The God of the Woods: A Novel
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Buchinformationen
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Atmosphärischer Spannungsroman in den amerikanischen Wäldern und Bergen in den 1960er und 70er Jahren
Bewertung: Highlight bis Must Read Nachdem mich „Der andere Arthur“ der Autorin begeistert hat, wollte ich ein weiteres Werk von ihr lesen und habe mich für dieses Buch entschieden. Vorneweg: ich würde es nicht als Thriller sehen, sondern als Spannungsroman. Es brauchte seine Zeit bis ich im Sog war, aber dann war ich so drin und gefesselt und wollte unbedingt weiter lesen. Im Ferienlager der van Laars mitten im Wald und Bergen Nordamerikas verschwindet ihre Tochter, nachdem vor 14 Jahren schon der Sohn verschwand. Wir begleiten die Ereignisse aus verschiedenen POVs und zu den verschiedenen Jahren. Ich fand die abwechselnden Eindrücke durch die verschiedenen POVs sehr gelungen, musste mich aber auch erst einfinden. Manche Personen waren hier sympathischer als andere und ja weiter in der Geschichte es ging, desto mehr Enthüllungen kommen, desto spannender fand ich es. Der Roman ist sehr gesellschaftskritisch, sei es die Rolle der Frau, das Gefälle zwischen arm und reich oder auch was sexualisierte Gewalt angeht. Manche Schicksale haben mich sehr berührt und waren sehr tragisch, gerade die von A. und C. Es ist krass, was sich gut vernetzte Reiche teilweise herausnehmen können und wie egal ihnen die Auswirkungen auf ihr Umfeld dann sind, Hauptsache, sie bekommen ihren Willen. Ich kann den Roman wärmstens empfehlen, man sollte nur keinen Thriller wie Fitzek erwarten.
Wow! Dieser Buchtitel hat den Kern des Romans absolut getroffen! Unbedingt lesen oder hören! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Also, eines sei vorweg gesagt: Wer hier einen Thriller à la Fitzek erwartet, wird definitiv enttäuscht! Wer aber einen leisen, vielschichtigen, psychologisch feinfühligen und zugleich spannenden Thriller lesen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer! Mit feinem Gespür für menschliche Abgründe und einer erkennbaren Liebe zur Natur erzählt Liz Moore eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und familiäre Beziehungen. Die Protagonisten und Schauplätze sind großartig beschrieben, sind nicht übertrieben und wirken echt, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. „Der Gott des Waldes“ ist ein stilles Buch (was ich ja sehr gerne mag), welches lange nachhallt und definitiv unter die Haut geht. Ich habe das Hörbuch gehört, bereue aber sehr, dieses Buch nicht in den Händen gehalten zu haben! Daher absolute Leseempfehlung! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Gott des Waldes von Liz Moore
Ein unglaublich fesselnder Roman! Der bildhafte Schreibstil von Liz Moore hat mich sofort in den Bann gezogen. Besonders beeindruckend ist, wie die vielen Charaktere zu Beginn eingeführt werden und sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Die Geschichte rund um Barbara ist spannend erzählt und wird durch die Einblicke in die Vergangenheit perfekt ergänzt. Dadurch entsteht eine dichte, atmosphärische Handlung, die man kaum aus der Hand legen kann. Ein echtes Highlight!

"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"
Unglaublich gute Charaktere, spannender Plot und komplizierte Beziehungsgeflechte. Ein Roman, der nicht für jeden ist, da es unglaublich viele Charaktere gibt und die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Ich musste mich anfangs in die Geschichte reinfinden, konnte dann aber schnell nicht mehr aufhören zu lesen. Langsam entstand ein Gesamtbild und das Ende war so ganz anders als erwartet.

Ein sehr atmosphärisches Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte spielt in einem Sommerferienlager, in dem ein Mädchen plötzlich verschwindet — und das ausgerechnet im selben Wald, in dem vor Jahren ihr Bruder spurlos verschwand. Zufall? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die Handlung ist durchweg spannend und vielschichtig aufgebaut. Besonders faszinierend ist die Erzählweise über mehrere Zeitebenen hinweg, die sich nicht immer sofort einordnen lassen. Genau das hat mich oft zum Nachdenken gebracht und eine ganz neue, tiefere Art des Mitfieberns geschaffen. Jede einzelne Geschichte innerhalb des Buches ist für sich schon fesselnd, doch die vielen Verstrickungen zwischen den Zeitebenen und Figuren regen zusätzlich zum Grübeln an. Es entsteht ein dichter, geheimnisvoller Teppich aus Andeutungen und Rätseln, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Und das Ende? Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet — eine echte Überraschung und der perfekte Abschluss für dieses außergewöhnliche Buch.

Atemberaubend
Der Gott des Waldes, hat mich auf jeden Fall in einen Sog gezogen. Es geht um das Feriencamp Emerson, wo sich jedes Jahr Kinder/ Jugendliche aufhalten, dieses liegt in einem Naturschutzgebiet, nahe eines verschlingenden Waldes. Geschrieben ist es aus der Sicht verschiedener Charaktere, was ich so spannend fand. Hier passiert es, dass der kleine Bear, spurlos verschwindet. Er ist der Sohn der reichen Familie Van Laar, denen das Naturreservat gehört. Niemand weiß was mit ihm passiert ist. Jahre später ist seine Schwester Barbara im Camp und verschwindet auch spurlos. Die angehende Kriminalpolizistin Judyta und viele andere Charaktere, die im Camp arbeiten, die Familie, jeder trägt etwas Geheimes in sich, was nach und nach den Leser erreicht. Ich fand es so spannend, wie sich die Geschichte entfaltet und es hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Super!!! ▪️ Feriencamp ▪️verschwundener Junge ▪️ Carl Stoddard ▪️ Die Hayes ▪️ Van Laar ▪️ der Schlitzer ▪️ Familiengeheimmis ▪️ Barbara ▪️ Falsches Leben
Packender Spannungsroman mit Twin Peaks Vibes🌲🏞️🔥
Dieses Buch hat mir einfach total gut gefallen! Der Schreibstil ist absolut flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt sehr viele Personen und einige Zeitsprünge. Die Überschriften und Zeitangaben der verschiedenen Kapitel helfen einen, den Überblick trotzdem zu behalten. Zudem ist es einfach unfassbar gut gemacht, wie quasi jedes Kapitel spannend endet und wir direkt wieder zu einer anderen Person springen. Das ist der Autorin wirklich super gut gelungen, uns als Leser*innen auf verschiedene Fährten zu locken und Spannung aufzubauen. Die Charaktere waren auch wirklich richtig toll ausgearbeitet! Besonders die weiblichen Charaktere nehmen eine besondere Rolle ein und mir hat dieser gesellschaftskritische Aspekt im Plot sehr gut gefallen. Das Buch spielt ja in den 1960er und 1970er Jahren in Nordamerika und ich fand die Stellung von Frauen sehr gut dargestellt. Das hat in mir wirklich ganz viele unterschiedliche Emotionen hervorgerufen. On top ist das Setting auch einfach so bildhaft beschrieben! Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit den verschiedenen Protas durch den Wald des Reservats streifen. In meinen Augen ist das wirklich sehr gut gelungen. Mir hat das auch richtige Twin Peaks Vibes gegeben. Zum Spannungsteil: ganz wichtig, wir lesen hier keinen Thriller! Wer das erwartet, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht glücklich. An alle anderen: lest das Buch! Ist wirklich eine tolle Empfehlung, gerade auch jetzt im Sommer! Mich hat es super unterhalten und die knapp 600 Seiten kamen mir nicht annähernd so viel vor.
•Highlight 🏕️🌳
„Der Gott des Waldes“ hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte über 2 verschwundene Kinder und deren Familien beinhaltet viele Plots, allerdings mit einem abgeschlossenen Ende. Die einzelnen Personen und deren Handlungen waren spannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind gut strukturiert, dadurch ist es mir leicht gefallen, den Überblick über alle Protagonist*innen und Handlungszeitpunkte behalten zu können. Liebs

Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.
Ich war aufgrund der vielen positiven Rezensionen und dem tollen Cover, wie ich finde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Version, sehr neugierig auf das Buch. Vorab hat mich am meisten der Crime Aspekt interessiert, während des Lesens war es dann eher das Schicksal der Figuren und deren Verwicklungen in das und abseits des Ermittlungsgeschehens. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil im Vergleich zu den meisten anderen Thrillern, die ich bisher gelesen habe, das Erzähltempo langsamer ist. Außerdem muss man sich einige Figuren merken. Der Zeitstrahl am Anfang der Kapitel für die verschiedenen Erzählperspektiven hat die Zuordnung für mich aber recht einfach gemacht. Man hatte relativ schnell einen groben Überblick was in welcher Abfolge in der Vergangenheit passiert ist und konnte so die verschiedenen Kapitel wie Puzzleteile an die richtigen Stellen setzen. Nach und nach ergibt sich so ein Gesamtbild und das hat für mich die Sogwirkung erzeugt. Nach den ersten 100 Seiten war ich gefesselt und bin durch die Seiten geflogen. Das Setting eignet sich perfekt für eine Sommerlektüre. Es ist heiß und stickig und die Mücken schwirren am See, im Ferienlager, im Naturschutzgebiet und im Sommerhaus der wohlhabenden Familie Van Laar. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn ich denke wenn einen der Klappentext interessiert, sollte man sich auf die Geschichte einlassen. Es lohnt sich. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich mir etwas mehr Tempo am Ende gewünscht hätte und am Anfang kurz gebraucht habe um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Trotzdem war die Auflösung gut und überraschend. Der Titel klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es wurden am Ende noch einmal viele kleine Erzählschnipsel erklärt und allgemein ist das Buch einfach sehr gut aufgebaut. Man merkt einfach nicht was man alles gesagt bekommt oder kann es noch nicht deuten. Dazu kommen viele falsche Fährten und interessante, oft undurchsichtige Figuren. Das alles hat es für mich zu einer sehr guten Erzählung gemacht. Von mir eine definitive Empfehlung True Crime Fans, man kann perfekt miträtseln und könnte sich vorstellen, dass die Geschichte echt ist. Und auch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen das etwas gemäßigtere Tempo haben.

Bei diesem Buch hatte ich aufgrund von vorangegangenen Rezensionen so meine Bedenken ob es mir nicht zu komplex werden würde und ich irgendwann den Faden verlieren würde. Einige Leser hatten angemerkt dass es einem die Zeitsprünge schwer machen dem Geschehen zu folgen. Hiermit hatte ich definitiv keinerlei Probleme. Allerdings war es mal wieder so dass meine Erwartungen aufgrund der vielen 5-Sterne-Bewertungen wohl zu hoch waren. Es war für mich ein gutes Buch, das ich gerne und für meine Verhältnisse auch recht zügig gelesen habe, aber ein Highlicht war es nicht. Insgesamt kam mir zu wenig Spannung auf.
Das Buch ist kein typischer Thriller sondern eher ein Spannungsroman. Man muss sich erst an die Zeitsprünge gewöhnen um die Geschichte zu verstehen. Die ersten ca.150 Seiten fand ich es nicht sehr interessant allerdings je weiter man liest um so mehr entsteht Spannung und man möchte das Drama herausfinden. Mit dem Ende und der tatsächlichen Auflösung des Falles hätte ich allerdings nicht gerechnet und war am Ende sehr erstaunt. Man darf keinen typischen Thriller erwarten. Leseempfehlung 4 /5 🌟
Ich habe das Buch empfohlen bekommen von meiner Arbeitskollegin und wusste nicht zurecht, was mich erwarten würde nur dass es gut ist. Als ich zu lesen begann, musste ich mich erst einmal an die vielen verschiedenen Personen und Namen gewöhnen. Liz Moore lässt jeden Kapitel eine andere Person zu Wort kommen und erzählt deren Sichtweise. Zentrale Mittelpunkt steht Barbara Van Laar und ihre Familie. Die Van Laars besitzen ein großes Stück Land und haben dort ein Camp Emerson gegründet. Es ist ein Ferienlager für reiche Kinder. Die Kinder sollen dort die Liebe zur Natur und Naturverbundenheit entdecken und dürfen auch auf einen Survival Trip gehen. Barbara von Laar ist verschwunden. Spurlos. Wie bereits ihr Bruder vor 14 Jahren. Stück für Stück legt Liz Moore die Geschichte da. Es ist nicht erzählt wie ein klassischer Thriller aus Sicht der Polizei, aber auch nicht aus Sicht des Opfers. Ich als Leserin setze das Puzzle Stück für Stück durch die unterschiedlichen Perspektiven der erzählenden Menschen zusammen. Nachdem ich die ersten 100-150 Seiten geschafft hatte und wusste, wer wer ist, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die unterschwellige Spannung, was genau passiert war, war durch alle Seiten spürbar.
Definitiv weniger spannend als erwartet, aber hat mir dennoch gut gefallen! ,,Der Gott des Waldes” ist eher ein Familiendrama als ein spannender Thriller, dennoch haben mir gerade die familiären Verwicklungen und die Beziehungen der Charaktere besonders gut gefallen! Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, es war dann teils doch etwas langatmig, alles in allem war es aber dennoch sehr interessant. Das Ende hab ich so nicht kommen sehen und fand die Auflösung dann doch gut gelungen
Thriller-Highlight, dabei aber so viel mehr
Von vorne bis hinten fantastisch. In meinen Augen ein genialer Aufbau, der trotz vieler Perspektiven und Zeitsprünge, nie (!) unübersichtlich wird. Starke Figuren, schwer verdauliche Themen und eine ganz ganz starke Spannungskurve, die ungefähr ab der Hälfe des Buches nochmal steil ansteigt. Das Ende ist, genau wie der Rest des Buches, einfach gelungen. Ich habe absolut rein gar nichts auszusetzen. Eines meiner Jahreshighlights ❤️
Liz Moore entführt uns mit wunderbar gewählten Worten in ein Feriencamp mitten in einem Naturreservat der USA. Ausdruckstark und schön beschrieben lernen wir die Charaktere kennen. Die Teanager und Betreuer im Camp und die reiche Familie im Haus auf den Hügel. Es liest sich flott und man ist sofort in der Geschichte zumal sich auch schnell die ersten Geheimnisse andeuten, so dass man gern wissen möchte, was dahinter steckt. Die Zeitsprüngemachen es abwechslungsreich und interessant. Der Spannungsbogen war ziemlich hoch, auch durch die Zeitsprünge. Dies hat mir gut gefallen, ebenso die Sicht der verschiedenen Charaktere. Mit manchen hat man mitfühlen können, andere waren nervig. Die Themen, die angesprochen werden sind aktuell und der Umgang mit den gesellschaftlichen Problemen hat sich auch heute kaum geändert. Das Ende kam dann nicht ganz überraschend, trotzdem war es spannend erzählt. Allerdings gefiel mir das Ende so nicht. Das hätte ich mir anders gewünscht. Ich finde das so nicht ok, aber zur Geschichte passt es trotzdem, regt zum Nachdenken an und bleibt im Gedächtnis. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben, finde den Titel nicht passend aber ich kann es jedem empfehlen, der Spannungsromane mit verschiedenen Zeitebenen und Gesellschaftskritik mag.
Ein großartiger Roman!
Mit "Der Gott des Waldes" liefert uns Liz Moore einen wirklich spannenden und fesselnden Roman, den ich von der ersten bis zur letzten Seiten genossen habe. "Sie erzählte, das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren. Und den Verstand." Die Geschichte beginnt im Sommer 1975 in den Adirondack Mountains und wir befinden uns im Camp Emerson. Das Camp und das umliegende Land mit den wunderschönen Wäldern gehören der Familie Van Laar. Es ist schon ein etwas elitäres Camp und die Van Laars sind seit Generationen eine angesehene Familie. Eines Morgens jedoch ist ein Mädchen aus einer der Hütten verschwunden: die dreizehnjährige Barbara - die Tochter der Van Laars. Die Erschütterung ist groß, denn 14 Jahre zuvor verschwand schon einmal ein Kind ... ihr Bruder Bear, den sie nie kennengelernt hat. Ist das ein Zufall oder hat es jemand auf die Van Laars abgesehen? Hat der gerade aus dem Gefängnis entflohene sogenannte "Schlitzer" was damit zu tun? Auch zur Zeit von Bears Verschwinden trieb er sich nämlich in den Wäldern herum. Und welche Geheimnisse haben die Van Laars selbst? Die Suche nach der Wahrheit beginnt. Liz Moore hat mit "Der Gott des Waldes" einen wirklich spannenden Gesellschaftsroman geschrieben, der sich mit Selbstbestimmung und Freundschaft, aber auch mit dunklen Abgründen, sozialer Ungleichheit und dem damit einhergehendem Machtmissbrauch der Elite auseinandersetzt. Durch die Rückblenden liefert uns Moore nach und nach ein immer umfassenderes Bild der Geschehnisse und der Familie Van Laar, wie auch von deren Umfeld. Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich uns ein Bild zusammen bis wir endlich wissen, was vor 14 Jahren geschehen ist. Die Wahrheit kommt ganz plötzlich und unerwartet in einem kleinen Nebensatz und so brauchte ich einen Moment, bis die Erkenntnis sich durch meinen Schock gekämpft hatte und ich plötzlich verstand. Doch damit war noch lange nicht klar, ob und inwieweit das Ganze mit Barbaras Verschwinden zu tun hat. Moore hat die Geschichte in meinen Augen überaus klug und raffiniert aufgebaut. Ihre Charaktere sind durchweg interessant - die einen liebenswerter als die anderen - und Alice ist für mich eine ganz besonders tragische Figur in dieser Geschichte. Ganz besonders mochte ich auch die junge Ermittlerin Judy, ihr Verhalten im Allgemeinen, aber ganz besonders auch am Ende. Auch atmosphärisch ist der Roman wirklich sehr gut geschrieben, so hatte ich den typisch sommerlichen Geruch des Waldes nach warmer, moosiger Erde förmlich in der Nase, wie ich die Geräusche von Wind in den Wipfeln und Vogelgezwitscher auch im Ohr hatte. Für mich ein rundum großartiges Leseerlebnis. Übersetzt aus dem Englischen von Cornelius Hartz.

PANIK 🌳🐿️🧚🏼🌳🐿️🦉🧚🏼🌳🦉🧚🏼🌳🐿️🦉🌳🧚🏼🦉🌳 Das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren und den Verstand.
Camp Emerson in den Adirondack Mountains im August 1975: Im Sommercamp für Kinder und Jugendliche verschwindet die 13-jährige Barbara spurlos von einem Tag auf den anderen. Eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, das Mädchen bleibt verschwunden ... Insgesamt ist "Der Gott des Waldes" eine gelungene Mischung aus anspruchsvollem Krimi und Gesellschaftsroman. Die Geschichte dreht sich weniger um die Polizeiarbeit beim Verschwinden eines Kindes, sondern widmet sich viel mehr den gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Arm und Reich, Frau und Mann der 1960er- und -70er-Jahre. Auch wenn die Erzählung eher ruhig ist und immer wieder vor sich hin plätschert, ist der Gott des Waldes ein durchaus interessanter Roman, der sieben Zeitebenen und acht Erzählperspektiven hat. Genau dort liegt auch mein größter Kritikpunkt. Ich persönlich liebe in Büchern Zeitsprünge und verschiedene POV's und nur ganz selten habe ich damit ein Problem. Hier war es aber selbst mir zu viel. Teilweise konnte ich der Story nicht mehr folgen, wusste nicht ob die gerade erzählten Ereignisse in der Gegenwart oder in der Vergangenheit liegen und wenn in der Vergangenheit, wie weit denn in der Vergangenheit. Der Plot am Ende hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn ich das Ende schon einige Kapitel zuvor erraten habe, ist es keineswegs offensichtlich, was mit Bear und Barbara geschehen ist und bis zum Ende des Buches gibt es so einige spannende Wendungen. Ich habe mich trotz meiner kleinen Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und finde der Gott des Waldes ist ein guter Roman mit Krimielementen. Für einen 5-Sterne-Read fehlt mir allerdings doch irgendetwas. Vielleicht weniger Zeitsprünge und etwas mehr Spannung ...

Etwas ganz besonderes
Der Schreibstil, die Charaktere, die Atmosphäre, die Zeit in der es spielt…das alles macht etwas ganz besonderes aus diesem Buch. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber man taucht ein in diese Welt und fühlt sich direkt zugehörig. Ich habe es geliebt und kann es nur weiterempfehlen.
Vor einiger Zeit habe ich „Der Gott des Waldes" von Liz Moore gelesen - ein Thriller-Roman, der sich langsam entfaltet, aber mit jeder Seite intensiver wird. Der Einstieg war für mich etwas zäh, aber ich gebe Stephen King recht: Wer dranbleibt, wird belohnt. Ich fand die Geschichte super spannend, und ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven - das hat der Handlung Tiefe und Dynamik verliehen. Zwar waren einige Plots vorhersehbar, dennoch überzeugt die Geschichte mit einer dichten Atmosphäre und einem tiefgründigen Erzählstil. Ein absolut lesenswerter Thriller-Roman, dem ich solide 4 Sterne gebe. Bewertung:⭐️⭐️⭐️⭐️ #lizmoore #dergottdeswaldes #thrillerroman #rezension #spannung #perspektivwechsel #buchempfehlung #bookstagram

Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich mich sehr gefreut, das Buch über die Onleihe lesen zu können. Doch bis zu den ersten 300 von 700 Seiten des EBooks habe ich mich richtig gequält. Immer wieder habe ich den Roman zur Seite gelegt und immer mehr begeisterte Rezensionen tauchten auf, aber auch die ersten kritischen. Ein Abbruch lag nahe. Ich habe dann doch weiter gelesen, denn jetzt wurde es interessanter und auch spannend. Klischeehafte Stories von wohlhabenden Patriarchen, unsicheren und unterwürfigen Frauen bilden die Grundlage des Buchs. Die rich Kids kommen dazu und die armen Kids leiden darunter. Die Natur rund um die große Familienvilla "Selbst-Vertrauen" ist wild und lädt zum sich darin Verlaufen ein. Das Verschwinden der Geschwister unheimlich tragisch und traurig. Für viele ein Highlight. Von mir für die ersten 300 Seiten 1 ⭐️ für die letzten ⭐️⭐️⭐️⭐️ , also im Durchschnitt ⭐️⭐️⭐️ und für mich ein Fleiß-Sternchen fürs Durchhalten 🤣
Eine wunderbare Geschichte die in den 1960er und 1970er Jahren spielt, und was ich persönlich sehr mag in Bücher. Es geht um das Verschwinden eines 13 jährigen Mädchens in den 70er Jahren, die aus einem Ferienlager verschwunden ist und zu einer wohlhabenden Familie gehört. 14 Jahre zuvor ist ihr Bruder genau aus dem selben Camp verschwunden. Soll das wirklich ein Zufall sein? Faszinierend ist wie die Autorin die Umgebung des Camps und den Wäldern beschreibt, in einer düsteren und sehr spannenden Atmosphäre die sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind komplex aber vielschichtig, allerdings gibt es sehr viele davon was einem am Anfang etwas schwer föllt sich die Namen alle tu merken. Mit 590 Seiten ist der Roman zwar umfangreich, allerdings hätte es der Geschichte nichts abverlangt wenn sie kürzer gewesen wäre, da sie doch ein paar Längen hat, was für mich nicht hätte sein müssen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, und ich kann diesen Roman, jedem empfehlen der sich gerne in den Jahren zurüchversetzen lassen will.
Mein bisheriges Jahreshighlight 🩷
Lange überlegt ob ich mich dem Hype des Buches anschließe.... und was soll ich sagen: " ich bin froh das ich es getan habe" Lange nicht mehr so ein gutes Buch gelesen, in dem einfach alles stimmte. Die Spannung war bis zum Ende da, jeder Charakter wurde beeindruckend und detailliert beschrieben. Anfangs war es etwas schwierig in den Zeiten zu reisen, aber das legte sich ganz schnell und hinterher waren die Zeitsprünge ganz normal. Ich liebe einfach alles an dem Buch und vor allem das Ende!!!!
Anfangs dachte ich, dass ich schwer ins Buch reinfinden werde, da die Geschehnisse von verschiedenen Personen erzählt und auch zwischen den Jahren gesprungen wird. Aber die einige Kapitel sind kurz geschrieben, sodass ich immer wieder schnell in die Handlung reingefunden habe. Mich hat das Buch gepackt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich wollte einfach wissen, wie alles endet und es hat mich nicht enttäuscht. Ein wirklich guter Thriller, der mir persönlich aber zu viel gehypt wird. Dadurch habe ich das Buch leider von Anfang an mit zu hohen Erwartungen gelesen.

Wow, wow, wow, wie toll war dieses Buch denn bitte? Es hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen. Ich habe immer wieder bemerkt, wie bewusst langsam ich es gelesen habe. Zum einen hat mir der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren (von denen ich am Anfang immer Louise und Judyta verwechselt habe, warum auch immer?!) so gut gefallen und ich konnte mich gar nicht entscheiden, welchen Handlungsstrang ich dort am spannendsten fand, denn sie sind alle auf ihre Art unglaublich fesselnd. Und zum anderen habe ich immer wieder neue Verknüpfungen hergestellt und war von diesen ziemlich fasziniert. Natürlich war ich bei einigen auf dem Holzweg :-) Das Ende hatte ich mir ganz anders vorgestellt, allerdings hat es mich tief berührt und mir noch mal gezeigt, was ich hier für ein besonderes Buch in meinen Händen halte. Es wird auf jeden Fall einen Platz inmitten meiner Lieblingsbücher erhalten und noch eine ganze Weile meine Gedanken begleiten. So, so gut!!!!!!!! ❤️
Dieses Wunderwerk der Gefühle ist mein erstes Lesehighlight in 2025.
1961 in den Staaten verschwindet der Sohn einer reichen Familie. Vierzehn Jahre später dann auch seine Schwester. Der Roman behandelt beide Geschehnisse, also Zeitstränge, mit Hilfe der Sichtweisen von 12 (?) Personen. Neben „Gesang der Flusskrebse“ und „Von hier bis zum Anfang“-Vibes, war das Buch für mich doch auch ein sehr spannender Kriminalroman. Bisschen pausieren musste ich immer, wenn soziale Ungerechtigkeiten und die Unterdrückung der Frau (also die aus 1960 und 1970 - die, die anders bescheuert und mindestens so verwerflich war wie die heutige) zu zentral behandelt wurden. Hat mich dann immer bisschen zu viel fühlen lassen. —- ••• Sprachlich nicht zu überengagiert liest es sich ganz wunderbar. Ich habe es teilweise als Hörbuch gehört - ich finde @luise Helm einfach wirklich verdammt gut als Leserin. —- ••• Glasklare Leseempfehlung. Ich weiß, keine Überraschung. Ihr lest es eh schon alle.

Was für ein Ritt….. Gleich zu Beginn des Buches verschwindet das 13 jährige Mädchen Barbara van Laar aus einem Sommerferiencamp eines Naturreservats, welches ihrer sehr wohlhabenden Familie gehört . Wir befinden uns im August 1975 und springen zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Somit erfahren wir, dass bereits 1961 der 8 jährige Sohn der van Laars , der Bruder Barbaras,in den Wäldern des Naturreservats verschwand. Außerdem erfahren wir so einiges über die gesamte Familie und deren Angestellten. Die Handlung entfaltet sich Schritt für Schritt und wird dabei immer rasanter. Man sollte etwas Geduld mitbringen. Diese lohnt sich aber. Trotzdessen wurde für mich die Geschichte an manchen Stellen künstlich zu sehr hinausgezogen. Daher einen Stern Abzug. Die kurzen Kapitel sorgten allerdings dafür, dass man nur noch “dieses eine Kapitel“ lesen wollte und somit generell sehr schnell voran kam. Meines Erachtens nahm dann die Handlung relativ spät an Fahrt auf. Dies hat dann aber ziemlich zum Schluss die Phase des Miträtselns wieder wett gemacht. Mit dem Ende konnte ich relativ gut leben. Dennoch zweifele ich einen Teil davon an…. Welchen, kann ich hier natürlich nicht schreiben 🙈😂. Alles in allem hat mich Liz Moore mit diesem Roman aber sehr gut unterhalten können 🤩. Ich kann mir diese Geschichte auch gut als Mini- Serie vorstellen😀.
Gesellschaftsroman
Ich hatte überlegt das Buch abzubrechen, es aber dann doch durchgezogen. Die erste Hälfte des Buches war für mich ziemlich langatmig. Es wurden die einzelnen Charaktere vorgestellt, was ansich ja gut ist. Ich bin nur nicht so richtig rein gekommen. Es wurde dann besser und ich habe mitgefiebert. Das Ende fand ich toll. Die Kapitel sind kurz gehalten und toll geschrieben. Für mich ist es nur kein Thriller, sondern ein Gesellschaftsroman. Ich bin im Nachhinein froh das Buch doch zu Ende gelesen zu haben. Manchmal muss man eben etwas Geduld aufbringen.
Ein echt fesselnder Thriller den ich nicht aus der Hand legen konnte.
Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und bin echt froh darüber. Die Geschichte fängt langsam an wird aber mit jeder Seite immer spannender. Die Zeitsprünge sind anfangs etwas verwirrend und man muss sich schon viele Namen merken aber im Laufe der Geschichte passt alles zusammen und man versteht so langsam die Zusammenhänge. Die Story nimmt sehr schnell an Fahrt auf und ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie alles zusammenpasst und wie es weitergeht. Ein sehr spannendes Buch, eine klare Leseempfehlung von mir 📚💞
Jahreshiglight 💚 🌟
Ich hab es von Anfang bis Ende geliebt!! Die ganze Atmosphäre war wahnsinnig gut ! Man konnte sich in jede einzelne, der durchaus zahlreichen Personen hineinversetzen. Die Zeitsprünge und die Charaktere waren super umgesetzt! Ich fand es sehr spannend und hab einfach nur mitgefiebert und gerätselt! Ich weiß nicht warum, aber die 60er Jahre geben den perfekten "Horrorvibe" , vll versteht jemand, was ich damit meine ! Super super gutes Buch! Unbedingt lesen :)
Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr zwiegespalten. Wer von einem Buch erwartet, dass alle 10 Seiten etwas Neues und Aufregendes passiert, dem wird dieses Buch zu langatmig sein. Die Autorin legt bei ihrer Geschichte viel mehr Wert auf die Charaktere, als auf dje Handlung. Mir hat das Buch daher gut gefallen. Man hat die vielen verschiedenen Charaktere nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern sehr intensiv, sodass man wirklich das Gefühl bekommen hat, diese persönlich zu kennen. Außerdem legt die Autorin dar, wie das Frauenbild der damaligen Zeit durch die Gesellschaft geprägt wurde und das Frauen viel mehr sind, als die Vergangenheit gedacht hat.
Packende, charmante Mischung aus Yellow Jackets und ein Zwilling kommt selten allein
Liz Moore entführt in „Der Gott des Waldes“ in die geheimnisvolle, rustikale Welt eines abgelegenen Ferienlagers. Die idyllische Atmosphäre wird mit aufregenden Erlebnissen wie Schwimmwettbewerben im See und Survivaltraining kombiniert, die für die Jugendlichen prägende Momente darstellen. Besonders der Trip zur Selbstbehauptung ist für viele das erste Mal, auf eigenen Beinen zu stehen und Selbstvertrauen zu finden. Doch die wahre Spannung entsteht durch die Machtspiele der reichen Männer, die sich alles nehmen und ihre eigenen Regeln aufstellen – zu Lasten der „normalen“ Menschen und besonders der Frauen, die oft unfassbare Wege finden müssen, sich durchzusetzen. Einige zerbrechen daran, andere wachsen über sich hinaus. Typische gruselige Lagerfeuergeschichten verstärken die mystische Atmosphäre und bringen die Jugendlichen zusammen, während sie gleichzeitig ihre Ängste und Hoffnungen reflektieren. Moore gelingt es, verschiedene Erzählperspektiven und Zeitfenster zu nutzen, um die unterschiedlichen Hintergründe der Jugendlichen darzustellen und zu zeigen, wie sie trotz unterschiedlicher Verhältnisse in der rauen Natur zueinanderfinden und sich Halt geben. Die Nebencharaktere und Erzählstränge verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe, und die Geschichte bleibt stets spannend bei einem angenehmen Tempo. „Der Gott des Waldes“ ist ein packendes Leseerlebnis, das die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Wachstum inmitten von Geheimnissen und Machtkämpfen zwischen Geschlechtern, Generation und sozialen Schichten meisterhaft einfängt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Jahreshighlight!
Definitiv eins der Bücher, die man in diesem Jahr unbedingt gelesen haben sollte (da bin ich einer Meinung mit Barack Obama!) 😉 Der Gott des Waldes ist ein absolut vielschichtiger Spannungsroman und verbindet Nervenkitzel mit Gesellschaftskritik. Das Setting in einem Sommercamp für Kinder wohlhabender Familien im Jahr 1975 baut eine spannungsgeladene Atmosphäre auf und durch die vielen verschiedenen Perspektiven, aus denen das Buch erzählt ist, entstehen immer wieder Cliffhanger, die einen atemlos weiterlesen lassen. Zu Recht habe ich das Buch schon vielfach auf Instagram oder Youtube gesehen und die Besprechungen waren meist sehr begeistert - genau so ging es mir auch! Obwohl die Geschichte sehr komplex ist und verschiedene Perspektiven und Zeitebenen (von den 1950er Jahren bis 1975) verbindet, führt die Autorin sehr klar durch die Handlung. Ich habe mich beim Lesen nie verloren oder verwirrt gefühlt. Ganz im Gegenteil - die Suche nach der Wahrheit über Bears und Barbaras Verschwinden ist eine dramatische und facettenreiche Geschichte über Reichtum, Macht und Abhängigkeiten, aber auch über Freundschaft und Loyalität. Für mich definitiv ein Jahreshighlight!

"Alice schämte sich dafür, dass sie zu dumm war, Delphine dafür, dass sie zu klug war. Eine Frau durfte weder das eine noch das andere sein."
Sehr spannender und atmosphärischer Roman mit Thriller Elementen über eine Familie dessen Junge im Wald verschwindet und ca. 13 Jahre später verschwindet seine Schwester Barbara. In verschiedenen Zeitsträngen und unterschiedlichen POVs erfahren wir, was damals und heute passiert ist. 🌲🌳 Die Spannung wird langsam aufgebaut und ca. ab Seite 200 war ich von der tragischen Story einfach gefesselt. 🙌🏼 Tolles Buch.💚

Sehr viel richtig gemacht. 👍👍👍👍 „Der Gott des Waldes“ hat mir insgesamt ganz gut gefallen und trotz das die Geschichte so garnicht meins war, wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings ganz schön durchkämpfen. Es wurde teilweise sehr in die Länge gezogen und so wirklich was passiert ist auch nicht. Der Schreibstil ist top 👍 und lässt einen am Ball bleiben, trotz das die Geschichte sehr unspektakulär und langsam erzählt wird. Für mich blieb die Spannung durch die vielen Personen und Zeitsprünge etwas auf der Strecke, hat das ganze aber irgendwie abwechslungsreich und doch etwas spannend gemacht. Mmhh 🤔. Bin jetzt verwirrt 😖. Habe zumindest etwas gebraucht um reinzukommen und mir alles zu merken. Ich kann allerdings verstehen, warum so viele Leute die Geschichte mögen 👍👍 und auch 5 ⭐️ vergeben. Ich fand das Buch jetzt nicht super gut, aber irgendwie hab ich es doch gemocht 😊. Vielleicht mag ich ja doch Romane und weiß es aber noch nicht 🤔🤔. Den mehr wie ein Roman / Familiendrama ist es leider nicht. Thriller oder Krimi nie im Leben. Dafür fehlte noch einiges. Aber…………… durchaus Lesenswert 🤔😁. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen. Ist auch ein Pluspunkt. Von mir gibts super gute 3,5 ⭐️ von 5 ⭐️

Ein Gesellschaftsroman der allerfeinsten Sorte! 🤞🏼
Spannend! Diese Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen 🤩 Es geht um Missstände, Machtverhältnisse und das Leben einfacher Leute in den 70er-Jahren. Trotz der vielen Charaktere und Zeitsprünge fiel es mir an keiner Stelle schwer, der Handlung zu folgen - es wurde dadurch sogar nur noch aufregender! Ich habe mit so einigen Figuren sympathisiert, aber das Schicksal von Alice hat mich besonders getroffen .. 💔 Zwei verschwundene Kinder, eine zerrüttete Familie und verschiedenste Verstrickungen, die man beim besten Willen nicht erahnt 😶 dicke Empfehlung meinerseits!
**Sie gingen in den Wald – und kamen nie zurück**
„Das eine Mal, im Ferienlager…“ – klingt erst wie der Anfang eines schlechten Witzes oder einer Teenie-Komödie à la American Pie. Aber was hier passiert, hat nur bedingt mit flüchtigen Sommerflirts oder Lagerfeuergeschichten zu tun: Zwei Kinder – Geschwister und Sprösslinge der reichen Camp-Besitzer – verschwinden spurlos. Im Abstand von 14 Jahren. Gott des Waldes ist kein Buch, das sofort mit der Tür ins Haus fällt. Es nimmt sich Zeit – und das ist auch gut so finde ich. Die Zeitsprünge, die unterschiedlichen Perspektiven, die ruhigen Momente zwischen den eigentlichen Geschehnissen – all das gibt der Geschichte eine Tiefe, die unter die Haut geht. Spannung baut sich hier nicht durch platte Cliffhanger auf, sondern durch das stetige Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas Unaussprechliches lauert. Ein atmosphärischer Thriller, der sich langsam entfaltet, aber dafür lange nachwirkt.
Warum das Buch "Der Gott des Waldes" heißt, erschließt sich mir irgendwie nicht so richtig. Sehr viele Protagonisten, sehr viele Zeitsprünge, meist undurchsichtige Verhaltensweisen. Machtmissbrauch, Drogen, zuviel Geld, Angst vor der eigenen Courage.... Es liest sich gut, aber... Manchmal sind Entscheidungen zu treffen, die nicht zu aller Wohlgefallen sind. Doch regelt Geld und Macht wirklich alles? Sollte nicht doch das soziale Gewissen mal auftauchen? Das Blatt wendet sich für alle Guten zum Guten. Die Bösewichte werden, in diesem Fall, bestraft. Doch die endgültige Antwort wird sich erst mit einem hoffentlich 18. Geburtstag ergeben.
Ein Roman, der mich total gefesselt hat!
Natürlich zum einen wegen den beiden Vermissten, die gesucht werden, zu einer unterschiedlichen Zeit. (Die Zeitsprünge sind durch einen Zeitstrahl gekennzeichnet. Das hat für mich super funktioniert) Aber auch aufgrund der vielen Figuren, die hier eine Rolle spielen und nach und nach ihre Fassetten zeigen. Man erfährt Schritt für Schritt mehr und mehr und doch rätselt man, wie kann das gelaufen sein? Gibt es Zusammenhänge ? Ich find das Buch grandios, habe es trotz der vielen Seiten sehr schnell gelesen und es sehr genossen.
Feriencamp des Grauens
Das hat Spaß gemacht! Man rätselt, man leidet, man gruselt sich ein wenig... Eine tragische Familiengeschichte mit lauter unglücklichen Menschen die sich gegenseitig noch tiefer ins Unglück treiben. Dazu eine kleine feine Krimigeschichte die aber irgendwie nur vordergründig Raum einnimmt. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und bis zum (zugegebenermaßen wenig überzeugenden) Ende nicht mehr losgelassen. Ich mag einfach gerne Geschichten mit vielen Verdächtigen bei denen man mitknobeln und seine eigenen Theorien aufstellen kann.
Eine runde Geschichte
3,5 Sterne- gut, solide, empfehlenswert Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen. Es eignet sich dafür wunderbar. Die Geschichte ist am Ende rund und gelungen. Ich habe einen Thriller erwartet. Aber es war eher ein gemächlich erzählter Roman. Man kommt schnell in die Geschichte rein und das eigentliche Ereignis, das Verschwinden von Barbara, findet recht früh statt. Die vielen Personen und Verbindungen waren am Anfang etwas viel und schwierig. Die Zeitsprünge fand ich jetzt weniger anstrengend. Die schnellen Wechsel der Perspektiven finde ich immer gut, weil ich damit schnell durch die Geschichte komme. Zwischendurch hatte das Buch einige Längen, aber ich wollte immer wissen, wie es weiter geht.
💚🍃🌳„Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei, so laut du kannst. „🌳🍃💚
Ich habe erst einmal eine Weile gebraucht, um reinzukommen, da man sich an die vielen Perspektivenwechsel und Zeitsprünge gewöhnen muss. Ich fand das Buch teilweise auch viel zu lang gezogen, insgesamt war es aber eine interessante und teilweise auch spannende Story. Es gibt bessere, aber auch schlechtere Bücher – also für mich ein solides Mittelmaß :-) Den Hype ist es aus meiner Sicht aber nicht wert.
Spannungsgeladen, atmosphärisch dicht, unblutig – ein Meisterwerk der Komplexität!
Wow, was für ein Buch! Ich habe den vielen überschwänglichen Kritiken nicht so recht getraut, aber kann mich tatsächlich anschließen. In vielen verschiedenen Handlungssträngen, aus unterschiedlichen Perspektiven und auf wechselnden Zeitebenen erzählt Liz Moore die Geschichte der Bankiersfamilie Van Laar, denen ein Naturreservat mit angeschlossenem Feriencamp in den Adirondack Mountains gehört, aus dem ihre 13-jährige Tochter Barbara eines Tages plötzlich verschwindet. Brisant: Mehr als zehn Jahre zuvor ist schon Barbaras älterer Bruder Bear hier im Wald spurlos verschwunden… Der Aufbau des Buches ist sehr komplex und auf wundersame Weise war trotzdem immer klar, wo in der Geschichte wir uns gerade befinden. Die Charaktere hatten erstaunlich viel Tiefe, obwohl die Geschichte von so vielen Blickwinkeln getragen wurde. In Nebensätzen wurden Themen wie die Unterdrückung der Frauen, soziale Ungerechtigkeit, Rollenmuster- und Erwartungen der Zeit (60er und 70er Jahre) angesprochen. Und die Beschreibungen des Geländes waren wirklich einzigartig. Ich konnte durchgehend die Sommercamp-Vibes spüren, konnte den Wald und das Lagerfeuer praktisch riechen, die vielen Kinder beim Lachen, Schwimmen, Herumtoben hören. Grandios! Ich mag langsam erzählte Geschichten, doch leider war das Pacing, insbesondere am Anfang, etwas zu langsam, mein einziger Kritikpunkt. 150 Seiten weniger hätten der Geschichte keinen Abbruch getan und das Buch hätte mich im Vorhinein vielleicht weniger abgeschreckt. Es war aber tatsächlich wie auf dem Cover versprochen: Nachdem sich die ersten Seiten etwas zogen, konnte ich das Buch nach etwa 200 Seiten kaum noch aus der Hand legen und habe die verbleibenden 400 in kürzester Zeit verschlungen. Ich kann „Der Gott des Waldes“ wärmstens an alle empfehlen, die Lust auf einen komplexen, unblutigen, plotgetriebenen Roman mit einer einzigartigen Atmosphäre und einem tollen Spannungsbogen ohne großartige Schockmomente haben. Wir bewegen uns irgendwo im Spektrum zwischen Thriller und Gesellschaftsroman und diese Gratwanderung ist perfekt gelungen.
Buchinformationen
Beiträge
Atmosphärischer Spannungsroman in den amerikanischen Wäldern und Bergen in den 1960er und 70er Jahren
Bewertung: Highlight bis Must Read Nachdem mich „Der andere Arthur“ der Autorin begeistert hat, wollte ich ein weiteres Werk von ihr lesen und habe mich für dieses Buch entschieden. Vorneweg: ich würde es nicht als Thriller sehen, sondern als Spannungsroman. Es brauchte seine Zeit bis ich im Sog war, aber dann war ich so drin und gefesselt und wollte unbedingt weiter lesen. Im Ferienlager der van Laars mitten im Wald und Bergen Nordamerikas verschwindet ihre Tochter, nachdem vor 14 Jahren schon der Sohn verschwand. Wir begleiten die Ereignisse aus verschiedenen POVs und zu den verschiedenen Jahren. Ich fand die abwechselnden Eindrücke durch die verschiedenen POVs sehr gelungen, musste mich aber auch erst einfinden. Manche Personen waren hier sympathischer als andere und ja weiter in der Geschichte es ging, desto mehr Enthüllungen kommen, desto spannender fand ich es. Der Roman ist sehr gesellschaftskritisch, sei es die Rolle der Frau, das Gefälle zwischen arm und reich oder auch was sexualisierte Gewalt angeht. Manche Schicksale haben mich sehr berührt und waren sehr tragisch, gerade die von A. und C. Es ist krass, was sich gut vernetzte Reiche teilweise herausnehmen können und wie egal ihnen die Auswirkungen auf ihr Umfeld dann sind, Hauptsache, sie bekommen ihren Willen. Ich kann den Roman wärmstens empfehlen, man sollte nur keinen Thriller wie Fitzek erwarten.
Wow! Dieser Buchtitel hat den Kern des Romans absolut getroffen! Unbedingt lesen oder hören! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Also, eines sei vorweg gesagt: Wer hier einen Thriller à la Fitzek erwartet, wird definitiv enttäuscht! Wer aber einen leisen, vielschichtigen, psychologisch feinfühligen und zugleich spannenden Thriller lesen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer! Mit feinem Gespür für menschliche Abgründe und einer erkennbaren Liebe zur Natur erzählt Liz Moore eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und familiäre Beziehungen. Die Protagonisten und Schauplätze sind großartig beschrieben, sind nicht übertrieben und wirken echt, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. „Der Gott des Waldes“ ist ein stilles Buch (was ich ja sehr gerne mag), welches lange nachhallt und definitiv unter die Haut geht. Ich habe das Hörbuch gehört, bereue aber sehr, dieses Buch nicht in den Händen gehalten zu haben! Daher absolute Leseempfehlung! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Gott des Waldes von Liz Moore
Ein unglaublich fesselnder Roman! Der bildhafte Schreibstil von Liz Moore hat mich sofort in den Bann gezogen. Besonders beeindruckend ist, wie die vielen Charaktere zu Beginn eingeführt werden und sich nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Die Geschichte rund um Barbara ist spannend erzählt und wird durch die Einblicke in die Vergangenheit perfekt ergänzt. Dadurch entsteht eine dichte, atmosphärische Handlung, die man kaum aus der Hand legen kann. Ein echtes Highlight!

"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"
Unglaublich gute Charaktere, spannender Plot und komplizierte Beziehungsgeflechte. Ein Roman, der nicht für jeden ist, da es unglaublich viele Charaktere gibt und die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Ich musste mich anfangs in die Geschichte reinfinden, konnte dann aber schnell nicht mehr aufhören zu lesen. Langsam entstand ein Gesamtbild und das Ende war so ganz anders als erwartet.

Ein sehr atmosphärisches Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte spielt in einem Sommerferienlager, in dem ein Mädchen plötzlich verschwindet — und das ausgerechnet im selben Wald, in dem vor Jahren ihr Bruder spurlos verschwand. Zufall? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die Handlung ist durchweg spannend und vielschichtig aufgebaut. Besonders faszinierend ist die Erzählweise über mehrere Zeitebenen hinweg, die sich nicht immer sofort einordnen lassen. Genau das hat mich oft zum Nachdenken gebracht und eine ganz neue, tiefere Art des Mitfieberns geschaffen. Jede einzelne Geschichte innerhalb des Buches ist für sich schon fesselnd, doch die vielen Verstrickungen zwischen den Zeitebenen und Figuren regen zusätzlich zum Grübeln an. Es entsteht ein dichter, geheimnisvoller Teppich aus Andeutungen und Rätseln, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Und das Ende? Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet — eine echte Überraschung und der perfekte Abschluss für dieses außergewöhnliche Buch.

Atemberaubend
Der Gott des Waldes, hat mich auf jeden Fall in einen Sog gezogen. Es geht um das Feriencamp Emerson, wo sich jedes Jahr Kinder/ Jugendliche aufhalten, dieses liegt in einem Naturschutzgebiet, nahe eines verschlingenden Waldes. Geschrieben ist es aus der Sicht verschiedener Charaktere, was ich so spannend fand. Hier passiert es, dass der kleine Bear, spurlos verschwindet. Er ist der Sohn der reichen Familie Van Laar, denen das Naturreservat gehört. Niemand weiß was mit ihm passiert ist. Jahre später ist seine Schwester Barbara im Camp und verschwindet auch spurlos. Die angehende Kriminalpolizistin Judyta und viele andere Charaktere, die im Camp arbeiten, die Familie, jeder trägt etwas Geheimes in sich, was nach und nach den Leser erreicht. Ich fand es so spannend, wie sich die Geschichte entfaltet und es hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Super!!! ▪️ Feriencamp ▪️verschwundener Junge ▪️ Carl Stoddard ▪️ Die Hayes ▪️ Van Laar ▪️ der Schlitzer ▪️ Familiengeheimmis ▪️ Barbara ▪️ Falsches Leben
Packender Spannungsroman mit Twin Peaks Vibes🌲🏞️🔥
Dieses Buch hat mir einfach total gut gefallen! Der Schreibstil ist absolut flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt sehr viele Personen und einige Zeitsprünge. Die Überschriften und Zeitangaben der verschiedenen Kapitel helfen einen, den Überblick trotzdem zu behalten. Zudem ist es einfach unfassbar gut gemacht, wie quasi jedes Kapitel spannend endet und wir direkt wieder zu einer anderen Person springen. Das ist der Autorin wirklich super gut gelungen, uns als Leser*innen auf verschiedene Fährten zu locken und Spannung aufzubauen. Die Charaktere waren auch wirklich richtig toll ausgearbeitet! Besonders die weiblichen Charaktere nehmen eine besondere Rolle ein und mir hat dieser gesellschaftskritische Aspekt im Plot sehr gut gefallen. Das Buch spielt ja in den 1960er und 1970er Jahren in Nordamerika und ich fand die Stellung von Frauen sehr gut dargestellt. Das hat in mir wirklich ganz viele unterschiedliche Emotionen hervorgerufen. On top ist das Setting auch einfach so bildhaft beschrieben! Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit den verschiedenen Protas durch den Wald des Reservats streifen. In meinen Augen ist das wirklich sehr gut gelungen. Mir hat das auch richtige Twin Peaks Vibes gegeben. Zum Spannungsteil: ganz wichtig, wir lesen hier keinen Thriller! Wer das erwartet, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht glücklich. An alle anderen: lest das Buch! Ist wirklich eine tolle Empfehlung, gerade auch jetzt im Sommer! Mich hat es super unterhalten und die knapp 600 Seiten kamen mir nicht annähernd so viel vor.
•Highlight 🏕️🌳
„Der Gott des Waldes“ hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte über 2 verschwundene Kinder und deren Familien beinhaltet viele Plots, allerdings mit einem abgeschlossenen Ende. Die einzelnen Personen und deren Handlungen waren spannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind gut strukturiert, dadurch ist es mir leicht gefallen, den Überblick über alle Protagonist*innen und Handlungszeitpunkte behalten zu können. Liebs

Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.
Ich war aufgrund der vielen positiven Rezensionen und dem tollen Cover, wie ich finde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Version, sehr neugierig auf das Buch. Vorab hat mich am meisten der Crime Aspekt interessiert, während des Lesens war es dann eher das Schicksal der Figuren und deren Verwicklungen in das und abseits des Ermittlungsgeschehens. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil im Vergleich zu den meisten anderen Thrillern, die ich bisher gelesen habe, das Erzähltempo langsamer ist. Außerdem muss man sich einige Figuren merken. Der Zeitstrahl am Anfang der Kapitel für die verschiedenen Erzählperspektiven hat die Zuordnung für mich aber recht einfach gemacht. Man hatte relativ schnell einen groben Überblick was in welcher Abfolge in der Vergangenheit passiert ist und konnte so die verschiedenen Kapitel wie Puzzleteile an die richtigen Stellen setzen. Nach und nach ergibt sich so ein Gesamtbild und das hat für mich die Sogwirkung erzeugt. Nach den ersten 100 Seiten war ich gefesselt und bin durch die Seiten geflogen. Das Setting eignet sich perfekt für eine Sommerlektüre. Es ist heiß und stickig und die Mücken schwirren am See, im Ferienlager, im Naturschutzgebiet und im Sommerhaus der wohlhabenden Familie Van Laar. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn ich denke wenn einen der Klappentext interessiert, sollte man sich auf die Geschichte einlassen. Es lohnt sich. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich mir etwas mehr Tempo am Ende gewünscht hätte und am Anfang kurz gebraucht habe um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Trotzdem war die Auflösung gut und überraschend. Der Titel klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es wurden am Ende noch einmal viele kleine Erzählschnipsel erklärt und allgemein ist das Buch einfach sehr gut aufgebaut. Man merkt einfach nicht was man alles gesagt bekommt oder kann es noch nicht deuten. Dazu kommen viele falsche Fährten und interessante, oft undurchsichtige Figuren. Das alles hat es für mich zu einer sehr guten Erzählung gemacht. Von mir eine definitive Empfehlung True Crime Fans, man kann perfekt miträtseln und könnte sich vorstellen, dass die Geschichte echt ist. Und auch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen das etwas gemäßigtere Tempo haben.

Bei diesem Buch hatte ich aufgrund von vorangegangenen Rezensionen so meine Bedenken ob es mir nicht zu komplex werden würde und ich irgendwann den Faden verlieren würde. Einige Leser hatten angemerkt dass es einem die Zeitsprünge schwer machen dem Geschehen zu folgen. Hiermit hatte ich definitiv keinerlei Probleme. Allerdings war es mal wieder so dass meine Erwartungen aufgrund der vielen 5-Sterne-Bewertungen wohl zu hoch waren. Es war für mich ein gutes Buch, das ich gerne und für meine Verhältnisse auch recht zügig gelesen habe, aber ein Highlicht war es nicht. Insgesamt kam mir zu wenig Spannung auf.
Das Buch ist kein typischer Thriller sondern eher ein Spannungsroman. Man muss sich erst an die Zeitsprünge gewöhnen um die Geschichte zu verstehen. Die ersten ca.150 Seiten fand ich es nicht sehr interessant allerdings je weiter man liest um so mehr entsteht Spannung und man möchte das Drama herausfinden. Mit dem Ende und der tatsächlichen Auflösung des Falles hätte ich allerdings nicht gerechnet und war am Ende sehr erstaunt. Man darf keinen typischen Thriller erwarten. Leseempfehlung 4 /5 🌟
Ich habe das Buch empfohlen bekommen von meiner Arbeitskollegin und wusste nicht zurecht, was mich erwarten würde nur dass es gut ist. Als ich zu lesen begann, musste ich mich erst einmal an die vielen verschiedenen Personen und Namen gewöhnen. Liz Moore lässt jeden Kapitel eine andere Person zu Wort kommen und erzählt deren Sichtweise. Zentrale Mittelpunkt steht Barbara Van Laar und ihre Familie. Die Van Laars besitzen ein großes Stück Land und haben dort ein Camp Emerson gegründet. Es ist ein Ferienlager für reiche Kinder. Die Kinder sollen dort die Liebe zur Natur und Naturverbundenheit entdecken und dürfen auch auf einen Survival Trip gehen. Barbara von Laar ist verschwunden. Spurlos. Wie bereits ihr Bruder vor 14 Jahren. Stück für Stück legt Liz Moore die Geschichte da. Es ist nicht erzählt wie ein klassischer Thriller aus Sicht der Polizei, aber auch nicht aus Sicht des Opfers. Ich als Leserin setze das Puzzle Stück für Stück durch die unterschiedlichen Perspektiven der erzählenden Menschen zusammen. Nachdem ich die ersten 100-150 Seiten geschafft hatte und wusste, wer wer ist, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die unterschwellige Spannung, was genau passiert war, war durch alle Seiten spürbar.
Definitiv weniger spannend als erwartet, aber hat mir dennoch gut gefallen! ,,Der Gott des Waldes” ist eher ein Familiendrama als ein spannender Thriller, dennoch haben mir gerade die familiären Verwicklungen und die Beziehungen der Charaktere besonders gut gefallen! Zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht, es war dann teils doch etwas langatmig, alles in allem war es aber dennoch sehr interessant. Das Ende hab ich so nicht kommen sehen und fand die Auflösung dann doch gut gelungen
Thriller-Highlight, dabei aber so viel mehr
Von vorne bis hinten fantastisch. In meinen Augen ein genialer Aufbau, der trotz vieler Perspektiven und Zeitsprünge, nie (!) unübersichtlich wird. Starke Figuren, schwer verdauliche Themen und eine ganz ganz starke Spannungskurve, die ungefähr ab der Hälfe des Buches nochmal steil ansteigt. Das Ende ist, genau wie der Rest des Buches, einfach gelungen. Ich habe absolut rein gar nichts auszusetzen. Eines meiner Jahreshighlights ❤️
Liz Moore entführt uns mit wunderbar gewählten Worten in ein Feriencamp mitten in einem Naturreservat der USA. Ausdruckstark und schön beschrieben lernen wir die Charaktere kennen. Die Teanager und Betreuer im Camp und die reiche Familie im Haus auf den Hügel. Es liest sich flott und man ist sofort in der Geschichte zumal sich auch schnell die ersten Geheimnisse andeuten, so dass man gern wissen möchte, was dahinter steckt. Die Zeitsprüngemachen es abwechslungsreich und interessant. Der Spannungsbogen war ziemlich hoch, auch durch die Zeitsprünge. Dies hat mir gut gefallen, ebenso die Sicht der verschiedenen Charaktere. Mit manchen hat man mitfühlen können, andere waren nervig. Die Themen, die angesprochen werden sind aktuell und der Umgang mit den gesellschaftlichen Problemen hat sich auch heute kaum geändert. Das Ende kam dann nicht ganz überraschend, trotzdem war es spannend erzählt. Allerdings gefiel mir das Ende so nicht. Das hätte ich mir anders gewünscht. Ich finde das so nicht ok, aber zur Geschichte passt es trotzdem, regt zum Nachdenken an und bleibt im Gedächtnis. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben, finde den Titel nicht passend aber ich kann es jedem empfehlen, der Spannungsromane mit verschiedenen Zeitebenen und Gesellschaftskritik mag.
Ein großartiger Roman!
Mit "Der Gott des Waldes" liefert uns Liz Moore einen wirklich spannenden und fesselnden Roman, den ich von der ersten bis zur letzten Seiten genossen habe. "Sie erzählte, das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren. Und den Verstand." Die Geschichte beginnt im Sommer 1975 in den Adirondack Mountains und wir befinden uns im Camp Emerson. Das Camp und das umliegende Land mit den wunderschönen Wäldern gehören der Familie Van Laar. Es ist schon ein etwas elitäres Camp und die Van Laars sind seit Generationen eine angesehene Familie. Eines Morgens jedoch ist ein Mädchen aus einer der Hütten verschwunden: die dreizehnjährige Barbara - die Tochter der Van Laars. Die Erschütterung ist groß, denn 14 Jahre zuvor verschwand schon einmal ein Kind ... ihr Bruder Bear, den sie nie kennengelernt hat. Ist das ein Zufall oder hat es jemand auf die Van Laars abgesehen? Hat der gerade aus dem Gefängnis entflohene sogenannte "Schlitzer" was damit zu tun? Auch zur Zeit von Bears Verschwinden trieb er sich nämlich in den Wäldern herum. Und welche Geheimnisse haben die Van Laars selbst? Die Suche nach der Wahrheit beginnt. Liz Moore hat mit "Der Gott des Waldes" einen wirklich spannenden Gesellschaftsroman geschrieben, der sich mit Selbstbestimmung und Freundschaft, aber auch mit dunklen Abgründen, sozialer Ungleichheit und dem damit einhergehendem Machtmissbrauch der Elite auseinandersetzt. Durch die Rückblenden liefert uns Moore nach und nach ein immer umfassenderes Bild der Geschehnisse und der Familie Van Laar, wie auch von deren Umfeld. Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich uns ein Bild zusammen bis wir endlich wissen, was vor 14 Jahren geschehen ist. Die Wahrheit kommt ganz plötzlich und unerwartet in einem kleinen Nebensatz und so brauchte ich einen Moment, bis die Erkenntnis sich durch meinen Schock gekämpft hatte und ich plötzlich verstand. Doch damit war noch lange nicht klar, ob und inwieweit das Ganze mit Barbaras Verschwinden zu tun hat. Moore hat die Geschichte in meinen Augen überaus klug und raffiniert aufgebaut. Ihre Charaktere sind durchweg interessant - die einen liebenswerter als die anderen - und Alice ist für mich eine ganz besonders tragische Figur in dieser Geschichte. Ganz besonders mochte ich auch die junge Ermittlerin Judy, ihr Verhalten im Allgemeinen, aber ganz besonders auch am Ende. Auch atmosphärisch ist der Roman wirklich sehr gut geschrieben, so hatte ich den typisch sommerlichen Geruch des Waldes nach warmer, moosiger Erde förmlich in der Nase, wie ich die Geräusche von Wind in den Wipfeln und Vogelgezwitscher auch im Ohr hatte. Für mich ein rundum großartiges Leseerlebnis. Übersetzt aus dem Englischen von Cornelius Hartz.

PANIK 🌳🐿️🧚🏼🌳🐿️🦉🧚🏼🌳🦉🧚🏼🌳🐿️🦉🌳🧚🏼🦉🌳 Das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren und den Verstand.
Camp Emerson in den Adirondack Mountains im August 1975: Im Sommercamp für Kinder und Jugendliche verschwindet die 13-jährige Barbara spurlos von einem Tag auf den anderen. Eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, das Mädchen bleibt verschwunden ... Insgesamt ist "Der Gott des Waldes" eine gelungene Mischung aus anspruchsvollem Krimi und Gesellschaftsroman. Die Geschichte dreht sich weniger um die Polizeiarbeit beim Verschwinden eines Kindes, sondern widmet sich viel mehr den gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Arm und Reich, Frau und Mann der 1960er- und -70er-Jahre. Auch wenn die Erzählung eher ruhig ist und immer wieder vor sich hin plätschert, ist der Gott des Waldes ein durchaus interessanter Roman, der sieben Zeitebenen und acht Erzählperspektiven hat. Genau dort liegt auch mein größter Kritikpunkt. Ich persönlich liebe in Büchern Zeitsprünge und verschiedene POV's und nur ganz selten habe ich damit ein Problem. Hier war es aber selbst mir zu viel. Teilweise konnte ich der Story nicht mehr folgen, wusste nicht ob die gerade erzählten Ereignisse in der Gegenwart oder in der Vergangenheit liegen und wenn in der Vergangenheit, wie weit denn in der Vergangenheit. Der Plot am Ende hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn ich das Ende schon einige Kapitel zuvor erraten habe, ist es keineswegs offensichtlich, was mit Bear und Barbara geschehen ist und bis zum Ende des Buches gibt es so einige spannende Wendungen. Ich habe mich trotz meiner kleinen Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und finde der Gott des Waldes ist ein guter Roman mit Krimielementen. Für einen 5-Sterne-Read fehlt mir allerdings doch irgendetwas. Vielleicht weniger Zeitsprünge und etwas mehr Spannung ...

Etwas ganz besonderes
Der Schreibstil, die Charaktere, die Atmosphäre, die Zeit in der es spielt…das alles macht etwas ganz besonderes aus diesem Buch. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber man taucht ein in diese Welt und fühlt sich direkt zugehörig. Ich habe es geliebt und kann es nur weiterempfehlen.
Vor einiger Zeit habe ich „Der Gott des Waldes" von Liz Moore gelesen - ein Thriller-Roman, der sich langsam entfaltet, aber mit jeder Seite intensiver wird. Der Einstieg war für mich etwas zäh, aber ich gebe Stephen King recht: Wer dranbleibt, wird belohnt. Ich fand die Geschichte super spannend, und ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven - das hat der Handlung Tiefe und Dynamik verliehen. Zwar waren einige Plots vorhersehbar, dennoch überzeugt die Geschichte mit einer dichten Atmosphäre und einem tiefgründigen Erzählstil. Ein absolut lesenswerter Thriller-Roman, dem ich solide 4 Sterne gebe. Bewertung:⭐️⭐️⭐️⭐️ #lizmoore #dergottdeswaldes #thrillerroman #rezension #spannung #perspektivwechsel #buchempfehlung #bookstagram

Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich mich sehr gefreut, das Buch über die Onleihe lesen zu können. Doch bis zu den ersten 300 von 700 Seiten des EBooks habe ich mich richtig gequält. Immer wieder habe ich den Roman zur Seite gelegt und immer mehr begeisterte Rezensionen tauchten auf, aber auch die ersten kritischen. Ein Abbruch lag nahe. Ich habe dann doch weiter gelesen, denn jetzt wurde es interessanter und auch spannend. Klischeehafte Stories von wohlhabenden Patriarchen, unsicheren und unterwürfigen Frauen bilden die Grundlage des Buchs. Die rich Kids kommen dazu und die armen Kids leiden darunter. Die Natur rund um die große Familienvilla "Selbst-Vertrauen" ist wild und lädt zum sich darin Verlaufen ein. Das Verschwinden der Geschwister unheimlich tragisch und traurig. Für viele ein Highlight. Von mir für die ersten 300 Seiten 1 ⭐️ für die letzten ⭐️⭐️⭐️⭐️ , also im Durchschnitt ⭐️⭐️⭐️ und für mich ein Fleiß-Sternchen fürs Durchhalten 🤣
Eine wunderbare Geschichte die in den 1960er und 1970er Jahren spielt, und was ich persönlich sehr mag in Bücher. Es geht um das Verschwinden eines 13 jährigen Mädchens in den 70er Jahren, die aus einem Ferienlager verschwunden ist und zu einer wohlhabenden Familie gehört. 14 Jahre zuvor ist ihr Bruder genau aus dem selben Camp verschwunden. Soll das wirklich ein Zufall sein? Faszinierend ist wie die Autorin die Umgebung des Camps und den Wäldern beschreibt, in einer düsteren und sehr spannenden Atmosphäre die sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind komplex aber vielschichtig, allerdings gibt es sehr viele davon was einem am Anfang etwas schwer föllt sich die Namen alle tu merken. Mit 590 Seiten ist der Roman zwar umfangreich, allerdings hätte es der Geschichte nichts abverlangt wenn sie kürzer gewesen wäre, da sie doch ein paar Längen hat, was für mich nicht hätte sein müssen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, und ich kann diesen Roman, jedem empfehlen der sich gerne in den Jahren zurüchversetzen lassen will.
Mein bisheriges Jahreshighlight 🩷
Lange überlegt ob ich mich dem Hype des Buches anschließe.... und was soll ich sagen: " ich bin froh das ich es getan habe" Lange nicht mehr so ein gutes Buch gelesen, in dem einfach alles stimmte. Die Spannung war bis zum Ende da, jeder Charakter wurde beeindruckend und detailliert beschrieben. Anfangs war es etwas schwierig in den Zeiten zu reisen, aber das legte sich ganz schnell und hinterher waren die Zeitsprünge ganz normal. Ich liebe einfach alles an dem Buch und vor allem das Ende!!!!
Anfangs dachte ich, dass ich schwer ins Buch reinfinden werde, da die Geschehnisse von verschiedenen Personen erzählt und auch zwischen den Jahren gesprungen wird. Aber die einige Kapitel sind kurz geschrieben, sodass ich immer wieder schnell in die Handlung reingefunden habe. Mich hat das Buch gepackt und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich wollte einfach wissen, wie alles endet und es hat mich nicht enttäuscht. Ein wirklich guter Thriller, der mir persönlich aber zu viel gehypt wird. Dadurch habe ich das Buch leider von Anfang an mit zu hohen Erwartungen gelesen.

Wow, wow, wow, wie toll war dieses Buch denn bitte? Es hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen. Ich habe immer wieder bemerkt, wie bewusst langsam ich es gelesen habe. Zum einen hat mir der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren (von denen ich am Anfang immer Louise und Judyta verwechselt habe, warum auch immer?!) so gut gefallen und ich konnte mich gar nicht entscheiden, welchen Handlungsstrang ich dort am spannendsten fand, denn sie sind alle auf ihre Art unglaublich fesselnd. Und zum anderen habe ich immer wieder neue Verknüpfungen hergestellt und war von diesen ziemlich fasziniert. Natürlich war ich bei einigen auf dem Holzweg :-) Das Ende hatte ich mir ganz anders vorgestellt, allerdings hat es mich tief berührt und mir noch mal gezeigt, was ich hier für ein besonderes Buch in meinen Händen halte. Es wird auf jeden Fall einen Platz inmitten meiner Lieblingsbücher erhalten und noch eine ganze Weile meine Gedanken begleiten. So, so gut!!!!!!!! ❤️
Dieses Wunderwerk der Gefühle ist mein erstes Lesehighlight in 2025.
1961 in den Staaten verschwindet der Sohn einer reichen Familie. Vierzehn Jahre später dann auch seine Schwester. Der Roman behandelt beide Geschehnisse, also Zeitstränge, mit Hilfe der Sichtweisen von 12 (?) Personen. Neben „Gesang der Flusskrebse“ und „Von hier bis zum Anfang“-Vibes, war das Buch für mich doch auch ein sehr spannender Kriminalroman. Bisschen pausieren musste ich immer, wenn soziale Ungerechtigkeiten und die Unterdrückung der Frau (also die aus 1960 und 1970 - die, die anders bescheuert und mindestens so verwerflich war wie die heutige) zu zentral behandelt wurden. Hat mich dann immer bisschen zu viel fühlen lassen. —- ••• Sprachlich nicht zu überengagiert liest es sich ganz wunderbar. Ich habe es teilweise als Hörbuch gehört - ich finde @luise Helm einfach wirklich verdammt gut als Leserin. —- ••• Glasklare Leseempfehlung. Ich weiß, keine Überraschung. Ihr lest es eh schon alle.

Was für ein Ritt….. Gleich zu Beginn des Buches verschwindet das 13 jährige Mädchen Barbara van Laar aus einem Sommerferiencamp eines Naturreservats, welches ihrer sehr wohlhabenden Familie gehört . Wir befinden uns im August 1975 und springen zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Somit erfahren wir, dass bereits 1961 der 8 jährige Sohn der van Laars , der Bruder Barbaras,in den Wäldern des Naturreservats verschwand. Außerdem erfahren wir so einiges über die gesamte Familie und deren Angestellten. Die Handlung entfaltet sich Schritt für Schritt und wird dabei immer rasanter. Man sollte etwas Geduld mitbringen. Diese lohnt sich aber. Trotzdessen wurde für mich die Geschichte an manchen Stellen künstlich zu sehr hinausgezogen. Daher einen Stern Abzug. Die kurzen Kapitel sorgten allerdings dafür, dass man nur noch “dieses eine Kapitel“ lesen wollte und somit generell sehr schnell voran kam. Meines Erachtens nahm dann die Handlung relativ spät an Fahrt auf. Dies hat dann aber ziemlich zum Schluss die Phase des Miträtselns wieder wett gemacht. Mit dem Ende konnte ich relativ gut leben. Dennoch zweifele ich einen Teil davon an…. Welchen, kann ich hier natürlich nicht schreiben 🙈😂. Alles in allem hat mich Liz Moore mit diesem Roman aber sehr gut unterhalten können 🤩. Ich kann mir diese Geschichte auch gut als Mini- Serie vorstellen😀.
Gesellschaftsroman
Ich hatte überlegt das Buch abzubrechen, es aber dann doch durchgezogen. Die erste Hälfte des Buches war für mich ziemlich langatmig. Es wurden die einzelnen Charaktere vorgestellt, was ansich ja gut ist. Ich bin nur nicht so richtig rein gekommen. Es wurde dann besser und ich habe mitgefiebert. Das Ende fand ich toll. Die Kapitel sind kurz gehalten und toll geschrieben. Für mich ist es nur kein Thriller, sondern ein Gesellschaftsroman. Ich bin im Nachhinein froh das Buch doch zu Ende gelesen zu haben. Manchmal muss man eben etwas Geduld aufbringen.
Ein echt fesselnder Thriller den ich nicht aus der Hand legen konnte.
Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und bin echt froh darüber. Die Geschichte fängt langsam an wird aber mit jeder Seite immer spannender. Die Zeitsprünge sind anfangs etwas verwirrend und man muss sich schon viele Namen merken aber im Laufe der Geschichte passt alles zusammen und man versteht so langsam die Zusammenhänge. Die Story nimmt sehr schnell an Fahrt auf und ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie alles zusammenpasst und wie es weitergeht. Ein sehr spannendes Buch, eine klare Leseempfehlung von mir 📚💞
Jahreshiglight 💚 🌟
Ich hab es von Anfang bis Ende geliebt!! Die ganze Atmosphäre war wahnsinnig gut ! Man konnte sich in jede einzelne, der durchaus zahlreichen Personen hineinversetzen. Die Zeitsprünge und die Charaktere waren super umgesetzt! Ich fand es sehr spannend und hab einfach nur mitgefiebert und gerätselt! Ich weiß nicht warum, aber die 60er Jahre geben den perfekten "Horrorvibe" , vll versteht jemand, was ich damit meine ! Super super gutes Buch! Unbedingt lesen :)
Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr zwiegespalten. Wer von einem Buch erwartet, dass alle 10 Seiten etwas Neues und Aufregendes passiert, dem wird dieses Buch zu langatmig sein. Die Autorin legt bei ihrer Geschichte viel mehr Wert auf die Charaktere, als auf dje Handlung. Mir hat das Buch daher gut gefallen. Man hat die vielen verschiedenen Charaktere nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern sehr intensiv, sodass man wirklich das Gefühl bekommen hat, diese persönlich zu kennen. Außerdem legt die Autorin dar, wie das Frauenbild der damaligen Zeit durch die Gesellschaft geprägt wurde und das Frauen viel mehr sind, als die Vergangenheit gedacht hat.
Packende, charmante Mischung aus Yellow Jackets und ein Zwilling kommt selten allein
Liz Moore entführt in „Der Gott des Waldes“ in die geheimnisvolle, rustikale Welt eines abgelegenen Ferienlagers. Die idyllische Atmosphäre wird mit aufregenden Erlebnissen wie Schwimmwettbewerben im See und Survivaltraining kombiniert, die für die Jugendlichen prägende Momente darstellen. Besonders der Trip zur Selbstbehauptung ist für viele das erste Mal, auf eigenen Beinen zu stehen und Selbstvertrauen zu finden. Doch die wahre Spannung entsteht durch die Machtspiele der reichen Männer, die sich alles nehmen und ihre eigenen Regeln aufstellen – zu Lasten der „normalen“ Menschen und besonders der Frauen, die oft unfassbare Wege finden müssen, sich durchzusetzen. Einige zerbrechen daran, andere wachsen über sich hinaus. Typische gruselige Lagerfeuergeschichten verstärken die mystische Atmosphäre und bringen die Jugendlichen zusammen, während sie gleichzeitig ihre Ängste und Hoffnungen reflektieren. Moore gelingt es, verschiedene Erzählperspektiven und Zeitfenster zu nutzen, um die unterschiedlichen Hintergründe der Jugendlichen darzustellen und zu zeigen, wie sie trotz unterschiedlicher Verhältnisse in der rauen Natur zueinanderfinden und sich Halt geben. Die Nebencharaktere und Erzählstränge verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe, und die Geschichte bleibt stets spannend bei einem angenehmen Tempo. „Der Gott des Waldes“ ist ein packendes Leseerlebnis, das die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Wachstum inmitten von Geheimnissen und Machtkämpfen zwischen Geschlechtern, Generation und sozialen Schichten meisterhaft einfängt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Jahreshighlight!
Definitiv eins der Bücher, die man in diesem Jahr unbedingt gelesen haben sollte (da bin ich einer Meinung mit Barack Obama!) 😉 Der Gott des Waldes ist ein absolut vielschichtiger Spannungsroman und verbindet Nervenkitzel mit Gesellschaftskritik. Das Setting in einem Sommercamp für Kinder wohlhabender Familien im Jahr 1975 baut eine spannungsgeladene Atmosphäre auf und durch die vielen verschiedenen Perspektiven, aus denen das Buch erzählt ist, entstehen immer wieder Cliffhanger, die einen atemlos weiterlesen lassen. Zu Recht habe ich das Buch schon vielfach auf Instagram oder Youtube gesehen und die Besprechungen waren meist sehr begeistert - genau so ging es mir auch! Obwohl die Geschichte sehr komplex ist und verschiedene Perspektiven und Zeitebenen (von den 1950er Jahren bis 1975) verbindet, führt die Autorin sehr klar durch die Handlung. Ich habe mich beim Lesen nie verloren oder verwirrt gefühlt. Ganz im Gegenteil - die Suche nach der Wahrheit über Bears und Barbaras Verschwinden ist eine dramatische und facettenreiche Geschichte über Reichtum, Macht und Abhängigkeiten, aber auch über Freundschaft und Loyalität. Für mich definitiv ein Jahreshighlight!

"Alice schämte sich dafür, dass sie zu dumm war, Delphine dafür, dass sie zu klug war. Eine Frau durfte weder das eine noch das andere sein."
Sehr spannender und atmosphärischer Roman mit Thriller Elementen über eine Familie dessen Junge im Wald verschwindet und ca. 13 Jahre später verschwindet seine Schwester Barbara. In verschiedenen Zeitsträngen und unterschiedlichen POVs erfahren wir, was damals und heute passiert ist. 🌲🌳 Die Spannung wird langsam aufgebaut und ca. ab Seite 200 war ich von der tragischen Story einfach gefesselt. 🙌🏼 Tolles Buch.💚

Sehr viel richtig gemacht. 👍👍👍👍 „Der Gott des Waldes“ hat mir insgesamt ganz gut gefallen und trotz das die Geschichte so garnicht meins war, wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings ganz schön durchkämpfen. Es wurde teilweise sehr in die Länge gezogen und so wirklich was passiert ist auch nicht. Der Schreibstil ist top 👍 und lässt einen am Ball bleiben, trotz das die Geschichte sehr unspektakulär und langsam erzählt wird. Für mich blieb die Spannung durch die vielen Personen und Zeitsprünge etwas auf der Strecke, hat das ganze aber irgendwie abwechslungsreich und doch etwas spannend gemacht. Mmhh 🤔. Bin jetzt verwirrt 😖. Habe zumindest etwas gebraucht um reinzukommen und mir alles zu merken. Ich kann allerdings verstehen, warum so viele Leute die Geschichte mögen 👍👍 und auch 5 ⭐️ vergeben. Ich fand das Buch jetzt nicht super gut, aber irgendwie hab ich es doch gemocht 😊. Vielleicht mag ich ja doch Romane und weiß es aber noch nicht 🤔🤔. Den mehr wie ein Roman / Familiendrama ist es leider nicht. Thriller oder Krimi nie im Leben. Dafür fehlte noch einiges. Aber…………… durchaus Lesenswert 🤔😁. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen. Ist auch ein Pluspunkt. Von mir gibts super gute 3,5 ⭐️ von 5 ⭐️

Ein Gesellschaftsroman der allerfeinsten Sorte! 🤞🏼
Spannend! Diese Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen 🤩 Es geht um Missstände, Machtverhältnisse und das Leben einfacher Leute in den 70er-Jahren. Trotz der vielen Charaktere und Zeitsprünge fiel es mir an keiner Stelle schwer, der Handlung zu folgen - es wurde dadurch sogar nur noch aufregender! Ich habe mit so einigen Figuren sympathisiert, aber das Schicksal von Alice hat mich besonders getroffen .. 💔 Zwei verschwundene Kinder, eine zerrüttete Familie und verschiedenste Verstrickungen, die man beim besten Willen nicht erahnt 😶 dicke Empfehlung meinerseits!
**Sie gingen in den Wald – und kamen nie zurück**
„Das eine Mal, im Ferienlager…“ – klingt erst wie der Anfang eines schlechten Witzes oder einer Teenie-Komödie à la American Pie. Aber was hier passiert, hat nur bedingt mit flüchtigen Sommerflirts oder Lagerfeuergeschichten zu tun: Zwei Kinder – Geschwister und Sprösslinge der reichen Camp-Besitzer – verschwinden spurlos. Im Abstand von 14 Jahren. Gott des Waldes ist kein Buch, das sofort mit der Tür ins Haus fällt. Es nimmt sich Zeit – und das ist auch gut so finde ich. Die Zeitsprünge, die unterschiedlichen Perspektiven, die ruhigen Momente zwischen den eigentlichen Geschehnissen – all das gibt der Geschichte eine Tiefe, die unter die Haut geht. Spannung baut sich hier nicht durch platte Cliffhanger auf, sondern durch das stetige Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas Unaussprechliches lauert. Ein atmosphärischer Thriller, der sich langsam entfaltet, aber dafür lange nachwirkt.
Warum das Buch "Der Gott des Waldes" heißt, erschließt sich mir irgendwie nicht so richtig. Sehr viele Protagonisten, sehr viele Zeitsprünge, meist undurchsichtige Verhaltensweisen. Machtmissbrauch, Drogen, zuviel Geld, Angst vor der eigenen Courage.... Es liest sich gut, aber... Manchmal sind Entscheidungen zu treffen, die nicht zu aller Wohlgefallen sind. Doch regelt Geld und Macht wirklich alles? Sollte nicht doch das soziale Gewissen mal auftauchen? Das Blatt wendet sich für alle Guten zum Guten. Die Bösewichte werden, in diesem Fall, bestraft. Doch die endgültige Antwort wird sich erst mit einem hoffentlich 18. Geburtstag ergeben.
Ein Roman, der mich total gefesselt hat!
Natürlich zum einen wegen den beiden Vermissten, die gesucht werden, zu einer unterschiedlichen Zeit. (Die Zeitsprünge sind durch einen Zeitstrahl gekennzeichnet. Das hat für mich super funktioniert) Aber auch aufgrund der vielen Figuren, die hier eine Rolle spielen und nach und nach ihre Fassetten zeigen. Man erfährt Schritt für Schritt mehr und mehr und doch rätselt man, wie kann das gelaufen sein? Gibt es Zusammenhänge ? Ich find das Buch grandios, habe es trotz der vielen Seiten sehr schnell gelesen und es sehr genossen.
Feriencamp des Grauens
Das hat Spaß gemacht! Man rätselt, man leidet, man gruselt sich ein wenig... Eine tragische Familiengeschichte mit lauter unglücklichen Menschen die sich gegenseitig noch tiefer ins Unglück treiben. Dazu eine kleine feine Krimigeschichte die aber irgendwie nur vordergründig Raum einnimmt. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und bis zum (zugegebenermaßen wenig überzeugenden) Ende nicht mehr losgelassen. Ich mag einfach gerne Geschichten mit vielen Verdächtigen bei denen man mitknobeln und seine eigenen Theorien aufstellen kann.
Eine runde Geschichte
3,5 Sterne- gut, solide, empfehlenswert Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen. Es eignet sich dafür wunderbar. Die Geschichte ist am Ende rund und gelungen. Ich habe einen Thriller erwartet. Aber es war eher ein gemächlich erzählter Roman. Man kommt schnell in die Geschichte rein und das eigentliche Ereignis, das Verschwinden von Barbara, findet recht früh statt. Die vielen Personen und Verbindungen waren am Anfang etwas viel und schwierig. Die Zeitsprünge fand ich jetzt weniger anstrengend. Die schnellen Wechsel der Perspektiven finde ich immer gut, weil ich damit schnell durch die Geschichte komme. Zwischendurch hatte das Buch einige Längen, aber ich wollte immer wissen, wie es weiter geht.
💚🍃🌳„Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei, so laut du kannst. „🌳🍃💚
Ich habe erst einmal eine Weile gebraucht, um reinzukommen, da man sich an die vielen Perspektivenwechsel und Zeitsprünge gewöhnen muss. Ich fand das Buch teilweise auch viel zu lang gezogen, insgesamt war es aber eine interessante und teilweise auch spannende Story. Es gibt bessere, aber auch schlechtere Bücher – also für mich ein solides Mittelmaß :-) Den Hype ist es aus meiner Sicht aber nicht wert.
Spannungsgeladen, atmosphärisch dicht, unblutig – ein Meisterwerk der Komplexität!
Wow, was für ein Buch! Ich habe den vielen überschwänglichen Kritiken nicht so recht getraut, aber kann mich tatsächlich anschließen. In vielen verschiedenen Handlungssträngen, aus unterschiedlichen Perspektiven und auf wechselnden Zeitebenen erzählt Liz Moore die Geschichte der Bankiersfamilie Van Laar, denen ein Naturreservat mit angeschlossenem Feriencamp in den Adirondack Mountains gehört, aus dem ihre 13-jährige Tochter Barbara eines Tages plötzlich verschwindet. Brisant: Mehr als zehn Jahre zuvor ist schon Barbaras älterer Bruder Bear hier im Wald spurlos verschwunden… Der Aufbau des Buches ist sehr komplex und auf wundersame Weise war trotzdem immer klar, wo in der Geschichte wir uns gerade befinden. Die Charaktere hatten erstaunlich viel Tiefe, obwohl die Geschichte von so vielen Blickwinkeln getragen wurde. In Nebensätzen wurden Themen wie die Unterdrückung der Frauen, soziale Ungerechtigkeit, Rollenmuster- und Erwartungen der Zeit (60er und 70er Jahre) angesprochen. Und die Beschreibungen des Geländes waren wirklich einzigartig. Ich konnte durchgehend die Sommercamp-Vibes spüren, konnte den Wald und das Lagerfeuer praktisch riechen, die vielen Kinder beim Lachen, Schwimmen, Herumtoben hören. Grandios! Ich mag langsam erzählte Geschichten, doch leider war das Pacing, insbesondere am Anfang, etwas zu langsam, mein einziger Kritikpunkt. 150 Seiten weniger hätten der Geschichte keinen Abbruch getan und das Buch hätte mich im Vorhinein vielleicht weniger abgeschreckt. Es war aber tatsächlich wie auf dem Cover versprochen: Nachdem sich die ersten Seiten etwas zogen, konnte ich das Buch nach etwa 200 Seiten kaum noch aus der Hand legen und habe die verbleibenden 400 in kürzester Zeit verschlungen. Ich kann „Der Gott des Waldes“ wärmstens an alle empfehlen, die Lust auf einen komplexen, unblutigen, plotgetriebenen Roman mit einer einzigartigen Atmosphäre und einem tollen Spannungsbogen ohne großartige Schockmomente haben. Wir bewegen uns irgendwo im Spektrum zwischen Thriller und Gesellschaftsroman und diese Gratwanderung ist perfekt gelungen.






















































