein dürfen. Gerade bei so vielen Orten, Tols und Reisen hätte ich es hilfreich gefunden, noch genauer nachvollziehen zu können, wo bestimmte Ereignisse stattfinden. Ein Glossar wäre eventuell auch recht sinnvoll gewesen, verstehe allerdings warum Islington nicht dazu gegriffen hat. Es hätte etwas vorweg genommen, was wir erst durchs lesen an den richtigen Stellen erfahren sollten. (Hab mir mein eigenes erstellt 😆 könnte vielleicht hilfreich für Band 2 + 3 sein) Das Ende?!?!?! 😭😭😭 Ich sitze einen Tag nach Beendigung immer noch sprachlos da. Das Verrückteste... Je mehr Antworten man bekommt, desto mehr denkt man plötzlich wieder über ALLES nach, was vorher passiert ist. Dieses Buch ist nicht einfach Fantasy. Es ist ein riesiges Puzzle. Ein Netz aus Andeutungen, Wahrheiten, Perspektiven und Manipulationen. Und ich kann jetzt schon sagen: Das ist definitiv eine Geschichte, die beim Re-Read wahrscheinlich nochmal komplett anders wirkt❗️ Ganz großes Kino. Ganz großes Fantasy-Handwerk. Und für mich eines der beeindruckendsten Debüts, die ich je gelesen habe. 🖤✨ Sternebewertung brauche ich wahrscheinlich keine, wer bis hierher gelesen hat kann sich sicherlich denken das es von mir wenn möglich, weit über der 5 Sterne 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟 verdient hätte.

❤️‍🔥 Licanius I - Grandioser Auftakt ❤️‍🔥
5

​Ein episches Must-Read für Plot-Liebhaber und High-Fantasy-Fans!

​Mit „The Shadow of What Was Lost“ (dem Auftakt der Licanius-Trilogie) liefert James Islington ein ambitioniertes Debüt ab, das geschickt klassische Fantasy-Tropes mit einem modernen, hochkomplexen Plot verwebt. Wer eine Mischung aus der epischen Welt von Der Herr der Ringe und den politischen Intrigen von Game of Thrones sucht, wird hier definitiv fündig. ​Worum geht es? ​Zwanzig Jahre ist es her, dass die gottgleichen Auguren gestürzt und ausgelöscht wurden. Die verbliebenen Magier – die „Begabten“ – werden von der Bevölkerung verachtet und können nur überleben, weil sie sich den vier strengen Dogmen der Rebellen unterworfen haben, die ihre Kräfte drastisch einschränken. ​Im Mittelpunkt steht Davian, ein junger Magieschüler, dem die Versiegelung seiner Kräfte droht. Doch dann entdeckt er, dass er die verbotenen Fähigkeiten der Auguren besitzt: Er kann Lügen erkennen. Als er auf eine gefährliche Mission geschickt wird, bricht er zusammen mit seinem besten Freund Wirr auf. Gleichzeitig erwacht im Westen ein junger Mann ohne Gedächtnis und blutüberströmt im Wald, während im fernen Norden ein längst geglaubter Feind erwacht... ​Die Stärken des Buches • ​Rasantes Tempo & Packende Handlung: Nach einem etwas holprigen und wackeligen Start nimmt die Geschichte enorm an Fahrt auf und entwickelt einen großartigen, eigenen Rhythmus. Das Buch ist absolut ereignisreich und vollgepackt mit Plot-Entwicklungen. • ​Komplexes Worldbuilding & Mysterien: Islington wirft den Leser in eine dichte, vielschichtige Welt mit zahlreichen Fraktionen, Imperien und Geheimnissen. Das Besondere: Als Leser weiß man oft weniger als die Figuren und muss sich – genau wie die Charaktere – die Puzzleteile der Geschichte sukzessive erarbeiten. Das macht das Buch unvorhersehbar und extrem fesselnd. • ​Dynamische Charaktere & Starke Freundschaft: Die drei Hauptfiguren Davian, Wirr (Wirrander/Will) und Asha sind sympathisch und wachsen einem schnell ans Herz. Besonders die tiefe Freundschaft zwischen den Protagonisten trägt die oft schweren Entscheidungen, die sie treffen müssen. ​Was man wissen sollte (Kritikpunkte) • ​Fokus auf Plot statt tiefer Charakterstudien: Wer charaktergetriebene Fantasy mit tiefen psychologischen Analysen sucht, könnte hier etwas zu kurz kommen. Die Figuren sind sympathisch und entwickeln sich, dienen aber primär dazu, die verwickelte Handlung voranzutreiben. • ​Hohe Informationsdichte: Es gibt viele Namen, Orte und wechselnde Perspektiven. Man muss beim Lesen aufmerksam bleiben, da oft unklar ist, wer welche Absichten verfolgt und wer auf welcher Seite steht. • ​Der Cliffhanger: Das Buch endet mit einer absolut überraschenden Enthüllung und lässt viele Fragen offen. Man sollte Band zwei (An Echo of Things to Come) also am besten schon parat haben! ​Fazit ​„The Shadow of What Was Lost“ ist vielleicht kein Werk von seltener, literarischer Genialität, aber ein handwerklich verdammt gut geschriebener, extrem unterhaltsamer High-Fantasy-Roman. Für Fans von verworrenen Plots, magischen Geheimnissen und dichter Atmosphäre ist dieses Buch ein absolutes Must-Read. ​Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5 Sterne) – Ein großartiger Start in eine epische Saga, der Lust auf mehr macht!


​Ein episches Must-Read für Plot-Liebhaber und High-Fantasy-Fans!
5

Gehaltvolles Fantasyepos

Wie gut möchte ein Debütroman bitte sein? Der Auftakt dieser Reihe war der absolute Wahnsinn. Es wurde eine sehr komplexe Welt mit spannenden Magiesystem erschaffen. Hier fügt sich wirklich alles wie ein Uhrwerk zusammen und ist so immersiv. Das hier ist kein Buch fürs entspannte nebenher lese. Nein, es ist genau das Gegenteil. Konzentration ist angesagt. Das Buch lebt von politischen Konflikten, Intrigen, Verrat, vielen Charakteren und mysteriösen Rätseln. Sogar verschiedene Zeitebenen und Welten. Es ist so viel in Teil 1 passiert, so dass es sich richtig als "Ende vom Anfang" anfühlt. SO muss epische Fantasy sein.

5

High Fantasy in seiner besten Form, ich bin sprachlos wie tief eine Welt gehen kann

Rezensionsexemplar von NetGalley zur Verfügung gestellt Wenn einer ein wirklich großer Fantasy Fan ist, dann bin ich das. Aber ich bin über die High Fantasy Welten noch nie wirklich hinaus gekommen, von Herr der Ringe und GoT mal abgesehen. Daher wollte ich mich nun endlich mal an eine Epische Fantasy machen und daher passte es gut, dass dieses Buch meine Neugier weckte! Wenn man über moderne Epic Fantasy recherchiert, fällt man immer wieder über den Namen von James Islington und wie ich nach diesem Teil feststellen musste, ist dies auch gerechtfertigt, sorry aber das Buch ist einfach Hammer, eine ganz neue Liga in der unendlich großen Welt der Fantasybücher! Wir tauchen mit diesem Buch ab, in eine Welt, in der mächtige Magier einst wie beinahe göttliche Wesen herrschten, dann jedoch gestürzt und ausgelöscht wurden. Jahrzehnte später beginnt dann etwas altes und geheimnisvolles zurückzukehren und nach und nach entsteht ein Konflikt ungeahnten Ausmaßes. Die Idee aus verlorener Geschichte, verbotener Magie, Prophezeiungen, Zeit, Erinnerung und Wahrheit, zu einem Buch zusammen zu fügen, erschafft eben dieses mit einer unbeschreiblichen Sogwirkung auf seine Leser. Man merkt schnell: Hier steckt ein Meister dahinter, der sein Handwerk perfekt beherrscht und uns nicht einfach nur eine Geschichte erzählen will, denn er baut ein großes und verworrenes Puzzle, dessen Teile Stück für Stück perfekt ineinandergreifen. James Islingtons Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch. Er verliert sich nie in unnötigem und schafft es definitiv, Bilder im Kopf entstehen zu lassen, die bleiben. Besonders stark ist sein Gespür für Timing: Dadurch entsteht das Gefühl, ständig einen Schritt voranzugehen, während im Hintergrund bereits viel größere Dinge vorbereitet werden, was es einfach zu etwas großem macht. Die Welt Andarra fühlte sich für mich an, wie es nur die High Fantasy in ihrer besten Form kann. Alte Reiche, vergessene Mächte, uralte Feindschaften, politische Intrigen, magische Schulen, mysteriöse Artefakte und eine Geschichte, die sich über Jahrtausende erstreckt – all das macht diese Welt lebendig und enorm tief. Das Magiesystem ist durchdacht, spannend und bietet genau die richtige Mischung aus Struktur und Geheimnis. Natürlich gehören zu jeder guten und epischen Geschichte Figuren, die das Buch lebendig machen und tragen. Hier wurden mit Davian, Asha, Wirr und Caeden eine tolle Gruppe geschaffen, die unglaublich viel Raum einnehmen und perfekt zusammen passen. Es gibt den klassische Außenseiter, der schnell zeigt, dass in ihm deutlich mehr steckt. Mutig, loyal und voller innerer Konflikte. Dann die intelligente und willensstarke Asha, voller Emotionen. Ihre Entwicklung fand ich mit am besten. Aber natürlich gibt es auch den loyalen und sympathischen Charakter, der das emotionale Zentrum der Gruppe ist. Nicht zu vergessen ist Caeden, vermutlich der faszinierendste Charakter. Geheimnisvoll und gebrochen, auf der Reise durch seine Vergangenheit. The Shadow of What Was Lost ist genau die Art von High Fantasy, die Fans von großen Welten, komplexen Magiesystemen und clever aufgebauten Plots lieben werden und auch einfach brauchen! Ein beeindruckendes Buch, das mit jeder Seite größer, mutiger und faszinierender wird.

High Fantasy in seiner besten Form, ich bin sprachlos wie tief eine Welt gehen kann
5

Was für ein Anfang...

Ich bin wirklich sprachlos. Gerade wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt... Alter! Die Welt ist so durchdacht und es gab kein Kapitel, das irgendwie langweilig war. Man bekommt ein Mindfuck Moment nach dem anderen und ich kann auf den zweiten Band kaum warten. Absolute Empfehlung! 🙈

Was für ein Anfang...
4.5

Toller Start in eine anspruchsvolle komplexe Reihe

Die Licanius Trilogie bekommt durch den Adrian Verlag ein neues Gewandt und erstmals erscheinen alle drei Bände in Deutscher Übersetzung. Übersetzt hat das Buch Ruggero Leó. Durch The Will of The Many auf den Autor Aufmerksam geworden, wollte ich auch den ersten Teil der Licanius Trilogie lesen. The Shadow of what was lost hat mir richtig gut gefallen, jedes Kapitel warf mehr Fragen auf als das vorherige, was viel Raum zum Rätseln und spekulieren lässt. Die Geschichte ist anspruchsvoll und komplex und das ist hier nur der Anfang. Dieser erste Teil macht Lust auf alles was noch kommt. Eine Welt mit Magie, Intrigen und Zeitreisen. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass die Charaktere wenig in die Tiefe gehen. James Islington legt sein Hauptaugenmerk auf die Welt und die Geschichte und weniger auf die Charaktere. Ich mag es wenn ich wirklich mit den Charakteren mitleiden kann und mich verbunden fühle, dass war hier noch nicht wirklich der Fall. Trotzdem freue ich mich auf Band 2 und 3 und bin gespannt was der Autor noch für uns bereit hält

5

Fantasy mit Sogwirkung

"Alles, was ich wollte, bekam ich Alles, wovon ich träumte, erreichte ich Alles, was ich fürchtete, besiegte ich Alles, was ich hasste, zerstörte ich Alles, was ich liebte, bewahrte ich Und so lege ich das Haupt nieder, von Verzweiflung erschöpft Denn alles, was ich brauchte, ist verloren." "The shadow of what was lost" ist der erste Band von James Islingtons Licanius-Trilogie. Und es freut mich sehr, dass der Adrian Verlag für die Neuausgabe die Originalcover übernommen hat. Vor allem freut es mich aber, dass sie die Reihe vollständig bringen. (Wir erinnern uns: Knaur hat die Reihe nie zu ende gebracht.) "Warum hassen sie uns so sehr? Der Krieg ist seit fünfzehn Jahren vorbei. Ich hatte nichts damit zu tun. Diese Straßenjungen - ich glaube, die waren damals noch nicht einmal geboren." Einst herrschten die Auguren, mächtige Magier mit seherischen Fähigkeiten über unser Land. Doch dann brach der große Krieg gegen sie aus und beendete ihre Herrschaft. Alle Auguren wurden hingerichtet. Ihre Diener - die Begabten - wurden neuen Gesetzen unterworfen, die es ihnen untersagten nicht Begabte zu verletzen. Mein Name ist Davian. Auch ich bin ein Begabter. Zusammen mit meinen Freunden wachse ich in der Akademie für Begabte auf. Auch wenn das strengstens überwachte Leben hier nicht immer leicht ist, fühle ich mich doch wohl. Doch meine Tage sind gezählt. Man wird mich zu einem Schatten machen, denn die verbotene Magie, die Magie der Auguren, fließt durch meine Adern. Bei den Prüfungen werde ich nicht mehr verbergen können, was ich bin ... ein Augur. "Ich weiß es nicht, Werr. Ich fühle mich nur so ... beschmutzt. Zutiefst angewidert. Als hätte ich gerade den größten Fehler meines Lebens begangen, ohne eine Möglichkeit, ihn wieder zu korrigieren." Was habe ich auf den Erscheinungstermin hingefiebert! Und dann: Wow! Was für eine grandiose Story! "The shadow of what was lost" ist High Fantasy, wie ich sie am liebsten nur noch lesen möchte. Eine Welt voller Magie und Geheimnisse, mit zerstrittenen Fraktionen und einem sehr fragilen Frieden. Mit Charakteren, die mit sich selbst hadern. Die nicht immer wissen, was richtig ist und manchmal auch das Falsche tun. Es geht um Freundschaft und Vertrauen, Intrigen und Geheimnisse, um Schuld und Sühne. Doch vor allem geht es um den freien Willen und ob es diesen überhaupt gibt. Eine Frage, die mich selbst auch immer wieder beschäftigt. Denn stets steht für mich die Frage im Raum: Ist es das, was ich will oder werde ich gerade von irgendwas/irgendwem manipuliert? Und obendrauf gibt es noch Zeitreisen, Zeitverschiebungen. Leute, das war einfach nur genial! Die Story ist überaus spannend und hat mich so in ihren Bann gezogen, dass ich mir in der Mittagspause den Wecker stellen musste, damit ich nicht vergesse wieder an die Arbeit zu gehen. Die Charaktere fand ich sehr interessant, vor allem Davian und Caeden. Es steckt etwas Großartiges hinter diesen Figuren - in ihrer Vergangenheit. Und ich bin sehr, sehr gespannt, was ich hier noch herausfinden werde. Band 2 kann ich daher kaum erwarten und ich freue mich sehr, dass es nicht mehr lange dauern wird bis zum ET. Wenn ihr High Fantasy liebt, dann werdet ihr an der Licanius-Trilogie von James Islington nicht vorbeikommen. "Was immer du getan hast, hindert dich nicht daran, ab jetzt Gutes zu tun."

Fantasy mit Sogwirkung
5

Was für ein Debütroman! 😳

Das Buch hat mich von Anfang an mit seiner komplexen Welt, den vielen Geheimnissen und den faszinierenden Charakteren gefesselt 👀 Es ist definitiv kein Buch, das man nebenbei liest, denn man muss aufmerksam bleiben, Theorien aufstellen und zwischen den Zeilen lesen. Genau das hat mir so viel Spaß gemacht 😍 James Islington versteht es meisterhaft, Hinweise zu streuen und den Leser immer wieder zu überraschen. Besonders die Enthüllungen gegen Ende haben mich komplett sprachlos zurückgelassen 🤯 Wer intelligente Fantasy mit Intrigen, Mysterien und großartigen Plot-Twists liebt, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben. Ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung 😍

5

Einfach Hammer. Knoten im Gehirn, aber absolut grandios. Rätselhaft, mysteriös und kompliziert. Ich liebe es.

5

Das war mal wieder ein richtig gutes Buch, eines von jenen seltenen Exemplaren, in das ich richtig tief eingetaucht bin, mitgefiebert und Theorien erstellt habe, mitgelacht und mitgeflucht habe - und die Welt bestaunt habe, die sich Stück vor Stück vor mir eröffnet hat. 📖 „The Shadow of what was lost“ handelt von Vertrauen und Misstrauen und Vorurteile, wenn ich die ganze epische Geschichte, die unterschiedlichen Zeitebenen, Schatten, Begabten, Auguren beiseite schiebe und den Kern offen lege. Der starke Kern leitete mich wie ein Leuchtfeuer durch (die besten) erzählerischen Abgründe von Islington. Kurzum: Ich habe das epische Abenteuer, die Reise und all die Gefahren, die die Figuren überstehen müssen, unglaublichen genossen. Es fängt ganz klassisch an: Davian und seine Freunde wachsen in einer Welt auf, in der ihre Kräfte strengsten reglementiert werden und die sie auf einer abgeschirmten Schule lernen. Als Dav ein Geheimnis über seine eigene Magie erfährt, muss er fliehen. Dav als Protagonist ist mir ein richtiger Freund geworden, dem ich gern gefolgt bin. Natürlich hat er den „Stempel“ des Auserwählten, dem ein großes Schicksal bevorsteht. Aber er ist charmant und entwickelt sich, kämpft für seine Selbstbestimmung und seine Freunde - und das macht ihn zu einem großartigen Charakter. Genauso gerne bin ich seinem Freund Werr und noch einigen anderen Figuren gefolgt, die mir ans Herz gewachsen sind. Altersmäßig treffen wir in Islingtons Roman auf einen bunten Mix (manche könnten auch ein paar Jährchen mehr auf den Buckel haben, als das bloße Auge sieht), sodass wir im Buch selten mit Teeniedramen konfrontiert werden, auch wenn die PoV-Träger relativ jung sind. Das Magiesystem kam differenziert daher, doch ich hatte nicht das Gefühl, von Anfang an mit Details bombardiert zu werden. Islington entwickelt Magie und Welt in Dialogen und Erlebnissen, sodass wir alles mit den staunenden Figuren entdecken konnten. Und es gibt nicht wenig zu entdecken. Auf jeder Seite warten neue Wunder, grausame Erkenntnisse oder Aha-Momente, die einen völlig neuen doppelten Boden offenbaren. Zeitliche und magische Ebene inbegriffen, die nicht nur den Sinn haben, die Geschichte komplexer zu machen, sondern ihr Tiefe verleihen. Und je tiefer die Geschichte wird, desto mehr hinterfragt man die Motive der Figuren. Woher kommen sie? Was denken sie? Was fühlen sie? Was verbergen sie in ihrem inneren Kern? Die Fragen beschäftigen mich auch über den ersten Band hinaus noch. Ich habe es geliebt, nicht meilenweit durch den Schlamm waren zu müssen, um von A nach B zu kommen. Der Plot spielt oft in Städten, Palästen, Ruinen, Ortschaften und Tavernen. Die geschäftige Urbanität habe ich sehr genossen. „The Shadow of what was lost“ lässt einen mit vielen Fragen im Kopf zurück - und mit dem Gefühl, nicht mehr von der Welt lassen zu können. Ich habe hier und dort gesehen, dass es Islingtons Erstling war, insbesondere als es aufs Ende zu ging und er den Balanceakt zwischen anziehendes Tempo und der Zusammenführung der Fäden meistern musste. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Ich habe jede Minute, die ich mit dem Buch verbracht habe, so genossen.

5

Die Licanius-Trilogie von James Islington wird nach Jahren vom @adrian_verlag neu aufgelegt und erscheint endlich komplett auf Deutsch. Grund genug, den ersten Band nun zu lesen - nach "The Will of the Many" und "The Strength of the Few" war ich sehr gespannt auf diese Reihe. Nach einem verheerenden Krieg gegen die mächtigen Auguren leben die magiebefähigten Begabten unter strengen Gesetzen, während eine uralte Bedrohung jenseits einer zerfallenden Barriere erwacht. Der junge Davian, der trotz seiner Schwierigkeiten mit der Magie verbotene Fähigkeiten entdeckt, muss seine Heimat verlassen, um Antworten über seine eigene Identität und die drohende Gefahr zu finden. Gemeinsam mit seinen Freunden und dem mysteriösen, gedächtnislosen Caeden gerät er in ein Netz aus politischen Intrigen, vergessener Geschichte und gefährlichen Zeitreisen. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen sie erkennen, dass die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen, während das Schicksal der Welt von Taten abhängt, die teils schon Jahrhunderte in der Vergangenheit liegen. Wieder entwirft Islington eine überaus komplexe Welt mit einer sehr vielschichtigen Handlung, und wieder kann man sich dem Sog nicht entziehen. Band 1 der Licanius-Saga ist High Fantasy vom Feinsten, die das nostalgische Gefühl von Klassikern mit frischen, intelligenten Aspekten verknüpft und immer wieder spektakuläre Wendungen einbaut. Die Charaktere wachsen einem durch ihre authentischen Zweifel und ihre loyale Freundschaft schnell ans Herz, während sie sich durch ein Geflecht aus Prophezeiungen und Zeitreisen manövrieren. Es ist beeindruckend, wie präzise jedes Detail des Weltenbaus in die Handlung greift. Eine große Empfehlung für dieses Buch, das mich durch sein perfekt durchdachtes Plot-Puzzle und die gelungene Mischung aus klassischer Epik und modernen Zeitreise-Elementen von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.

4.5

Wahnsinnig komplex und mitreißend

Mit dem ersten Band der Licanius-Trilogie steigt man in eine sehr komplexe Geschichte um Lügen, Wahrheiten, Vertrauen, Machtmissbrauch, Zeitreise und alten Legenden ein. Dadurch, dass auch nicht alle Protas alles wissen und oft vor Rätseln stehen, wird man selbst sehr gut mitgenommen und lernt nach und nach die Welt, die Gesellschaft und ihre Magie kennen. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt. Der Erzählstrang von Asha gefällt mir dabei am besten. Generell hat diese Geschichte mit Asha und Kara richtig starke Frauenfiguren. Davian finde ich auch sehr interessant und wie in vielen Figuren dieses Buches steckt mehr in ihm als man denkt. Die Gefahr aus dem Norden hinter der Barriere hat mich sehr stark an Game of Thrones erinnert und ich bin sehr gespannt, was es damit auf sich hat und wer dahinter steckt. Ich bin sehr froh, das Buch in einer Leserunde gelesen zu haben, denn sonst hätte ich vieles sicher nicht verstanden. Der Austausch hat sehr geholfen. Dem Buch hätte auf jeden Fall ein Glossar gut getan. Zum Glück gibt es eines auf Islingtons Website. Ich freue mich darauf, die Reihe weiterzulesen und bin gespannt, ob manche Theorien, die ich beim Lesen entwickelt habe, wahr werden oder ob ich mich völlig täusche.

4.5

Was für ein Brocken

Geschichte ist super und macht Spaß zu lesen! Nur die ganzen Verstrickungen, Plot Twist, Zeitreisen, Charaktere mit mehreren Namen haben für mich das Verlangen nach einem Glossar zum Nachschlagen geweckt. Beim nächsten Teil werde ich auf alle Fälle anfangen mir Notizen zu machen. 😅

3.5

3.75 ⭐️

Ein interessanter Einstieg in diese Trilogie. Mir haben die Protagonisten sehr gut gefallen. Deren Hintergründe zu erfahren, war für mich das spannendste an dem Buch und ich habe immer mitgeraten. Probleme hatte ich teilweise mit der Übersetzung, dem Worldbuilding und den 3-5 verschiedenen Namen für eine Person oder einen Ort. Daher nur 3.75 Sterne. Ansonsten aber ein wirklich guter erster Teil. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten Teilen noch herauskommt und passieren wird. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen!

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